|
Titel :
|
DEU-Annaberg-Buchholz - Deutschland Softwarepaket für Zeiterfassung und Personalverwaltung Einführung eines HR- Systems im Landratsamt Erzgebirgskreis, Referat Personal und Organisation
|
|
Dokument-Nr. ( ID / ND ) :
|
2026031900594104006 / 191696-2026
|
|
Veröffentlicht :
|
19.03.2026
|
|
Anforderung der Unterlagen bis :
|
23.04.2026
|
|
Angebotsabgabe bis :
|
23.04.2026
|
|
Dokumententyp :
|
Ausschreibung
|
|
Produkt-Codes :
|
48450000 - Softwarepaket für Zeiterfassung und Personalverwaltung
|
DEU-Annaberg-Buchholz: Deutschland Softwarepaket für Zeiterfassung und
Personalverwaltung Einführung eines HR- Systems im Landratsamt
Erzgebirgskreis, Referat Personal und Organisation
2026/S 55/2026 191696
Deutschland Softwarepaket für Zeiterfassung und Personalverwaltung Einführung eines HR-
Systems im Landratsamt Erzgebirgskreis, Referat Personal und Organisation
OJ S 55/2026 19/03/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Lieferleistungen
1. Beschaffer
1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Landratsamt Erzgebirgskreis Abteilung 2, Referat 23000
Liegenschaften und Zentrale Dienste SG Zentraler Service - ZENTRALE VERGABESTELLE
E-Mail: christopher.lein@kreis-erz.de
Rechtsform des Erwerbers: Von einer lokalen Gebietskörperschaft kontrollierte Einrichtung
des öffentlichen Rechts
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2. Verfahren
2.1. Verfahren
Titel: Einführung eines HR-Systems im Landratsamt Erzgebirgskreis, Referat Personal und
Organisation
Beschreibung: Einführung eines HR-Systems im Landratsamt Erzgebirgskreis, Referat
Personal und Organisation
Kennung des Verfahrens: 019d010f-b892-4e1c-8948-5d89e20d70d1
Interne Kennung: 20100/2/6/26/712-714
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Lieferleistungen
Haupteinstufung (cpv): 48450000 Softwarepaket für Zeiterfassung und Personalverwaltung
2.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Landratsamt Erzgebirgskreis
Stadt: Annaberg-Buchholz
Postleitzahl: 09456
Land, Gliederung (NUTS): Erzgebirgskreis (DED42)
Land: Deutschland
2.1.4. Allgemeine Informationen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv - GWB, VgV, VOL/B
Anzuwendende grenzübergreifende Rechtsvorschrift: Nein
2.1.5. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Höchstzahl der Lose, für die ein Bieter Angebote einreichen kann: 2
Auftragsbedingungen:
Höchstzahl der Lose, für die Aufträge an einen Bieter vergeben werden können: 2
2.1.6. Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten
Verpflichtungen: vgl. §§ 123, 124 GWB, VgV
5. Los
5.1. Los: LOT-0001
Titel: Los 1 - Payroll
Beschreibung: Los 1 - Payroll Im Rahmen eines Projekts zur Digitalisierung der
Personalvorgänge wird durch das Landratsamt Erzgebirgskreis die Einführung eines
zentralen, cloudbasierten HR-Systems für die Verwaltung ausgeschrieben. Zum aktuellen
Zeitpunkt werden verschiedene Fachanwendungen mit einzelnen (manuell erstellten)
Datenbanken und Schnittstellen verwendet, welche einen hohen manuellen Pflegeaufwand im
Sachgebiet Personal sowie in den Querschnittsreferaten des Landratsamt Erzgebirgskreis
verursachen. Der Auftraggeber schreibt die Bereitstellung sowie die Einräumung zeitlich
begrenzter Nutzungsrechte an Lizenzen eines cloudbasierten HR-Systems
(Personalmanagementsystem) aus, inklusive Implementierungs-, Migrations-, Betriebs-,
Support-, Anpassungs- und Schulungsdienstleistungen. Die Leistung soll als SaaS (Software-
as-a-Service) für einen Zeitraum von vier Jahren angeboten werden. Es besteht die Option,
den Vertrag im Anschluss gem. EVB-IT-Vertrag zu verlängern. Ziel des Projektes ist es,
bestehende Insellösungen aus Fachanwendungen (PAISY des Anbieters ADP, KOMMBOSS
/KSC des Anbieters GfOP, MATRIX des Anbieters Dormakaba) sowie Eigenlösungen
abzulösen, welche durch papierbasierte Verfahren verbunden sind. Diese sollen durch eine
effiziente, datenschutzkonforme Plattform ersetzt werden und somit den Digitalisierungsgrad
sämtlicher HR-Prozesse nachhaltig erhöhen. Durch die Einführung des HR-Systems sollen
Effizienz, Datenqualität, Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Personalabläufe verbessert
und ein zukunftsfähiges digitales Personalmanagement im Landratsamt Erzgebirgskreis
etabliert werden. Immer wiederkehrende Routineaufgaben, die derzeit umfangreiche manuelle
Eingaben der Beschäftigten erfordern, sollen durch Automatisierung effektiver und effizienter
erledigt werden. Die HR-Software soll zur digitalen Bewirtschaftung von circa 1.950
Personalfällen im öffentlichen Dienst (tarifliche Beschäftigte und Beamte) eingesetzt werden
und eine moderne Mitarbeiterkommunikation über einen integrierten Employee-Self-Service
sowie einen Manager-Self-Service ermöglichen. Es soll ein Self-Service-Bereich für alle
Mitarbeiter etabliert werden, um personalwirtschaftliche Abläufe wie die Beantragung von
Adressänderungen, die Einreichung von Anträgen, Reisekosten u. Ä. zu dezentralisieren,
Abläufe zu beschleunigen und transparenter zu gestalten. Das geplante HR-System soll
sämtliche personalwirtschaftliche Kernabläufe digital abbilden, darunter insbesondere die
Personalstammdatenpflege, die Zeitwirtschaft, die Reisekostenabrechnung, die
Personalkosten(hoch)rechnung, statistische Auswertungen sowie die Schnittstellenanbindung
zu weiteren Fachverfahren. Es muss Standardauswertungen enthalten und darüber hinaus die
Möglichkeit bieten, individuelle Berichte zu erstellen. Zudem sollen die Organisation von
Terminen und die Überwachung von variablen Änderungsdaten mit individuellen
Wiedervorlagefunktionen in Form von Checklisten möglich sein. Es wird derzeit die
Beschaffung von max. zwei spezialisierten HR-Lösungen beabsichtigt, zum einen für die
Entgelt- und Bezügeabrechnung (Payroll, Los 1) und zum anderen für das
Personalmanagement (Los 2). Die Payroll (Entgelt- und Bezügeabrechnung) soll vollständig
oder teilweise in das HR-System integriert bzw. als ein ausgelagertes Payroll-System an das
HR-System angebunden werden. Es ist erforderlich, dass dem Personalmanagementsystem
als weitere Komponente ein Zeitwirtschaftsmodul umfasst. Um eine Kompatibilität zwischen
dem Modul Zeiterfassung und den Zeiterfassungsterminals zu garantieren, erfolgt eine an das
Modul Zeiterfassung gebundene Ausschreibung von neuen Zeiterfassungsterminals durch das
Los 3. Diese Ausschreibung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. Bei unterschiedlichen
Systemen sollen bereits vom Anbieter programmierte und erprobte Schnittstellen zu einer
abgestimmten und zusammenwirkenden Softwarelandschaft führen. Zudem sollen die HR-
Software modular aufgebaut sein und um verschiedene Module wie Reisekostenabrechnung,
Personalentwicklung, Stellenplan usw. zeitlich gestaffelt implementiert zu können. Die neue
Entgelt- und Bezügeabrechnung für tariflich Beschäftigte und Beamte soll das derzeit
eingesetzte System PAISY des Anbieters ADP zum 01.01.2027 ersetzen. Die neue
Personalmanagementsoftware soll die bestehenden Systeme zum 01.01.2028 vollständig
ablösen. Im Rahmen einer Projektbetreuung durch den Bieter wird ein Projektplan bzgl. der
Implementierung in Absprache mit dem Landratsamt Erzgebirgskreis erstellt und umgesetzt.
Dabei ist die außer Betrieb Stellung der Altanwendungen KOMMBOSS/KSC der GfoP,
MATRIX von Dormakaba sowie der Eigenlösungen zu berücksichtigen. Die Daten der
bestehenden Softwaresysteme sind durch den Auftragnehmer vollständig in das neue System
zu migrieren. Zudem ist eine Schnittstelle zum im Haus eingesetzten System SASKIA.H2R
bereitzustellen. Idealer Weise sollen dabei gemäß dem Once-Only-Prinzip alle erforderlichen
Daten der Beschäftigten nur an einer zentralen Stelle, also einer gemeinsamen Datenbank,
gepflegt werden. Alternativ sollen bei getrennten Datenbanken die erforderlichen Daten über
einen Echtzeit-Datenabgleich oder wenn dies nicht möglich, über zeitnahen, regelmäßigen,
automatisierten Datenaustausch per Schnittstelle eine wechselseitige, einheitliche
Datenbearbeitung zwischen den gekoppelten Systemen ohne divergierende Dateninhalte
ermöglichen. Gleichzeitig ist der Umstieg von der Papier- zur digitalen Personalakte geplant.
Aus dem HR-System sollen Dokumente und Serienbriefe erstellt werden können, welche
durch Platzhalterfunktionen mit variablen Daten automatisch befüllt und in der im Haus
genutzten E-Akte (Dokumentenmanagementsystem VIS) abgelegt werden. Eine detaillierte
Übersicht zu den Muss- und Kann-Kriterien sind in der Leistungsbeschreibung enthalten.
Interne Kennung: LOT-0001
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Lieferleistungen
Haupteinstufung (cpv): 48450000 Softwarepaket für Zeiterfassung und Personalverwaltung
Optionen:
Beschreibung der Optionen: mit Option der Verlängerung um jeweils ein weiteres Jahr, vgl.
Vergabeunterlagen
5.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Landratsamt Erzgebirgskreis
Stadt: Annaberg-Buchholz
Postleitzahl: 09456
Land, Gliederung (NUTS): Erzgebirgskreis (DED42)
Land: Deutschland
5.1.3. Geschätzte Dauer
Laufzeit: 48 Monate
5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:selbst#
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: 124_LD https://www.erzgebirgskreis.de/fileadmin
/Formulare_und_Merkblaetter/13220/124_LD.pdf Eigenerklärung zur Eignung Liefer-
/Dienstleistungen Enthält Abfragen zum Umsatz, Referenznennungen, Anzahl der
Arbeitskräfte, Eintragung in das Berufsregister, Angaben zu Insolvenzverfahren und
Liquidation, zur Zuverlässigkeit des Bewerbers, Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben
und Beitragen zur gesetzlichen Sozialversi-cherung und zur Mitgliedschaft bei der
Berufsgenossenschaft. Sollte Ihr Teilnahmeantrag/Angebot in die engere Wahl gelangen,
werden ggf. Nachweise zum Beleg der Eigenerklärungen angefordert. Es wird darauf
hingewiesen, dass die jeweils genannten Bestätigungen/ Nachweise zu den Eigenerklärungen
auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle innerhalb der gesetzten angemessenen Frist
vorgelegt werden müssen und Ihr Angebot/Teilnahmeantrag ausgeschlossen wird, wenn die
Unterlagen nicht vollständig innerhalb dieser Frist vorgelegt werden. Eigenerklärung VO-2022-
833 (Russland-Sanktionen) https://www.erzgebirgskreis.de/fileadmin/PDFs
/Zentrale_Vergabestelle/Formbl%C3%A4tter/ANLAGE-Eigenerkl%C3%A4rung-VO-2022-833.
pdf Mit der am 8. April 2022 im EU-Amtsblatt veröffentlichten Verordnung (EU) 2022/576 des
Rates vom 8. April 2022 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 (nachfolgend:
Sanktions-VO) über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die
Lage in der Ukraine destabilisieren, wurden seit Ausbruch des russischen Angriffskriegs
gegen die Ukraine erstmals auch Sanktionen erlassen, die die Vergabe und die Ausführung
öffentlicher Aufträge und Konzessionen ab Erreichen der EU-Schwellenwerte nach § 106
GWB unmittelbar und ohne weitere nationale Umsetzungsrechtsakte betreffen. Gegenstand
der Sanktionen im Bereich der Vergabe öffentlicher Aufträge und Konzessionen: Gegenstand
der Sanktionen im Bereich der öffentlichen Aufträge und Konzessionen sind einerseits ein
seit dem 09.04.2022 geltendes Zuschlagsverbot für noch nicht abgeschlossene
Vergabeverfahren; andererseits das Verbot, bereits vor dem 09.04.2022 vergebene Aufträge
und Konzessionen ab dem 11.10.2022 weiter zu erfüllen (Vertragserfüllungsverbot), soweit
Personen oder Unternehmen, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen,
unmittelbar als Bewerber, Bieter oder Auftragnehmer auftreten oder mittelbar, mit mehr als 10
% gemessen am Auftragswert, als Unterauftragnehmer, Lieferanten oder im Zusammenhang
mit der Erbringung des Eignungsnachweises an dem in Rede stehenden Auftrag beteiligt sind.
Nachweis der Zertifizierung für Rechenzentrum (ggf. ISO 27001 (BSI Grundschutz) Drei
vergleichbare Referenzen im öffentlichen Sektor der letzten fünf Kalenderjahre -
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Lieferungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: 124_LD https://www.erzgebirgskreis.de/fileadmin
/Formulare_und_Merkblaetter/13220/124_LD.pdf Eigenerklärung zur Eignung Liefer-
/Dienstleistungen Enthält Abfragen zum Umsatz, Referenznennungen, Anzahl der
Arbeitskräfte, Eintragung in das Berufsregister, Angaben zu Insolvenzverfahren und
Liquidation, zur Zuverlässigkeit des Bewerbers, Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben
und Beitragen zur gesetzlichen Sozialversi-cherung und zur Mitgliedschaft bei der
Berufsgenossenschaft. Sollte Ihr Teilnahmeantrag/Angebot in die engere Wahl gelangen,
werden ggf. Nachweise zum Beleg der Eigenerklärungen angefordert. Es wird darauf
hingewiesen, dass die jeweils genannten Bestätigungen/ Nachweise zu den Eigenerklärungen
auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle innerhalb der gesetzten angemessenen Frist
vorgelegt werden müssen und Ihr Angebot/Teilnahmeantrag ausgeschlossen wird, wenn die
Unterlagen nicht vollständig innerhalb dieser Frist vorgelegt werden. Eigenerklärung VO-2022-
833 (Russland-Sanktionen) https://www.erzgebirgskreis.de/fileadmin/PDFs
/Zentrale_Vergabestelle/Formbl%C3%A4tter/ANLAGE-Eigenerkl%C3%A4rung-VO-2022-833.
pdf Mit der am 8. April 2022 im EU-Amtsblatt veröffentlichten Verordnung (EU) 2022/576 des
Rates vom 8. April 2022 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 (nachfolgend:
Sanktions-VO) über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die
Lage in der Ukraine destabilisieren, wurden seit Ausbruch des russischen Angriffskriegs
gegen die Ukraine erstmals auch Sanktionen erlassen, die die Vergabe und die Ausführung
öffentlicher Aufträge und Konzessionen ab Erreichen der EU-Schwellenwerte nach § 106
GWB unmittelbar und ohne weitere nationale Umsetzungsrechtsakte betreffen. Gegenstand
der Sanktionen im Bereich der Vergabe öffentlicher Aufträge und Konzessionen: Gegenstand
der Sanktionen im Bereich der öffentlichen Aufträge und Konzessionen sind einerseits ein
seit dem 09.04.2022 geltendes Zuschlagsverbot für noch nicht abgeschlossene
Vergabeverfahren; andererseits das Verbot, bereits vor dem 09.04.2022 vergebene Aufträge
und Konzessionen ab dem 11.10.2022 weiter zu erfüllen (Vertragserfüllungsverbot), soweit
Personen oder Unternehmen, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen,
unmittelbar als Bewerber, Bieter oder Auftragnehmer auftreten oder mittelbar, mit mehr als 10
% gemessen am Auftragswert, als Unterauftragnehmer, Lieferanten oder im Zusammenhang
mit der Erbringung des Eignungsnachweises an dem in Rede stehenden Auftrag beteiligt sind.
Nachweis der Zertifizierung für Rechenzentrum (ggf. ISO 27001 (BSI Grundschutz) Drei
vergleichbare Referenzen im öffentlichen Sektor der letzten fünf Kalenderjahre -
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: 30 %
Beschreibung: Angebotener Preis
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 30
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: 70 %
Beschreibung: Qualität gemäß Bewertungsmatrix
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 70
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe.de/unterlagen/019d010f-b892-
4e1c-8948-5d89e20d70d1/zustellweg-auswaehlen
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Zulässig
Adresse für die Einreichung: https://www.evergabe.de/unterlagen/019d010f-b892-4e1c-8948-
5d89e20d70d1/zustellweg-auswaehlen
Beschreibung: Häh?
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Zulässig
Beschreibung der finanziellen Sicherheit: Stellung der Sicherheit Sicherheit für die Erfüllung
sämtlicher Verpflichtungen des Auftragnehmers aus dem Vertrag ist in Höhe von 5,0 Prozent
der Auftragssumme (inkl. Umsatzsteuer, ohne Nachträge) zu leisten, sofern die
Auftragssumme mindestens 50.000 Euro ohne Umsatzsteuer beträgt, und wenn dies für die
sach- und fristgemäße Leistung ausnahmsweise erforderlich erscheint. Sicherheit kann
wahlweise durch Hinterlegung von Geld oder durch Bürgschaft geleistet werden.
Frist für den Eingang der Angebote: 23/04/2026 10:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 60 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: was sollen hier für zusätzliche Informationen rein?
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 23/04/2026 10:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Finanzielle Vereinbarung: § 17 VOL/B
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Referat 38 - 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der
Landesdirektion Sachsen
Informationen über die Überprüfungsfristen: Sieht sich ein am Auftrag interessiertes
Unternehmen durch die Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt,
ist der Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber zu
rügen (§ 160 (3) Nr. 1 GWB). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der
Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung
genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden (§ 160 (3) Nr. 2 und 3 GWB). Der Antrag auf Einleitung eines
Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der
Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 (3)
Nr. 4 GWB).
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt:
Landratsamt Erzgebirgskreis Abteilung 2, Referat 23000 Liegenschaften und Zentrale Dienste
SG Zentraler Service - ZENTRALE VERGABESTELLE
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt: Landratsamt
Erzgebirgskreis Abteilung 2, Referat 23000 Liegenschaften und Zentrale Dienste SG Zentraler
Service - ZENTRALE VERGABESTELLE
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt:
Landratsamt Erzgebirgskreis Abteilung 2, Referat 23000 Liegenschaften und Zentrale Dienste
SG Zentraler Service - ZENTRALE VERGABESTELLE
5.1. Los: LOT-0002
Titel: Los 2 - Personalmanagement und Zeitwirtschaft inkl. Rahmenvertrag Los 3 - Terminals
Beschreibung: Los 2 - Personalmanagement und Zeitwirtschaft inkl. Rahmenvertrag Los 3 -
Terminals Im Rahmen eines Projekts zur Digitalisierung der Personalvorgänge wird durch das
Landratsamt Erzgebirgskreis die Einführung eines zentralen, cloudbasierten HR-Systems für
die Verwaltung ausgeschrieben. Zum aktuellen Zeitpunkt werden verschiedene
Fachanwendungen mit einzelnen (manuell erstellten) Datenbanken und Schnittstellen
verwendet, welche einen hohen manuellen Pflegeaufwand im Sachgebiet Personal sowie in
den Querschnittsreferaten des Landratsamt Erzgebirgskreis verursachen. Der Auftraggeber
schreibt die Bereitstellung sowie die Einräumung zeitlich begrenzter Nutzungsrechte an
Lizenzen eines cloudbasierten HR-Systems (Personalmanagementsystem) aus, inklusive
Implementierungs-, Migrations-, Betriebs-, Support-, Anpassungs- und
Schulungsdienstleistungen. Die Leistung soll als SaaS (Software-as-a-Service) für einen
Zeitraum von vier Jahren angeboten werden. Es besteht die Option, den Vertrag im Anschluss
gem. EVB-IT-Vertrag zu verlängern. Ziel des Projektes ist es, bestehende Insellösungen aus
Fachanwendungen (PAISY des Anbieters ADP, KOMMBOSS/KSC des Anbieters GfOP,
MATRIX des Anbieters Dormakaba) sowie Eigenlösungen abzulösen, welche durch
papierbasierte Verfahren verbunden sind. Diese sollen durch eine effiziente,
datenschutzkonforme Plattform ersetzt werden und somit den Digitalisierungsgrad sämtlicher
HR-Prozesse nachhaltig erhöhen. Durch die Einführung des HR-Systems sollen Effizienz,
Datenqualität, Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Personalabläufe verbessert und ein
zukunftsfähiges digitales Personalmanagement im Landratsamt Erzgebirgskreis etabliert
werden. Immer wiederkehrende Routineaufgaben, die derzeit umfangreiche manuelle
Eingaben der Beschäftigten erfordern, sollen durch Automatisierung effektiver und effizienter
erledigt werden. Die HR-Software soll zur digitalen Bewirtschaftung von circa 1.950
Personalfällen im öffentlichen Dienst (tarifliche Beschäftigte und Beamte) eingesetzt werden
und eine moderne Mitarbeiterkommunikation über einen integrierten Employee-Self-Service
sowie einen Manager-Self-Service ermöglichen. Es soll ein Self-Service-Bereich für alle
Mitarbeiter etabliert werden, um personalwirtschaftliche Abläufe wie die Beantragung von
Adressänderungen, die Einreichung von Anträgen, Reisekosten u. Ä. zu dezentralisieren,
Abläufe zu beschleunigen und transparenter zu gestalten. Das geplante HR-System soll
sämtliche personalwirtschaftliche Kernabläufe digital abbilden, darunter insbesondere die
Personalstammdatenpflege, die Zeitwirtschaft, die Reisekostenabrechnung, die
Personalkosten(hoch)rechnung, statistische Auswertungen sowie die Schnittstellenanbindung
zu weiteren Fachverfahren. Es muss Standardauswertungen enthalten und darüber hinaus die
Möglichkeit bieten, individuelle Berichte zu erstellen. Zudem sollen die Organisation von
Terminen und die Überwachung von variablen Änderungsdaten mit individuellen
Wiedervorlagefunktionen in Form von Checklisten möglich sein. Es wird derzeit die
Beschaffung von max. zwei spezialisierten HR-Lösungen beabsichtigt, zum einen für die
Entgelt- und Bezügeabrechnung (Payroll, Los 1) und zum anderen für das
Personalmanagement (Los 2). Die Payroll (Entgelt- und Bezügeabrechnung) soll vollständig
oder teilweise in das HR-System integriert bzw. als ein ausgelagertes Payroll-System an das
HR-System angebunden werden. Es ist erforderlich, dass dem Personalmanagementsystem
als weitere Komponente ein Zeitwirtschaftsmodul umfasst. Um eine Kompatibilität zwischen
dem Modul Zeiterfassung und den Zeiterfassungsterminals zu garantieren, erfolgt eine an das
Modul Zeiterfassung gebundene Ausschreibung von neuen Zeiterfassungsterminals durch das
Los 3. Diese Ausschreibung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. Bei unterschiedlichen
Systemen sollen bereits vom Anbieter programmierte und erprobte Schnittstellen zu einer
abgestimmten und zusammenwirkenden Softwarelandschaft führen. Zudem sollen die HR-
Software modular aufgebaut sein und um verschiedene Module wie Reisekostenabrechnung,
Personalentwicklung, Stellenplan usw. zeitlich gestaffelt implementiert zu können. Die neue
Entgelt- und Bezügeabrechnung für tariflich Beschäftigte und Beamte soll das derzeit
eingesetzte System PAISY des Anbieters ADP zum 01.01.2027 ersetzen. Die neue
Personalmanagementsoftware soll die bestehenden Systeme zum 01.01.2028 vollständig
ablösen. Im Rahmen einer Projektbetreuung durch den Bieter wird ein Projektplan bzgl. der
Implementierung in Absprache mit dem Landratsamt Erzgebirgskreis erstellt und umgesetzt.
Dabei ist die außer Betrieb Stellung der Altanwendungen KOMMBOSS/KSC der GfoP,
MATRIX von Dormakaba sowie der Eigenlösungen zu berücksichtigen. Die Daten der
bestehenden Softwaresysteme sind durch den Auftragnehmer vollständig in das neue System
zu migrieren. Zudem ist eine Schnittstelle zum im Haus eingesetzten System SASKIA.H2R
bereitzustellen. Idealer Weise sollen dabei gemäß dem Once-Only-Prinzip alle erforderlichen
Daten der Beschäftigten nur an einer zentralen Stelle, also einer gemeinsamen Datenbank,
gepflegt werden. Alternativ sollen bei getrennten Datenbanken die erforderlichen Daten über
einen Echtzeit-Datenabgleich oder wenn dies nicht möglich, über zeitnahen, regelmäßigen,
automatisierten Datenaustausch per Schnittstelle eine wechselseitige, einheitliche
Datenbearbeitung zwischen den gekoppelten Systemen ohne divergierende Dateninhalte
ermöglichen. Gleichzeitig ist der Umstieg von der Papier- zur digitalen Personalakte geplant.
Aus dem HR-System sollen Dokumente und Serienbriefe erstellt werden können, welche
durch Platzhalterfunktionen mit variablen Daten automatisch befüllt und in der im Haus
genutzten E-Akte (Dokumentenmanagementsystem VIS) abgelegt werden. Eine detaillierte
Übersicht zu den Muss- und Kann-Kriterien sind in der Leistungsbeschreibung enthalten.
Interne Kennung: LOT-0002
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Lieferleistungen
Haupteinstufung (cpv): 48450000 Softwarepaket für Zeiterfassung und Personalverwaltung
Optionen:
Beschreibung der Optionen: mit der Option der Verlängerung um jeweils ein weiteres Jahr,
vgl. Vergabeunterlagen
5.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Landratsamt Erzgebirgskreis
Stadt: Annaberg-Buchholz
Postleitzahl: 09456
Land, Gliederung (NUTS): Erzgebirgskreis (DED42)
Land: Deutschland
5.1.3. Geschätzte Dauer
Laufzeit: 48 Monate
5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:selbst#
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: 124_LD https://www.erzgebirgskreis.de/fileadmin
/Formulare_und_Merkblaetter/13220/124_LD.pdf Eigenerklärung zur Eignung Liefer-
/Dienstleistungen Enthält Abfragen zum Umsatz, Referenznennungen, Anzahl der
Arbeitskräfte, Eintragung in das Berufsregister, Angaben zu Insolvenzverfahren und
Liquidation, zur Zuverlässigkeit des Bewerbers, Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben
und Beitragen zur gesetzlichen Sozialversi-cherung und zur Mitgliedschaft bei der
Berufsgenossenschaft. Sollte Ihr Teilnahmeantrag/Angebot in die engere Wahl gelangen,
werden ggf. Nachweise zum Beleg der Eigenerklärungen angefordert. Es wird darauf
hingewiesen, dass die jeweils genannten Bestätigungen/ Nachweise zu den Eigenerklärungen
auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle innerhalb der gesetzten angemessenen Frist
vorgelegt werden müssen und Ihr Angebot/Teilnahmeantrag ausgeschlossen wird, wenn die
Unterlagen nicht vollständig innerhalb dieser Frist vorgelegt werden. Eigenerklärung VO-2022-
833 (Russland-Sanktionen) https://www.erzgebirgskreis.de/fileadmin/PDFs
/Zentrale_Vergabestelle/Formbl%C3%A4tter/ANLAGE-Eigenerkl%C3%A4rung-VO-2022-833.
pdf Mit der am 8. April 2022 im EU-Amtsblatt veröffentlichten Verordnung (EU) 2022/576 des
Rates vom 8. April 2022 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 (nachfolgend:
Sanktions-VO) über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die
Lage in der Ukraine destabilisieren, wurden seit Ausbruch des russischen Angriffskriegs
gegen die Ukraine erstmals auch Sanktionen erlassen, die die Vergabe und die Ausführung
öffentlicher Aufträge und Konzessionen ab Erreichen der EU-Schwellenwerte nach § 106
GWB unmittelbar und ohne weitere nationale Umsetzungsrechtsakte betreffen. Gegenstand
der Sanktionen im Bereich der Vergabe öffentlicher Aufträge und Konzessionen: Gegenstand
der Sanktionen im Bereich der öffentlichen Aufträge und Konzessionen sind einerseits ein
seit dem 09.04.2022 geltendes Zuschlagsverbot für noch nicht abgeschlossene
Vergabeverfahren; andererseits das Verbot, bereits vor dem 09.04.2022 vergebene Aufträge
und Konzessionen ab dem 11.10.2022 weiter zu erfüllen (Vertragserfüllungsverbot), soweit
Personen oder Unternehmen, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen,
unmittelbar als Bewerber, Bieter oder Auftragnehmer auftreten oder mittelbar, mit mehr als 10
% gemessen am Auftragswert, als Unterauftragnehmer, Lieferanten oder im Zusammenhang
mit der Erbringung des Eignungsnachweises an dem in Rede stehenden Auftrag beteiligt sind.
Nachweis der Zertifizierung für Rechenzentrum (ggf. ISO 27001 (BSI Grundschutz) Drei
vergleichbare Referenzen im öffentlichen Sektor der letzten fünf Kalenderjahre -
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Lieferungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: 124_LD https://www.erzgebirgskreis.de/fileadmin
/Formulare_und_Merkblaetter/13220/124_LD.pdf Eigenerklärung zur Eignung Liefer-
/Dienstleistungen Enthält Abfragen zum Umsatz, Referenznennungen, Anzahl der
Arbeitskräfte, Eintragung in das Berufsregister, Angaben zu Insolvenzverfahren und
Liquidation, zur Zuverlässigkeit des Bewerbers, Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben
und Beitragen zur gesetzlichen Sozialversi-cherung und zur Mitgliedschaft bei der
Berufsgenossenschaft. Sollte Ihr Teilnahmeantrag/Angebot in die engere Wahl gelangen,
werden ggf. Nachweise zum Beleg der Eigenerklärungen angefordert. Es wird darauf
hingewiesen, dass die jeweils genannten Bestätigungen/ Nachweise zu den Eigenerklärungen
auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle innerhalb der gesetzten angemessenen Frist
vorgelegt werden müssen und Ihr Angebot/Teilnahmeantrag ausgeschlossen wird, wenn die
Unterlagen nicht vollständig innerhalb dieser Frist vorgelegt werden. Eigenerklärung VO-2022-
833 (Russland-Sanktionen) https://www.erzgebirgskreis.de/fileadmin/PDFs
/Zentrale_Vergabestelle/Formbl%C3%A4tter/ANLAGE-Eigenerkl%C3%A4rung-VO-2022-833.
pdf Mit der am 8. April 2022 im EU-Amtsblatt veröffentlichten Verordnung (EU) 2022/576 des
Rates vom 8. April 2022 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 (nachfolgend:
Sanktions-VO) über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die
Lage in der Ukraine destabilisieren, wurden seit Ausbruch des russischen Angriffskriegs
gegen die Ukraine erstmals auch Sanktionen erlassen, die die Vergabe und die Ausführung
öffentlicher Aufträge und Konzessionen ab Erreichen der EU-Schwellenwerte nach § 106
GWB unmittelbar und ohne weitere nationale Umsetzungsrechtsakte betreffen. Gegenstand
der Sanktionen im Bereich der Vergabe öffentlicher Aufträge und Konzessionen: Gegenstand
der Sanktionen im Bereich der öffentlichen Aufträge und Konzessionen sind einerseits ein
seit dem 09.04.2022 geltendes Zuschlagsverbot für noch nicht abgeschlossene
Vergabeverfahren; andererseits das Verbot, bereits vor dem 09.04.2022 vergebene Aufträge
und Konzessionen ab dem 11.10.2022 weiter zu erfüllen (Vertragserfüllungsverbot), soweit
Personen oder Unternehmen, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen,
unmittelbar als Bewerber, Bieter oder Auftragnehmer auftreten oder mittelbar, mit mehr als 10
% gemessen am Auftragswert, als Unterauftragnehmer, Lieferanten oder im Zusammenhang
mit der Erbringung des Eignungsnachweises an dem in Rede stehenden Auftrag beteiligt sind.
Nachweis der Zertifizierung für Rechenzentrum (ggf. ISO 27001 (BSI Grundschutz) Drei
vergleichbare Referenzen im öffentlichen Sektor der letzten fünf Kalenderjahre -
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe.de/unterlagen/019d010f-b892-
4e1c-8948-5d89e20d70d1/zustellweg-auswaehlen
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Zulässig
Adresse für die Einreichung: https://www.evergabe.de/unterlagen/019d010f-b892-4e1c-8948-
5d89e20d70d1/zustellweg-auswaehlen
Beschreibung: Blablabla
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Zulässig
Beschreibung der finanziellen Sicherheit: Sicherheitsleistung für die Vertragserfüllung (§ 18
VOL/B) Sicherheit für die Erfüllung sämtlicher Verpflichtungen des Auftragnehmers aus dem
Vertrag ist in Höhe von 5,0 v.H. der Auftragssumme (inkl. Umsatzsteuer, ohne Nachträge) zu
leisten, sofern die Auftragssumme mindestens 50.000 Euro ohne Umsatzsteuer beträgt, und
wenn dies für die sach- und fristgemäße Leistung ausnahmsweise erforderlich erscheint.
Sicherheit kann wahlweise durch Hinterlegung von Geld oder durch Bürgschaft geleistet
werden.
Frist für den Eingang der Angebote: 23/04/2026 10:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 60 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: was für zusätzliche Informationen, so ein quatsch.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 23/04/2026 10:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Finanzielle Vereinbarung: § 17 VOL/B
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Referat 38 - 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der
Landesdirektion Sachsen
Informationen über die Überprüfungsfristen: Sieht sich ein am Auftrag interessiertes
Unternehmen durch die Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt,
ist der Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber zu
rügen (§ 160 (3) Nr. 1 GWB). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der
Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung
genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden (§ 160 (3) Nr. 2 und 3 GWB). Der Antrag auf Einleitung eines
Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der
Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 (3)
Nr. 4 GWB).
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt:
Landratsamt Erzgebirgskreis Abteilung 2, Referat 23000 Liegenschaften und Zentrale Dienste
SG Zentraler Service - ZENTRALE VERGABESTELLE
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt: Landratsamt
Erzgebirgskreis Abteilung 2, Referat 23000 Liegenschaften und Zentrale Dienste SG Zentraler
Service - ZENTRALE VERGABESTELLE
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt:
Landratsamt Erzgebirgskreis Abteilung 2, Referat 23000 Liegenschaften und Zentrale Dienste
SG Zentraler Service - ZENTRALE VERGABESTELLE
8. Organisationen
8.1. ORG-0004
Offizielle Bezeichnung: Landratsamt Erzgebirgskreis Abteilung 2, Referat 23000
Liegenschaften und Zentrale Dienste SG Zentraler Service - ZENTRALE VERGABESTELLE
Registrierungsnummer: DE260587011
Postanschrift: Klosterstraße 7
Stadt: Annaberg-Buchholz
Postleitzahl: 09456
Land, Gliederung (NUTS): Erzgebirgskreis (DED42)
Land: Deutschland
Kontaktperson: SG Zentraler Service - ZENTRALE VERGABESTELLE Herr Christopher Lein
E-Mail: christopher.lein@kreis-erz.de
Telefon: 037338311934
Fax: 03733831851934
Internetadresse: www.erzgebirgskreis.de
Profil des Erwerbers: https://www.erzgebirgskreis.de/landratsamt-service/aus-der-verwaltung
/ausschreibungen-vob-vol-vgv
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
8.1. ORG-0005
Offizielle Bezeichnung: Referat 38 - 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der
Landesdirektion Sachsen
Registrierungsnummer: DE287064009
Postanschrift: Dienststelle Leipzig Braustraße 2
Stadt: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land, Gliederung (NUTS): Leipzig, Kreisfreie Stadt (DED51)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Referat 38 | 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der
Landesdirektion Sachsen
E-Mail: vergabekammer@lds.sachsen.de
Telefon: 03419773800
Fax: 03419771049
Internetadresse: https://www.lds.sachsen.de/?ID=4421&art_param=363
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1. ORG-0006
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des
Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 019d0153-7b9b-44b9-8eaa-16ae0fb2e38e - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 18/03/2026 15:55:58 (UTC+01:00)
Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
ABl. S Nummer der Ausgabe: 55/2026
Datum der Veröffentlichung: 19/03/2026
Referenzen:
https://www.erzgebirgskreis.de/landratsamt-service/aus-der-verwaltung/ausschreibungen-vob-vol-vgv
https://www.lds.sachsen.de/?ID=4421&art_param=363
http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202603/ausschreibung-191696-2026-DEU.txt
|
|