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Titel :
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DEU-Karlsruhe - Deutschland Dienstleistungen von Detekteien und Sicherheitsdiensten Sicherheitsdienst in der Landeserstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge (LEA) Karlsruhe, Besonderer Schutzraum Klopstockstr. 6
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Dokument-Nr. ( ID / ND ) :
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2026040900444954172 / 240382-2026
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Veröffentlicht :
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09.04.2026
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Anforderung der Unterlagen bis :
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01.07.2027
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Angebotsabgabe bis :
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28.04.2026
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Dokumententyp :
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Ausschreibung
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Produkt-Codes :
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79700000 - Dienstleistungen von Detekteien und Sicherheitsdiensten
79710000 - Dienstleistungen von Sicherheitsdiensten
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DEU-Karlsruhe: Deutschland Dienstleistungen von Detekteien und
Sicherheitsdiensten Sicherheitsdienst in der Landeserstaufnahmeeinrichtung
für Flüchtlinge (LEA) Karlsruhe, Besonderer Schutzraum Klopstockstr. 6
2026/S 69/2026 240382
Deutschland Dienstleistungen von Detekteien und Sicherheitsdiensten Sicherheitsdienst in
der Landeserstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge (LEA) Karlsruhe, Besonderer Schutzraum
Klopstockstr. 6
OJ S 69/2026 09/04/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Dienstleistungen
1. Beschaffer
1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Regierungspräsidium Karlsruhe
E-Mail: Vergabestelle.Abteilung9@rpk.bwl.de
Rechtsform des Erwerbers: Regionale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2. Verfahren
2.1. Verfahren
Titel: Sicherheitsdienst in der Landeserstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge (LEA) Karlsruhe,
Besonderer Schutzraum Klopstockstr. 6
Beschreibung: Kontroll-, Pforten- und Sicherheitsdienst in der Landeserstaufnahmeeinrichtung
für Flüchtlinge (LEA) Karlsruhe, Besonderer Schutzraum Klopstockstr. 6
Kennung des Verfahrens: 3075f855-1132-444c-8013-a128a6c36b0c
Interne Kennung: 0230.0/06-26
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: ja
Begründung des beschleunigten Verfahrens: Gemäß § 15 Abs. 3 VgV kann der öffentliche
Auftraggeber für den Fall, dass eine hinreichend begründete Dringlichkeit die Einhaltung der
Frist gemäß Absatz 2 unmöglich macht, eine Frist festlegen, die 15 Tage, gerechnet ab dem
Tag nach der Absendung der Auftragsbekanntmachung, nicht unterschreiten darf. Es müssen
objektiv nachvollziehbare Gründe vorliegen, die eine beschleunigte Vergabe notwendig
machen, die eine Einhaltung der regulären Angebotsfrist von 30 Tagen unmöglich macht, weil
der Beschaffungsbedarf kurzfristig gedeckt werden muss. Der bestehende
Bewachungsvertrag endet am 01.07.2026 und kann auch nicht mehr verlängert werden. Somit
sollen die ausschreibungsgegenständlichen Leistungen bereits ab 01.07.2026 erbracht
werden. Zwischenzeitlich wurde jedoch die ursprüngliche Unterkunft geschlossen, da eine
Nutzungsuntersagung vorlag. Es wurde schnellstmöglich nach einer Ersatzimmobilie gesucht.
Bei der Einrichtung handelt es sich um eine besondere Erstaufnahmeeinrichtung, auch
Schutzraum genannt. In dieser Einrichtung sollen hauptsächlich Personen mit besonderem,
erhöhtem Schutz-, Betreuungs- und Pflegebedarf untergebracht werden, so beispielsweise
Schwangere, Wöchnerinnen, chronisch Kranke, Palliativpatienten, Pflegebedürftige sowie
psychisch erkrankte Personen. Bis zur Findung einer neuen Unterkunft, Unterzeichnung des
neuen Mietvertrags und Zustimmung des zuständigen Ministeriums verzögerte sich die
Ausschreibung, sodass nun eine ausreichende Zeit für die Durchführung eines offenen
Verfahrens gem. § 15 VgV bis zur Erbringung der Leistung nicht mehr zur Verfügung stand.
Es ist daher zwingend notwendig, die Verfahren schnellstmöglich durchzuführen, um die
Sicherheit der Einrichtung zu gewährleisten.
2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 79700000 Dienstleistungen von Detekteien und Sicherheitsdiensten
Zusätzliche Einstufung (cpv): 79710000 Dienstleistungen von Sicherheitsdiensten
2.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Klopstockstr. 6
Stadt: Karlsruhe
Postleitzahl: 76185
Land, Gliederung (NUTS): Karlsruhe, Stadtkreis (DE122)
Land: Deutschland
2.1.4. Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: #Bekanntmachungs-ID: CXR6YY6YM1H#
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6. Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten
Verpflichtungen: 1) Erklärung des Bewerbers/der Bietergemeinschaft, dass keine
Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen 2) Falls Ausschlussgründe gem. §§ 123
GWB und/oder 124 GWB vorliegen, Eigenerklärung des Bewerbers/der Bietergemeinschaft,
dass Selbstreinigungsmaßnahmen entsprechend § 125 GWB ergriffen wurden und Vorlage
der Nachweise der Selbstreinigung 3) Erklärung VO (EU) Nr. 833/2014 i.d.F. des Art. 1 Ziff. 23
der VO (EU) 2022/576 Die nachfolgende Erklärung gebe/n ich/wir verbindlich ab (ggf. zugleich
in Vertretung für die lt. Angebot Vertretenen auch für diese): Der / die Bieter gehören nicht zu
den in Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff.
23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 über restriktive Maßnahmen
angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren, genannten
Personen oder Unternehmen, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen,
a) durch die russische Staatsangehörigkeit des Bewerbers oder die Niederlassung des
Bewerbers in Russland, b) durch die Beteiligung einer natürlichen Person oder eines
Unternehmens, auf die eines der Kriterien nach Buchstabe a zutrifft, am Bewerber über das
Halten von Anteilen im Umfang von mehr als 50%, c) durch das Handeln der Bewerber im
Namen oder auf Anweisung von Personen oder Unternehmen, auf die die Kriterien der
Buchstaben a und/oder b zutreffen. Die am Auftrag als Unterauftragnehmer, Lieferanten oder
Unternehmen, deren Kapazitäten im Zusammenhang mit der Erbringung des
Eignungsnachweises in Anspruch genommen werden, beteiligten Unternehmen, auf die mehr
als 10 % des Auftragswerts entfällt, gehören ebenfalls nicht zu dem in der Vorschrift
genannten Personenkreis mit einem Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift. Es wird
bestätigt und sichergestellt, dass auch während der Vertragslaufzeit keine als
Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Unternehmen, deren Kapazitäten im Zusammenhang
mit der Erbringung des Eignungsnachweises in Anspruch genommen werden, beteiligten
Unternehmen eingesetzt werden, auf die mehr als 10 % des Auftragswerts entfällt. 4)
Eigenerklärung des Bewerbers/der Bietergemeinschaft, dass weder deren Unternehmen, noch
Mehrheitsanteilseigner oder Gesellschafter, noch eine Mutter- oder Tochtergesellschaft auf
einer der in den Anlagen zu den Verordnungen 881/2002 und 2580/2001 sowie der Anlage
des Standpunktes des Rates 2001/931/GASP befindlichen Terrorlisten erscheint;
5. Los
5.1. Los: LOT-0001
Titel: Sicherheitsdienst in der Landeserstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge (LEA) Karlsruhe,
Besonderer Schutzraum Klopstockstr. 6
Beschreibung: Kontroll-, Pforten- und Sicherheitsdienst in der Landeserstaufnahmeeinrichtung
für Flüchtlinge (LEA) Karlsruhe, Besonderer Schutzraum Klopstockstr. 6
Interne Kennung: 0230.0/06-26
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 79700000 Dienstleistungen von Detekteien und Sicherheitsdiensten
Zusätzliche Einstufung (cpv): 79710000 Dienstleistungen von Sicherheitsdiensten
Optionen:
Beschreibung der Optionen: I. Abweichende Besetzung nach Nr. 4.2 der Anlage 2 Aufgrund
spezieller, nicht vorhersehbarer Ereignisse oder bei einer hohen Belegung der Einrichtung
kann eine (ggf. vorübergehende) Aufstockung des Sicherheitspersonals notwendig werden.
Sinkende Bewohnendenzahlen, eine geänderte Steuerung des Asylsuchendenzustroms, ein
vermindertes Sicherheitsrisiko oder sonstige Ereignisse können überdies zu einer
Reduzierung des Sicherheitspersonals führen. Der Auftraggeber ist berechtigt, kurzfristig eine
Aufstockung der Sicherheitsmitarbeiter zu verlangen. Konkret ist einem
Aufstockungsverlangen um zwei Sicherheitsmitarbeiter über die jeweiligen Zahlen der
Regelbesetzung je Schicht spätestens innerhalb von 48 Stunden nach Mitteilung des
Auftraggebers an den Auftragnehmer durch diesen nachzukommen. Eine Aufstockung um bis
zu drei Sicherheitsmitarbeiter über die Zahlen der Regelbesetzung je Schicht kann der
Auftraggeber binnen zweier Wochen, um bis zu vier Sicherheitsmitarbeiter binnen sechs
Wochen verlangen, wobei zwei zusätzliche Sicherheitsmitarbeitende auch in diesen Fällen
binnen 48 Stunden nach Mitteilung zu stellen sind. Eine Absenkung um einen
Sicherheitsmitarbeiter unter die Zahlen der Regelbesetzung je Schicht kann der Auftraggeber
binnen eines Monats verlangen, von bis zu drei Sicherheitsmitarbeitern unter die Zahlen der
Regelbesetzung binnen dreier Monate. Für eine (Teil-)Rückgängigmachung der Absenkungen
oder Aufstockungen gelten die vorstehenden Zeitfristen für Aufstockungen respektive
Absenkungen entsprechend. (So ist beispielsweise bei einer erfolgten Absenkung um vier
Sicherheitsmitarbeiter auf Anweisung des Auftraggebers binnen 48 Stunden die Absenkung
auf zwei Mitarbeiter zu reduzieren, binnen zweier Wochen auf einen Mitarbeiter und binnen
sechs Wochen die Regelbesetzung wiederherzustellen.) Die jeweiligen mit Personal zu
besetzenden Positionen im Rahmen des durch den Auftraggeber vorgegebenen Postenplanes
und des Sicherheitskonzeptes sind durchgehend und vollständig zu besetzen. II.
Preisgleitklausel nach § 3 Nr. 2 der Anlage 3a Dienstleistungsvertrag Aufgrund tarifvertraglich
oder gesetzlich gebundener Lohnänderung nach Vertragsschluss (Zuschlagserteilung)
betreffend den vor Ort eingesetzten Sicherheitsdienstmitarbeitern (einschließlich Objekt- und
Schichtleiter) kann eine Erhöhung oder Verminderung der Vergütung um die entsprechenden
Mehr-/Minderaufwendungen für Lohn- und lohnabhängige Kosten erfolgen. Der
Auftragnehmer hat bei einem Erhöhungsverlangen die tarifvertraglichen Änderungen sowie die
entsprechenden Anpassungen der tatsächlich gewährten Lohnzahlungen nachzuweisen. Die
Änderungen des Vergütungssatzes aufgrund Tarifänderung treten am Ersten des auf ihre
schriftliche Mitteilung folgenden Monats in Kraft, wobei der Zugang beim Auftraggeber
maßgeblich ist. Im Falle der Nichttarifgebundenheit des Auftragnehmers gilt diese Regelung
entsprechend für Lohnerhöhungen, die einen entsprechenden Tarif-abschluss im Wach- und
Sicherheitsgewerbe antizipieren und die der Auftragnehmer tatsächlich gewährt und
nachweist. Die Lohnänderung wird in der Weise pauschal berücksichtigt, dass der im
Preisblatt jeweils angegebene Netto-Vergütungswert zu 85 % um die Lohnänderung
angepasst wird. Eine Anpassung der Vergütung entsprechend dem Vorstehenden erfolgt
maximal einmal im Kalenderjahr.
5.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Klopstockstr. 6
Stadt: Karlsruhe
Postleitzahl: 76185
Land, Gliederung (NUTS): Karlsruhe, Stadtkreis (DE122)
Land: Deutschland
5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/07/2026
Enddatum der Laufzeit: 01/07/2027
5.1.6. Allgemeine Informationen
Es handelt sich um die Vergabe wiederkehrender Aufträge
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Die unter 5.1.9 der EU-Bekanntmachung verlangten
Erklärungen und Nachweise sind - soweit vorgegeben - ausschließlich unter Verwendung der
den Vergabeunterlagen als Anlagen beigefügten Formblätter zu erbringen. Die Nachweise und
Erklärungen sind bei Bietergemeinschaften von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft zu
erbringen. Der Bieter / Die Bietergemeinschaft kann sich der Fähigkeiten anderer
Unternehmen bzw. Nachunternehmen bedienen. Dabei sind 2 Konstellationen zu
unterscheiden: 1) andere Unternehmen, die für die Erfüllung der Anforderungen an die
wirtschaftliche und finanzielle sowie an die technische und berufliche Leistungsfähigkeit zur
Eignungsleihe herangezogen werden und 2) Nachunternehmen, die Leistungen ausführen,
ohne dass sich der Bieter zum Nachweis seiner Eignung auf den oder die Nachunternehmer
beruft. In beiden Konstellationen müssen die Bieter bereits im Angebot die Art und den
Umfang der von den Nachunternehmer(n) übernommenen Teilleistungen zweifelsfrei angeben
(Anlage 6a - Erklärung Nachunternehmer bzw. Anlage 8a - Erklärung Eignungsleihe). Bei der
Eignungsleihe der erforderlichen beruflichen Leistungsfähigkeit oder der einschlägigen
beruflichen Erfahrung sind Anlage 6a und Anlage 8a vorzulegen. In der ersten Konstellation
müssen die Bieter zudem bereits mit dem Angebot das Formblatt Anlage 8b -
Verpflichtungserklärung Eignungsleihe einreichen. In der zweiten Konstellation müssen die
Bieter das Formblatt Anlage 6b - Verpflichtungserklärung Nachunternehmer erst auf
Verlangen des Auftraggebers vorlegen. Der Auftraggeber wird von dem für den Zuschlag
vorgesehenen Bieter vor Zuschlagserteilung unter Fristsetzung von sämtlichen
Nachunternehmern darüber hinaus die Erklärungen bzw. Nachweise zur Befähigung zur
Berufsausübung den Nrn. 1) bis 4) (siehe nachfolgend) anfordern (siehe jeweils Teil 2 der
Anlage 6b bzw. 8b). Werden diese Erklärungen bzw. Unterlagen nicht vorgelegt, wird das
Angebot ausgeschlossen. Folgende Erklärungen und Nachweise sind vom Bieter / von der
Bietergemeinschaft einzureichen: 1) Kopie der Anmeldungs- bzw.
Eintragungsbescheinigungen zum Nachweis der ordnungsgemäßen Gewerbeanmeldung /-
ummeldung bzw. Eintragung ins Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der
Rechtsvorschriften des Herkunftslandes; andernfalls vergleichbarer Nachweis für die Existenz
und den Gegenstand des Unternehmens des Bieters / jedes Mitglieds der Bietergemeinschaft.
2) Eigenerklärung des Bieters / der Bietergemeinschaft, dass keine Ausschlussgründe nach
§§ 123, 124 GWB vorliegen; 3) Falls Ausschlussgründe gem. §§ 123 GWB und/oder 124
GWB vorliegen, Eigenerklärung des Bieters / der Bietergemeinschaft, dass
Selbstreinigungsmaßnahmen entsprechend § 125 GWB ergriffen wurden und Vorlage der
Nachweise der Selbstreinigung; 4) Erlaubnis zur Ausübung des Bewachungsgewerbes gemäß
§ 34a GewO in Kopie 5) ggf. Anlage 6a - Erklärung Nachunternehmer; 6) ggf. Anlage 6b -
Verpflichtungserklärung Nachunternehmer; 7) ggf. Anlage 7 - Erklärung Bietergemeinschaft; 8)
ggf. Anlage 8a - Erklärung Eignungsleihe; 9) ggf. Anlage 8b - Verpflichtungserklärung
Eignungsleihe. Der Auftraggeber wird von dem für den Zuschlag vorgesehenen Bieter vor
Zuschlagserteilung eine Abfrage aus dem Wettbewerbsregister beim Bundeskartellamt
einholen.
Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Erklärung über den Gesamtumsatz des Bieters / der
einzelnen Mitglieder einer Bietergemeinschaft und den Umsatz für den zu vergebenden
Leistungen entsprechende Dienstleistungen (Sicherheits-, Kontroll- und Pfortendienste im
Bereich der Flüchtlingsunterbringung) in den letzten dreix abgeschlossenen Geschäftsjahren. x
für den seit Unternehmensgründung bestehenden Zeitraum bei Unternehmen, die jünger als
drei aber nicht jünger als ein Jahr sind.
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Erklärung des Bieters / der einzelnen Mitglieder einer
Bietergemeinschaft über die Anzahl des Gesamtpersonals (nur eigenes Personal) der letzten
dreix abgeschlossenen Geschäftsjahre und die Anzahl der Mitarbeiter, die in den letzten dreix
Geschäftsjahren für entsprechende Dienstleistungen (Sicherheits-, Kontroll- und
Pfortendienste im Bereich der Flüchtlingsunterbringung) eingesetzt worden sind. x für den seit
Unternehmensgründung bestehenden Zeitraum bei Unternehmen, die jünger als drei aber
nicht jünger als ein Jahr sind
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Mindestens drei vergleichbare Referenzen für
verschiedene Referenzobjekte (Sicherheits-, Kontroll- und Pfortendienste im Bereich der
Flüchtlingsunterbringung) innerhalb der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre zzgl. des
aktuellen Geschäftsjahres (inkl. laufender Aufträge) unter Angabe der Bezeichnung und
Anschrift des Referenzobjekts, Beschreibung der erbrachten Dienstleistung inkl. Angaben zur
sachlichen Nähe zur ausgeschriebenen Dienstleistung, der gesamten Vertragslaufzeit inkl.
laufender Verträge, dem Betriebszustand des Referenzobjekts, Angabe des direkten
Auftraggebers mit Ansprechpartner nebst Telefonnummer und E-Mail. Bei den
Referenzobjekten muss es sich jeweils um eine Einrichtung handeln, bei der sich sämtliche zu
bewachende Objekte auf einem zusammenhängenden Areal/Gelände befinden. Geforderte
Mindeststandards: Nennung von mindestens drei entsprechenden Referenzen. Bei
mindestens einem Referenzobjekt muss es sich um eine Erstaufnahmeeinrichtung im
Flüchtlingsbereich nach § 44 AsylG handeln. Bei den Referenzobjekten muss es sich jeweils
um eine Einrichtung handeln, bei der sich sämtliche zu bewachende Objekte auf einem
zusammenhängenden Areal/Gelände befinden. Die Dienstleistung muss innerhalb der letzten
drei abgeschlossenen Geschäftsjahre zzgl. des aktuellen Geschäftsjahres (inkl. laufender
Aufträge) für mindestens sechs Monate erbracht worden sein. Bei laufenden Aufträgen ist für
die Berechnung der Schlusstermin nach Ziffer 5.1.12 maßgeblich.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung über den Bestand / Abschluss einer
marktüblichen Betriebshaftpflichtversicherung oder einer vergleichbaren Versicherung aus
einem Mitgliedstaat der EU mit einer Deckungssumme pro Versicherungsfall von mindestens:
a) 10,0 Mio. EUR für Personenschäden b) 5,0 Mio. EUR für Sachschäden c) 0,05 Mio. Euro
für Bearbeitungsschäden d) 0,2 Mio. Euro für Schlüsselverlustschäden e) 0,1 Mio. EUR für
Allmählichkeitsschäden zur Absicherung etwaiger Schadensersatzansprüche des
Auftraggebers oder über die Bereitschaft, im Auftragsfall unmittelbar nach Erhalt des
Zuschlagsschreibens diese abzuschließen. Der Auftragnehmer hat dem Auftraggeber
spätestens bis zu Beginn des Leistungszeitraums und darüber hinaus auf Verlangen jederzeit
und unverzüglich den Abschluss und die Fortführung der Betriebshaftpflichtversicherung mit
den entsprechenden Deckungssummen nachzuweisen. Die Nichtvorlage führt zur
außerordentlichen unverzüglichen Kündigung. Geforderte Mindeststandards: Mindestens die
genannten Deckungssummen.
Kriterium: Durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bieter muss einen durchschnittlichen Jahresumsatz
von mindestens 3 Mio. Euro (netto) über die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre für
entsprechende Dienstleistungen ( Sicherheits-, Kontroll- und Pfortendienst im Bereich der
Flüchtlingsunterbringung) erzielt haben. Es handelt sich um ein Mindestkriterium; die
Nichterfüllung führt zum Ausschluss des Angebots. Der Nachweis erfolgt nach Maßgabe der
Eigenerklärung in den Vergabeunterlagen, die mit dem Angebot vorzulegen ist.
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bieter muss einen durchschnittlichen Belegschaft
von mindestens 70 Mitarbeitenden über die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre für
entsprechende Dienstleistungen ( Sicherheits-, Kontroll- und Pfortendienst im Bereich der
Flüchtlingsunterbringung) nachweisen können. Es handelt sich um ein Mindestkriterium; die
Nichterfüllung führt zum Ausschluss des Angebots. Der Nachweis erfolgt nach Maßgabe der
Eigenerklärung in den Vergabeunterlagen, die mit dem Angebot vorzulegen ist.
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: wertungsrelevanter Angebotspreis
Beschreibung: Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Alleiniges
Zuschlagskriterium ist der Preis. Das preislich günstigste Angebot erhält den Zuschlag. Bei
gleichem Preis entscheidet das Los.
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 21/04/2026 23:59:59 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://ausschreibungen.landbw.de/Satellite/notice
/CXR6YY6YM1H/documents
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
URL: https://ausschreibungen.landbw.de/Satellite/notice/CXR6YY6YM1H
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://ausschreibungen.landbw.de/Satellite/notice
/CXR6YY6YM1H
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 28/04/2026 10:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 45 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Fehlende Bieterunterlagen können nicht nach Fristablauf nachgereicht werden.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 28/04/2026 10:01:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Erklärung zum Landestariftreue- und
Mindestlohngesetz (LTMG)
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform:
Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird: Gesamtschuldnerisch
haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass die Bildung
einer Bietergemeinschaft unzulässig ist, sofern damit eine wettbewerbsbeschränkende
Vereinbarung gemäß § 1 GWB getroffen wird.
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium
Karlsruhe
Informationen über die Überprüfungsfristen: Ein Nachprüfungsantrag zur Vergabekammer ist
unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4GWB). Erkennt ein
Bewerber Verstöße gegen Vergabevorschriften, so hat er diese innerhalb von 10 Tagen nach
Kenntniserlangung gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. §§ 134 und 160 Abs. 3 GWB
bleiben unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt:
Regierungspräsidium Karlsruhe
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Regierungspräsidium Karlsruhe
8. Organisationen
8.1. ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Regierungspräsidium Karlsruhe
Registrierungsnummer: DE811469974
Postanschrift: Felsstraße 2-4
Stadt: Karlsruhe
Postleitzahl: 76185
Land, Gliederung (NUTS): Karlsruhe, Stadtkreis (DE122)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Referat 91 - Vergabestelle
E-Mail: Vergabestelle.Abteilung9@rpk.bwl.de
Telefon: +49 721824829-387
Fax: +49 72193340225
Internetadresse: https://www.rp-karlsruhe.de
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1. ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium
Karlsruhe
Registrierungsnummer: 08-A9866-40
Postanschrift: Kapellenstraße 17
Stadt: Karlsruhe
Postleitzahl: 76131
Land, Gliederung (NUTS): Karlsruhe, Stadtkreis (DE122)
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de
Telefon: +49 721926-8730
Fax: +49 721-9263985
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1. ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des
Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: c7bcae5c-3ea3-4e75-83b0-b46f24031cb3 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 08/04/2026 11:27:51 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
ABl. S Nummer der Ausgabe: 69/2026
Datum der Veröffentlichung: 09/04/2026
Referenzen:
https://ausschreibungen.landbw.de/Satellite/notice/CXR6YY6YM1H
https://ausschreibungen.landbw.de/Satellite/notice/CXR6YY6YM1H/documents
https://www.rp-karlsruhe.de
http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202604/ausschreibung-240382-2026-DEU.txt
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