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Titel :
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DEU-Göttingen - Deutschland Beseitigung und Behandlung von Siedlungsabfällen Übernahme und Verwertung von Altholz
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Dokument-Nr. ( ID / ND ) :
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2026012901080177012 / 67346-2026
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Veröffentlicht :
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29.01.2026
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Anforderung der Unterlagen bis :
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31.05.2027
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Angebotsabgabe bis :
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05.03.2026
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Dokumententyp :
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Ausschreibung
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Produkt-Codes :
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90510000 - Beseitigung und Behandlung von Siedlungsabfällen
90511000 - Abholung von Siedlungsabfällen
90513000 - Behandlung und Beseitigung ungefährlicher Siedlungs- und anderer Abfälle
90514000 - Recycling von Siedlungsabfällen
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DEU-Göttingen: Deutschland Beseitigung und Behandlung von
Siedlungsabfällen Übernahme und Verwertung von Altholz
2026/S 20/2026 67346
Deutschland Beseitigung und Behandlung von Siedlungsabfällen Übernahme und
Verwertung von Altholz
OJ S 20/2026 29/01/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Dienstleistungen
1. Beschaffer
1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Göttinger Entsorgungsbetriebe
E-Mail: vergabestelle@goettingen.de
Rechtsform des Erwerbers: Lokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Umweltschutz
2. Verfahren
2.1. Verfahren
Titel: Übernahme und Verwertung von Altholz
Beschreibung: Bestandteil der Ausschreibung ist die Übernahme und anschließende
Verwertung von Altholz (AI bis AIV) aus dem Stadtgebiet Göttingen. Die Vergabe ist in drei
Lose unterteilt (Altholz AI bis AIII; Altholz AIV Mischfraktion; Altholz AIV Fenster und Türen).
Zu den Leistungen des zukünftigen Auftragnehmers gehört unter anderem die Bereitstellung
geeigneter Abrollcontainer, die Übernahme und der Transport der entsprechenden
Altholzfraktionen und die anschließend möglichst hochwertige Verwertung. Zeitraum vom
01.06.2026 - 31.05.2027, längstens bis zum 31.05.2028 (einmalige Verlängerungsoption um
12 Monate in beiderseitigem Einvernehmen).
Kennung des Verfahrens: c05b4b1a-2985-4e3e-8dbb-b4f189574777
Interne Kennung: 20_2026
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 90510000 Beseitigung und Behandlung von Siedlungsabfällen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 90513000 Behandlung und Beseitigung ungefährlicher
Siedlungs- und anderer Abfälle, 90514000 Recycling von Siedlungsabfällen, 90511000
Abholung von Siedlungsabfällen
2.1.2. Erfüllungsort
Stadt: Göttingen
Postleitzahl: 37079
Land, Gliederung (NUTS): Göttingen (DE91C)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Hauptort der Ausführung: Bauabfallverwertungsanlage Königsbühl
(BVA) Königsbühl 98 37079 Göttingen
2.1.4. Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: 1.) Die Vergabeunterlagen stehen allen Interessenten unter der in
Ziff. I.3 genannten Adresse als Lesefassung zum Abruf zur Verfügung. Es ist erforderlich, dass
Bieter sich für die Angebotsabgabe auf der e-Vergabe-Plattform registriert und beworben
haben. Eine Registrierung und zeitnaher Abruf der Vergabeunterlagen für die elektronische
Angebotsabgabe wird im Bieterinteresse empfohlen. Weitere Informationen erhalten Sie unter:
https://download.arriba-net.de/fileadmin/downloaddaten/meinauftrag.rib.de/hilfe
/willkommen_erste_schritte_tender.html . Für die Erstellung und Abgabe des Angebotes
benötigen Sie den Bieterclient ava-sign; Hilfe finden Sie unter: https://download.arriba-net.de
/fileadmin/downloaddaten/avasign_hilfe/hilfe/index.html?introduction_avasign.html . 2)
Unternehmen haben die Vergabeunterlagen unverzüglich auf Vollständigkeit der Unterlagen
sowie auf Unklarheiten zu überprüfen. Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des
Unternehmens Unklarheiten, so haben sie unverzüglich und vor Abgabe eines Angebots
darauf hinzuweisen. Unternehmen werden aufgefordert, im Interesse einer schnellen
Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig und vorab ihre Fragen zu übermitteln. Unternehmen
haben Verstöße gegen Vergabevorschriften zu rügen. Es gelten die Bestimmungen in § 160
Abs. 3 GWB. Soweit der Rüge nicht abgeholfen wird, ist das rügende Unternehmen
insbesondere verpflichtet, innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung
einen Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer einzureichen. Ansonsten ist
der Antrag gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig. Da die Vergabeunterlagen dem
Bewerberkreis ohne Registrierung zur Verfügung stehen, sind diese selbst in der
Verantwortung, eventuelle Nachträge und Mitteilungen zu beziehen; derartige Informationen
können nur registrierten oder legitimierten Bewerbern automatisch zugesandt werden. Alle
nicht registrierte Bewerber müssen regelmäßig die auf der Vergabeplattform einsehbaren
Vergabeunterlagen einschl. Fragen-/Antwortenkatalog auf etwaige Änderungen prüfen (vgl.
VK Südbayern, Beschluss vom 17.10.2016 Z33319413609/16). Der Bieter verpflichtet sich mit
der Registrierung auf der Vergabeplattform gegenüber der Auftraggeberin, das
Nachrichtenpostfach für den Empfang rechtserheblicher Erklärungen in dem betreffenden
Vergabeverfahren zu nutzen, und dass etwaige abweichende Mitteilungen/Informationen des
Portalbetreibers nicht rechtsverbindlich sind. 3) Die Vergabeunterlagen dürfen nur zur
Erstellung eines Angebots verwendet werden. Bei Verzicht auf Angebotsabgabe sind alle
Vergabeunterlagen zu vernichten. 4) Aufwendungen des Bietenden im Rahmen des
Ausschreibungsverfahrens, insbesondere für die Angebotserstellung werden nicht vergütet. 5)
Die Kommunikation im Vergabeverfahren (Fragen/Nachforderungen/ Aufklärungen
/Informationen) erfolgt grundsätzlich elektronisch über die Vergabeplattform. Fragen zu den
Vergabeunterlagen oder Auskünfte zu diesem Vergabeverfahren im Allgemeinen können bis
zum 26.02.2026, 10:00 Uhr über das Vergabeportal (https://download.arriba-net.de/fileadmin
/downloaddaten/meinauftrag.rib.de/hilfe/frage_stellen_tender.html?q=Frage ) gestellt werden.
Später eingehende Fragen werden grundsätzlich nicht berücksichtigt. Das Risiko der
vollständigen und lesbaren Übermittlung des Auskunftsersuchens trägt das anfragende
Unternehmen. 6) Das Angebot ist spätestens bis zum unter Ziff. 5.1.12 festgelegten Termin
ausschließlich in elektronischer Form über das Vergabeportal einzureichen. Eine
Angebotsabgabe in Papierform, Fax oder E-Mail ist nicht zulässig und führt zum
Angebotsausschluss (§ 57 Abs. 1 Nr. 1 VgV). 7) Die Abgabe mehrerer Hauptangeboten bzw.
Nebenangebote sind nicht zugelassen. 8) Bietergemeinschaften sind als gesamtschuldnerisch
haftende Arbeitsgemeinschaften mit bevollmächtigten Vertretern zu bilden. Die Abgrenzungen
der Aufgabenverteilung innerhalb der Bietergemeinschaft sind eindeutig anzugeben.
Unterbeauftragungen (Nachunternehmer) sind zugelassen. Hierbei ist zu beachten, dass auch
Schwester und Tochterunternehmen des Bieters als Nachunternehmer gelten. Die
Regelungen zur Tariftreue sind Vertragsbestandteil und gelten entsprechend für sämtliche
Unter bzw. Nachauftragnehmer. 9) Die Vergabekammer hat die Einsicht in die Unterlagen zu
versagen, soweit dies aus wichtigen Gründen, insbesondere des Geheimschutzes oder zur
Wahrung von Betriebs oder Geschäftsgeheimnissen geboten ist (§ 165 Abs. 2 GWB). Jeder
Beteiligte hat bei Angebotsabgabe auf den Geheimschutz hinzuweisen und dies im Angebot
entsprechend kenntlich zu machen. Erfolgt keine Kenntlichmachung, kann die
Vergabekammer von der Zustimmung auf Einsicht ausgehen (§ 165 Abs. 3 GWB)
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.5. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Höchstzahl der Lose, für die ein Bieter Angebote einreichen kann: 3
Auftragsbedingungen:
Höchstzahl der Lose, für die Aufträge an einen Bieter vergeben werden können: 3
2.1.6. Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten
Verpflichtungen: Verstoß gegen Verpflichtungen, die auf rein nationalen Ausschlussgründen
beruhen: Es gelten die Ausschlussgründe gemäß §§ 123 und 124 des GWB Mit dem Angebot
ist der Nachweis zu erbringen entweder durch die vom öffentlichen Auftraggeber direkt
abrufbare Eintragung in die allgemein zugängliche Liste des Vereins für die Präqualifikation e.
V. (Präqualifikationsverzeichnis) oder vorläufig entweder durch eine den
Ausschreibungsunterlagen beiliegende Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) oder
eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE). Unternehmen aus anderen
Mitgliedsstaaten oder aus ausländischen Staaten haben gleichwertige Nachweise des
Herkunftslandes in deutscher Sprache beizubringen. Auf Verlangen der Auftraggeberin sind
zur Bestätigung der Eigenerklärung innerhalb von 6 Kalendertagen vorzulegen:
Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Eintragung in der Handwerksrolle bzw. bei der
Industrie und Handelskammer. Beruft sich das Unternehmen zur Erfüllung der Leistung auf die
Fähigkeiten anderer Unternehmen, ist die jeweilige Nummer im Präqualifikationsverzeichnis
oder es sind die o. g. Erklärungen und Bescheinigungen auch für diese anderen Unternehmen
auf Verlangen vorzulegen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind,
ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen. 1.2) Im Falle der Einbindung von
Unterauftragnehmern ist eine Erklärung zum vorgesehenen Einsatz und zu Art und Umfang
der Teilleistungen vorzulegen (Formblatt 233) 1.3) Im Falle der Einbindung von
Unterauftragnehmern ist spätestens vor Auftragserteilung eine Verpflichtungserklärung des
Unterauftragnehmers vorzulegen, dem Hauptauftragnehmer im Auftragsfall die erforderlichen
Mittel bzw. Leistungen zur Verfügung zu stellen (Formblatt 236); 1.4) Erklärung, dass
nachweislich keine schweren Verfehlungen begangen wurden, die die Zuverlässigkeit des
Unternehmens in Frage stellen: 1.4.1) Erklärung über das Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen gemäß § 123 GWB; 1.4.2) Erklärung über das Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen gemäß § 124 GWB; 1.4.3) Erklärung über eine Selbstreinigung gemäß §
125 GWB.
5. Los
5.1. Los: LOT-0001
Titel: A I-III
Beschreibung: Die Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) erfassen im Rahmen der
Sperrmüllabfuhr aus privaten Haushaltungen das Holz aus Sperrmüll (AVV 20 03 07) getrennt
im Presswagen. Weiterhin werden die Altholzfraktionen A I-III auch aus anderen
Herkunftsbereichen auf dem Recyclinghof und dem Zwischenlager auf der BVA angenommen.
Die genannte Fraktion wird auch im Rahmen der Großbehältergestellung bei privaten und
gewerblichen Kunden erfasst. Eine Störstofffreiheit kann nicht gewährleistet werden. Alle
Altholzmengen werden im Zwischenlager der BVA getrennt gelagert und sind von dort vom
Auftragnehmer zu übernehmen. Das Holz ist unzerkleinert. Die Kantenlänge ist von der
Containergröße begrenzt. Lediglich das im Presswagen erfasste Holz aus der
Sperrmüllfraktion ist durch das Pressen im Sammelfahrzeug leicht verdichtet. Die
Jahresgesamtmenge lag im Jahr 2025 bei Kategorie A I-III bei rund 3.500 Mg. Bei 250
Werktagen ist somit bei der Fraktion A I-III eine Übernahmekapazität von durchschnittlich ca.
14 Mg pro Werktag sicherzustellen. Das Altholz ist einer allgemein anerkannten stofflichen
oder energetischen Verwertung zuzuführen. Der Auftragnehmer führt die Behandlung und
Verwertung der Altholzfraktion in der im Angebot jeweils benannten Behandlungsanlage(n)
durch. Zu den Leistungen des Auftragnehmers gehört ferner eine lückenlose Dokumentation
der vom Auftraggeber übernommenen Altholzmengen. Dem Auftraggeber ist monatlich Bericht
über die verwertete Altholzmenge und den Verbleib bei Endverwertern zu erstatten. Die mit
der Endverwertung in Zusammenhang stehenden Unterlagen sind jeweils für mindestens 5
Jahre zu archivieren. Dem Auftragnehmer werden sämtliche Kosten für die
Containergestellung, den Transport und die Verwertung der jeweiligen Altholzfraktion vergütet.
Für jede Altholzfraktion gemäß den Losen 1-3 sind durch den Auftragnehmer zwei mindestens
30 m³ große, niederschlagsdichte Abrollcontainer (i.d.R. Planen-System) zu stellen. Die
Niederschlagsdichtigkeit muss so gestaltet sein, dass der Wassereintrag in die Container bei
Niederschlägen (Schnee, Hagel, Regen) effektiv verhindert wird. Dies dient auch dem Schutz
vor etwaigen Schadstoffausträgen aus den beladenen Containern z.B. durch Auswaschungen.
Die Container werden im shake-hand-Verfahren vom Auftragnehmer abgeholt. Der
Eigentumsübergang des Altholzes findet mit der Beladung der Container des Auftragnehmers
statt. Die Angebotspreise behalten für die gesamte Vertragslaufzeit ihre Gültigkeit;
Nachforderungen werden ausdrücklich ausgeschlossen. Veränderungen im Altholzaufkommen
liegen nicht in der Beeinflussung des Auftraggebers. Der Auftragnehmer kann keinen
Anspruch auf das Erreichen einer bestimmten Menge geltend machen. Auch Mehrmengen
von bis zu 20 %, als in Kap. 4 beschrieben, sind, bei Beibehaltung der aktuellen
Erfassungssysteme, vom Auftragnehmer zu übernehmen
Interne Kennung: 1
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 90510000 Beseitigung und Behandlung von Siedlungsabfällen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 90513000 Behandlung und Beseitigung ungefährlicher
Siedlungs- und anderer Abfälle, 90514000 Recycling von Siedlungsabfällen, 90511000
Abholung von Siedlungsabfällen
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Mehrmengen von bis zu 20 % sind, bei Beibehaltung der
aktuellen Erfassungssysteme, vom Auftragnehmer zu übernehmen (siehe Kapitel 4 des
Leistungsverzeichnisses).
5.1.2. Erfüllungsort
Stadt: Göttingen
Postleitzahl: 37079
Land, Gliederung (NUTS): Göttingen (DE91C)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Hauptort der Ausführung: Bauabfallverwertungsanlage Königsbühl
(BVA) Königsbühl 98, 37079 Göttingen
5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/06/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/05/2027
5.1.4. Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 1
Weitere Informationen zur Verlängerung: Die Auftraggeberin behält sich im Einvernehmen mit
dem zukünftigen Auftragnehmer bis zum 01.02.2027 vor, das Vertragsverhältnis auf
Grundlage dieses Ausschreibungsverfahrens um weitere 12 Monate bis zum 31.05.2028 zu
verlängern.
5.1.6. Allgemeine Informationen
Es handelt sich um die Vergabe wiederkehrender Aufträge
Beschreibung: Voraussichtlicher Zeitpunkt weiterer Bekanntmachungen: 02/202, spätestens 02
/2028
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Handels bzw. Berufsregisterauszug (nicht älter als 12
Monate zum Termin der Angebotsöffnung)
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Unbedenklichkeitsbescheinigungen des zuständigen
Finanzamtes sowie der Sozialversicherung der der zuständigen Berufsgenossenschaft
Ausländische Bieter haben gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes in deutscher
Sprache beizubringen. Der Auftraggeber akzeptiert zum vorläufigen Nachweis der Eignung
und zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen
Eigenerklärung (EEE) in der Form des Anhangs 2 der Durchführungsverordnung (EU) 2016/7
der Kommission vom 5. Januar 2016 zur Einführung des Standardformulars für die
Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (§§ 48 Abs. 3, 50 VgV). Näheres Sehen Sie unter
https://ec.europa.eu/growth/tools-databases/espd/filter?lang=de. Erforderlich sind diejenigen
Angaben, die den vorgenannten Nachweisen inhaltlich entsprechen. Alternativ zu den unter
vorgenannten Eigenerklärungen kann auch die Bescheinigung der Eintragung in eine PQ-VOL-
Datenbank vorgelegt oder die entsprechende Zertifikatsnummer angegeben werden. Die
vorgenannten Erklärungen werden zur Feststellung der Unternehmenseignung herangezogen.
Im Geltungsbereich des GWB versichert der Bieter mit diesen Erklärungen, dass fakultative
bzw. zwingende Ausschlussgründe im Sinne der §§ 123, 124 GWB nicht vorliegen. Sollte
einer der dort genannten Erklärungen nicht zutreffen, kann zur Vermeidung eines
Unternehmensausschlusses der Nachweis einer Selbstreinigung gemäß § 125 GWB geführt
werden. Als ausreichende Belege werden von der zuständigen Behörde des Herkunftslandes
oder des Niederlassungsstaates des Unternehmens ausgestellte Bescheinigungen anerkannt.
Bei Einsatz von anderen Unternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Unterlagen/die
EEE auch für diese abzugeben. Darüber hinaus wird auf die Regelungen in § 48 Absatz 6 VgV
hingewiesen. Die Vergabestelle ist nach § 19 Absatz 4 Mindestlohngesetz, § 21 Absatz 4
ArbeitnehmerEntsendegesetz, § 21 Absatz 1 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz verpflichtet,
bei Aufträgen ab einer Höhe von 30.000 Euro ohne Umsatzsteuer für den Bieter, der den
Zuschlag erhalten soll, vor der Zuschlags/ Auftragserteilung eine Auskunft aus dem
Wettbewerbsregister nach § 6 Wettbewerbsregistergesetz abzurufen.
Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Erklärung über den Gesamtumsatz der letzten drei
Geschäftsjahren
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung für die
vom Vertrag umfassten Tätigkeiten, einschließlich einer darauf bezogenen
Umwelthaftpflichtversicherung (UHV), mit einer Deckungssumme von mindestens 5 Mio.
Kriterium: Finanzkennzahlen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Selbsterklärung, dass sich der Anbieter derzeit nicht in
einem Insolvenzverfahren befindet. Ausländische Bieter haben gleichwertige Nachweise des
Herkunftslandes in deutscher Sprache beizubringen.
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Erklärung über den Umsatz der mit der vorliegenden
Aufgabenstellung vergleichbaren Leistungen in den letzten drei Geschäftsjahren.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung über die Durchführung der Verwertung
von Altholz in Kommunen, Landkreisen oder Städten in den letzten 3 Jahren mit Angaben zu
Ansprechpartner, Art und Umfang der ausgeführten Leistung, Auftragssumme,
Ausführungszeitraum.
Kriterium: Zertifikate von Qualitätskontrollinstituten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis der Zertifizierung als
Entsorgungsfachbetrieb.
Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Beschreibung(en) und Nachweis(e) zu dem/den
geplanten Verwertungsweg(en) unter Benennung der Verwertungs- bzw. Sortieranlagen.
Angabe, für welche Kapazität die Behandlungsanlage genehmigt ist. Angabe der im
Leistungszeitraum bereits fest kontrahierten Mengen. Eigenerklärung des Auftragnehmers
bzw. seines beauftragten Unterauftragnehmers, dass für den Auftragsgegenstand Fahrzeuge
(LKW-Fahrgestelle) eingesetzt werden, welche mindestens über eine Abgasklasse gemäß
EURO VI verfügen.
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 26/02/2026 10:00:00 (UTC+01:00)
Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.meinauftrag.rib.de/public
/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/3/tenderId/149634
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
Name: https://www.meinauftrag.rib.de
URL: https://www.meinauftrag.rib.de
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.meinauftrag.rib.de
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Fortgeschrittene oder qualifizierte elektronische Signatur oder Siegel (im Sinne der
Verordnung (EU) Nr 910/2014) erforderlich
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 05/03/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit,
Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 60 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden
Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden. Zusätzliche Informationen: Das
Nachforderungs-/Aufklärungsverfahren erfolgt ausschließlich elektronisch über das
Vergabeportal; es gelten die zur diesbezüglich im Bieterportal eingestellten Nachrichten.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 05/03/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische
Sommerzeit
Ort des Eröffnungstermins: Stadt Göttingen Zentrale Vergabestelle Zimmer 102
Hiroshimaplatz 14 37083 Göttingen
Eröffnungstermin Beschreibung: Die Angebotsöffnung findet unter Ausschluss der
Öffentlichkeit statt.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform:
gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Niedersachsen
Informationen über die Überprüfungsfristen: Betreffend die Einlegung von Rechtsbehelfen wird
auf § 160 GWB verwiesen. (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf
Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen
Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung
von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch
die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu
entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend
gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags
erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen
gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage
nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen,
vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des
Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Stadt
Göttingen
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt: Stadt Göttingen
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt:
Vergabekammer Niedersachsen
5.1. Los: LOT-0002
Titel: A IV Misch
Beschreibung: Die Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) erfassen im Rahmen der
Sperrmüllabfuhr aus privaten Haushaltungen das Holz aus Sperrmüll (AVV 20 03 07) getrennt
im Presswagen. Weiterhin werden die Altholzfraktionen A IV auch aus anderen
Herkunftsbereichen auf dem Recyclinghof und dem Zwischenlager auf der BVA angenommen.
Die genannte Fraktion wird auch im Rahmen der Großbehältergestellung bei privaten und
gewerblichen Kunden erfasst. Eine Störstofffreiheit kann nicht gewährleistet werden. Alle
Altholzmengen werden im Zwischenlager der BVA getrennt gelagert und sind von dort vom
Auftragnehmer zu übernehmen. Das Holz ist unzerkleinert. Die Kantenlänge ist von der
Containergröße begrenzt. Lediglich das im Presswagen erfasste Holz aus der
Sperrmüllfraktion ist durch das Pressen im Sammelfahrzeug leicht verdichtet. Die
Jahresgesamtmenge lag im Jahr 2025 bei A IV Mischfraktion im Mittel bei rund 600 Mg. Die
Fraktion A IV muss abgefahren werden, sobald zwei Container befüllt sind. Das Altholz ist
einer allgemein anerkannten stofflichen oder energetischen Verwertung zuzuführen. Der
Auftragnehmer führt die Behandlung und Verwertung der Altholzfraktion in der im Angebot
jeweils benannten Behandlungsanlage(n) durch. Zu den Leistungen des Auftragnehmers
gehört ferner eine lückenlose Dokumentation der vom Auftraggeber übernommenen
Altholzmengen. Dem Auftraggeber ist monatlich Bericht über die verwertete Altholzmenge und
den Verbleib bei Endverwertern zu erstatten. Die mit der Endverwertung in Zusammenhang
stehenden Unterlagen sind jeweils für mindestens 5 Jahre zu archivieren. Dem Auftragnehmer
werden sämtliche Kosten für die Containergestellung, den Transport und die Verwertung der
jeweiligen Altholzfraktion vergütet. Für jede Altholzfraktion gemäß den Losen 1-3 sind durch
den Auftragnehmer zwei mindestens 30 m³ große, niederschlagsdichte Abrollcontainer (i.d.R.
Planen-System) zu stellen. Die Niederschlagsdichtigkeit muss so gestaltet sein, dass der
Wassereintrag in die Container bei Niederschlägen (Schnee, Hagel, Regen) effektiv verhindert
wird. Dies dient auch dem Schutz vor etwaigen Schadstoffausträgen aus den beladenen
Containern z.B. durch Auswaschungen. Die Container werden im shake-hand-Verfahren vom
Auftragnehmer abgeholt. Der Eigentumsübergang des Altholzes findet mit der Beladung der
Container des Auftragnehmers statt. Die Angebotspreise behalten für die gesamte
Vertragslaufzeit ihre Gültigkeit; Nachforderungen werden ausdrücklich ausgeschlossen.
Veränderungen im Altholzaufkommen liegen nicht in der Beeinflussung des Auftraggebers.
Der Auftragnehmer kann keinen Anspruch auf das Erreichen einer bestimmten Menge geltend
machen. Auch Mehrmengen von bis zu 20 %, als in Kap. 4 beschrieben, sind, bei
Beibehaltung der aktuellen Erfassungssysteme, vom Auftragnehmer zu übernehmen.
Interne Kennung: 2
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 90510000 Beseitigung und Behandlung von Siedlungsabfällen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 90513000 Behandlung und Beseitigung ungefährlicher
Siedlungs- und anderer Abfälle, 90514000 Recycling von Siedlungsabfällen, 90511000
Abholung von Siedlungsabfällen
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Mehrmengen von bis zu 20 % sind, bei Beibehaltung der
aktuellen Erfassungssysteme, vom Auftragnehmer zu übernehmen (siehe Kapitel 4 des
Leistungsverzeichnisses).
5.1.2. Erfüllungsort
Stadt: Göttingen
Postleitzahl: 37079
Land, Gliederung (NUTS): Göttingen (DE91C)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Hauptort der Ausführung: Bauabfallverwertungsanlage Königsbühl
(BVA) Königsbühl 98, 37079 Göttingen
5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/06/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/05/2027
5.1.4. Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 1
Weitere Informationen zur Verlängerung: Die Auftraggeberin behält sich im Einvernehmen mit
dem zukünftigen Auftragnehmer bis zum 01.02.2027 vor, das Vertragsverhältnis auf
Grundlage dieses Ausschreibungsverfahrens um weitere 12 Monate bis zum 31.05.2028 zu
verlängern.
5.1.6. Allgemeine Informationen
Es handelt sich um die Vergabe wiederkehrender Aufträge
Beschreibung: Voraussichtlicher Zeitpunkt weiterer Bekanntmachungen: 02/2027, spätestens
02/2028
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Handels bzw. Berufsregisterauszug (nicht älter als 12
Monate zum Termin der Angebotsöffnung)
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Unbedenklichkeitsbescheinigungen des zuständigen
Finanzamtes sowie der Sozialversicherung der der zuständigen Berufsgenossenschaft
Ausländische Bieter haben gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes in deutscher
Sprache beizubringen. Der Auftraggeber akzeptiert zum vorläufigen Nachweis der Eignung
und zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen
Eigenerklärung (EEE) in der Form des Anhangs 2 der Durchführungsverordnung (EU) 2016/7
der Kommission vom 5. Januar 2016 zur Einführung des Standardformulars für die
Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (§§ 48 Abs. 3, 50 VgV). Näheres Sehen Sie unter
https://ec.europa.eu/growth/tools-databases/espd/filter?lang=de. Erforderlich sind diejenigen
Angaben, die den vorgenannten Nachweisen inhaltlich entsprechen. Alternativ zu den unter
vorgenannten Eigenerklärungen kann auch die Bescheinigung der Eintragung in eine PQ-VOL-
Datenbank vorgelegt oder die entsprechende Zertifikatsnummer angegeben werden. Die
vorgenannten Erklärungen werden zur Feststellung der Unternehmenseignung herangezogen.
Im Geltungsbereich des GWB versichert der Bieter mit diesen Erklärungen, dass fakultative
bzw. zwingende Ausschlussgründe im Sinne der §§ 123, 124 GWB nicht vorliegen. Sollte
einer der dort genannten Erklärungen nicht zutreffen, kann zur Vermeidung eines
Unternehmensausschlusses der Nachweis einer Selbstreinigung gemäß § 125 GWB geführt
werden. Als ausreichende Belege werden von der zuständigen Behörde des Herkunftslandes
oder des Niederlassungsstaates des Unternehmens ausgestellte Bescheinigungen anerkannt.
Bei Einsatz von anderen Unternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Unterlagen/die
EEE auch für diese abzugeben. Darüber hinaus wird auf die Regelungen in § 48 Absatz 6 VgV
hingewiesen. Die Vergabestelle ist nach § 19 Absatz 4 Mindestlohngesetz, § 21 Absatz 4
ArbeitnehmerEntsendegesetz, § 21 Absatz 1 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz verpflichtet,
bei Aufträgen ab einer Höhe von 30.000 Euro ohne Umsatzsteuer für den Bieter, der den
Zuschlag erhalten soll, vor der Zuschlags/ Auftragserteilung eine Auskunft aus dem
Wettbewerbsregister nach § 6 Wettbewerbsregistergesetz abzurufen.
Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Erklärung über den Gesamtumsatz der letzten drei
Geschäftsjahren
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung für die
vom Vertrag umfassten Tätigkeiten, einschließlich einer darauf bezogenen
Umwelthaftpflichtversicherung (UHV), mit einer Deckungssumme von mindestens 5 Mio.
Kriterium: Finanzkennzahlen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Selbsterklärung, dass sich der Anbieter derzeit nicht in
einem Insolvenzverfahren befindet. Ausländische Bieter haben gleichwertige Nachweise des
Herkunftslandes in deutscher Sprache beizubringen.
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Erklärung über den Umsatz der mit der vorliegenden
Aufgabenstellung vergleichbaren Leistungen in den letzten drei Geschäftsjahren
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung über die Durchführung der Verwertung
von Altholz in Kommunen, Landkreisen oder Städten in den letzten 3 Jahren mit Angaben zu
Ansprechpartner, Art und Umfang der ausgeführten Leistung, Auftragssumme,
Ausführungszeitraum.
Kriterium: Zertifikate von Qualitätskontrollinstituten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis der Zertifizierung als
Entsorgungsfachbetrieb.
Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Beschreibung(en) und Nachweis(e) zu dem/den
geplanten Verwertungsweg(en) unter Benennung der Verwertungs- bzw. Sortieranlagen.
Angabe, für welche Kapazität die Behandlungsanlage genehmigt ist. Angabe der im
Leistungszeitraum bereits fest kontrahierten Mengen. Eigenerklärung des Auftragnehmers
bzw. seines beauftragten Unterauftragnehmers, dass für den Auftragsgegenstand Fahrzeuge
(LKW-Fahrgestelle) eingesetzt werden, welche mindestens über eine Abgasklasse gemäß
EURO VI verfügen.
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 26/02/2026 10:00:00 (UTC+01:00)
Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.meinauftrag.rib.de/public
/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/3/tenderId/149634
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
Name: https://www.meinauftrag.rib.de
URL: https://www.meinauftrag.rib.de
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.meinauftrag.rib.de
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Fortgeschrittene oder qualifizierte elektronische Signatur oder Siegel (im Sinne der
Verordnung (EU) Nr 910/2014) erforderlich
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 05/03/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit,
Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 60 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Das Nachforderungs/Aufklärungsverfahren erfolgt ausschließlich
elektronisch über das Vergabeportal; es gelten die zur diesbezüglich im Bieterportal
eingestellten Nachrichten.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 05/03/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische
Sommerzeit
Ort des Eröffnungstermins: Stadt Göttingen Zentrale Vergabestelle Zimmer 102
Hiroshimaplatz 14 37083 Göttingen
Eröffnungstermin Beschreibung: Die Angebotsöffnung findet unter Ausschluss der
Öffentlichkeit statt.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform:
gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Niedersachsen
Informationen über die Überprüfungsfristen: Betreffend die Einlegung von Rechtsbehelfen wird
auf § 160 GWB verwiesen. (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf
Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen
Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung
von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch
die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu
entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend
gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags
erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen
gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage
nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen,
vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des
Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Stadt
Göttingen
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt: Stadt Göttingen
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt:
Vergabekammer Niedersachsen
5.1. Los: LOT-0003
Titel: A IV Fenster
Beschreibung: Die Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) erfassen im Rahmen der
Sperrmüllabfuhr aus privaten Haushaltungen das Holz aus Sperrmüll (AVV 20 03 07) getrennt
im Presswagen. Weiterhin werden die Altholzfraktionen A IV Fenster und Türen mit
Glaseinsatz auch aus anderen Herkunftsbereichen auf dem Recyclinghof und dem
Zwischenlager auf der BVA angenommen. Die genannte Fraktion wird auch im Rahmen der
Großbehältergestellung bei privaten und gewerblichen Kunden erfasst. Eine Störstofffreiheit
kann nicht gewährleistet werden. Alle Altholzmengen werden im Zwischenlager der BVA
getrennt gelagert und sind von dort vom Auftragnehmer zu übernehmen. Das Holz ist
unzerkleinert. Die Kantenlänge ist von der Containergröße begrenzt. Lediglich das im
Presswagen erfasste Holz aus der Sperrmüllfraktion ist durch das Pressen im
Sammelfahrzeug leicht verdichtet. Die Jahresgesamtmenge lag im Jahr 2025 bei A IV Fenster
und Türen mit Glaseinsatz im Mittel bei rund 140 Mg. Das Altholz ist einer allgemein
anerkannten stofflichen oder energetischen Verwertung zuzuführen. Der Auftragnehmer führt
die Behandlung und Verwertung der Altholzfraktion in der im Angebot jeweils benannten
Behandlungsanlage(n) durch. Zu den Leistungen des Auftragnehmers gehört ferner eine
lückenlose Dokumentation der vom Auftraggeber übernommenen Altholzmengen. Dem
Auftraggeber ist monatlich Bericht über die verwertete Altholzmenge und den Verbleib bei
Endverwertern zu erstatten. Die mit der Endverwertung in Zusammenhang stehenden
Unterlagen sind jeweils für mindestens 5 Jahre zu archivieren. Dem Auftragnehmer werden
sämtliche Kosten für die Containergestellung, den Transport und die Verwertung der
jeweiligen Altholzfraktion vergütet. Für jede Altholzfraktion gemäß den Losen 1-3 sind durch
den Auftragnehmer zwei mindestens 30 m³ große, niederschlagsdichte Abrollcontainer (i.d.R.
Planen-System) zu stellen. Die Niederschlagsdichtigkeit muss so gestaltet sein, dass der
Wassereintrag in die Container bei Niederschlägen (Schnee, Hagel, Regen) effektiv verhindert
wird. Dies dient auch dem Schutz vor etwaigen Schadstoffausträgen aus den beladenen
Containern z.B. durch Auswaschungen. Die Container werden im shake-hand-Verfahren vom
Auftragnehmer abgeholt. Der Eigentumsübergang des Altholzes findet mit der Beladung der
Container des Auftragnehmers statt. Die Angebotspreise behalten für die gesamte
Vertragslaufzeit ihre Gültigkeit; Nachforderungen werden ausdrücklich ausgeschlossen.
Veränderungen im Altholzaufkommen liegen nicht in der Beeinflussung des Auftraggebers.
Der Auftragnehmer kann keinen Anspruch auf das Erreichen einer bestimmten Menge geltend
machen. Auch Mehrmengen von bis zu 20 %, als in Kap. 4 beschrieben, sind, bei
Beibehaltung der aktuellen Erfassungssysteme, vom Auftragnehmer zu übernehmen.
Interne Kennung: 3
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 90510000 Beseitigung und Behandlung von Siedlungsabfällen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 90513000 Behandlung und Beseitigung ungefährlicher
Siedlungs- und anderer Abfälle, 90514000 Recycling von Siedlungsabfällen, 90511000
Abholung von Siedlungsabfällen
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Mehrmengen von bis zu 20 % sind, bei Beibehaltung der
aktuellen Erfassungssysteme, vom Auftragnehmer zu übernehmen (siehe Kapitel 4 des
Leistungsverzeichnisses).
5.1.2. Erfüllungsort
Stadt: Göttingen
Postleitzahl: 37079
Land, Gliederung (NUTS): Göttingen (DE91C)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Hauptort der Ausführung: Bauabfallverwertungsanlage Königsbühl
(BVA) Königsbühl 98, 37079 Göttingen
5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/06/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/05/2027
5.1.4. Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 1
Weitere Informationen zur Verlängerung: Die Auftraggeberin behält sich im Einvernehmen mit
dem zukünftigen Auftragnehmer bis zum 01.02.2027 vor, das Vertragsverhältnis auf
Grundlage dieses Ausschreibungsverfahrens um weitere 12 Monate bis zum 31.05.2028 zu
verlängern.
5.1.6. Allgemeine Informationen
Es handelt sich um die Vergabe wiederkehrender Aufträge
Beschreibung: Voraussichtlicher Zeitpunkt weiterer Bekanntmachungen: 02/2027, spätestens
02/2028
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Handels bzw. Berufsregisterauszug (nicht älter als 12
Monate zum Termin der Angebotsöffnung)
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Unbedenklichkeitsbescheinigungen des zuständigen
Finanzamtes sowie der Sozialversicherung der der zuständigen Berufsgenossenschaft
Ausländische Bieter haben gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes in deutscher
Sprache beizubringen. Der Auftraggeber akzeptiert zum vorläufigen Nachweis der Eignung
und zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen
Eigenerklärung (EEE) in der Form des Anhangs 2 der Durchführungsverordnung (EU) 2016/7
der Kommission vom 5. Januar 2016 zur Einführung des Standardformulars für die
Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (§§ 48 Abs. 3, 50 VgV). Näheres Sehen Sie unter
https://ec.europa.eu/growth/tools-databases/espd/filter?lang=de. Erforderlich sind diejenigen
Angaben, die den vorgenannten Nachweisen inhaltlich entsprechen. Alternativ zu den unter
vorgenannten Eigenerklärungen kann auch die Bescheinigung der Eintragung in eine PQ-VOL-
Datenbank vorgelegt oder die entsprechende Zertifikatsnummer angegeben werden. Die
vorgenannten Erklärungen werden zur Feststellung der Unternehmenseignung herangezogen.
Im Geltungsbereich des GWB versichert der Bieter mit diesen Erklärungen, dass fakultative
bzw. zwingende Ausschlussgründe im Sinne der §§ 123, 124 GWB nicht vorliegen. Sollte
einer der dort genannten Erklärungen nicht zutreffen, kann zur Vermeidung eines
Unternehmensausschlusses der Nachweis einer Selbstreinigung gemäß § 125 GWB geführt
werden. Als ausreichende Belege werden von der zuständigen Behörde des Herkunftslandes
oder des Niederlassungsstaates des Unternehmens ausgestellte Bescheinigungen anerkannt.
Bei Einsatz von anderen Unternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Unterlagen/die
EEE auch für diese abzugeben. Darüber hinaus wird auf die Regelungen in § 48 Absatz 6 VgV
hingewiesen. Die Vergabestelle ist nach § 19 Absatz 4 Mindestlohngesetz, § 21 Absatz 4
ArbeitnehmerEntsendegesetz, § 21 Absatz 1 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz verpflichtet,
bei Aufträgen ab einer Höhe von 30.000 Euro ohne Umsatzsteuer für den Bieter, der den
Zuschlag erhalten soll, vor der Zuschlags/ Auftragserteilung eine Auskunft aus dem
Wettbewerbsregister nach § 6 Wettbewerbsregistergesetz abzurufen.
Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Erklärung über den Gesamtumsatz der letzten drei
Geschäftsjahren
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung für die
vom Vertrag umfassten Tätigkeiten, einschließlich einer darauf bezogenen
Umwelthaftpflichtversicherung (UHV), mit einer Deckungssumme von mindestens 5 Mio.
Kriterium: Finanzkennzahlen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Selbsterklärung, dass sich der Anbieter derzeit nicht in
einem Insolvenzverfahren befindet. Ausländische Bieter haben gleichwertige Nachweise des
Herkunftslandes in deutscher Sprache beizubringen.
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Erklärung über den Umsatz der mit der vorliegenden
Aufgabenstellung vergleichbaren Leistungen in den letzten drei Geschäftsjahren
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung über die Durchführung der Verwertung
von Altholz in Kommunen, Landkreisen oder Städten in den letzten 3 Jahren mit Angaben zu
Ansprechpartner, Art und Umfang der ausgeführten Leistung, Auftragssumme,
Ausführungszeitraum.
Kriterium: Zertifikate von Qualitätskontrollinstituten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis der Zertifizierung als
Entsorgungsfachbetrieb.
Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Beschreibung(en) und Nachweis(e) zu dem/den
geplanten Verwertungsweg(en) unter Benennung der Verwertungs- bzw. Sortieranlagen.
Angabe, für welche Kapazität die Behandlungsanlage genehmigt ist. Angabe der im
Leistungszeitraum bereits fest kontrahierten Mengen. Eigenerklärung des Auftragnehmers
bzw. seines beauftragten Unterauftragnehmers, dass für den Auftragsgegenstand Fahrzeuge
(LKW-Fahrgestelle) eingesetzt werden, welche mindestens über eine Abgasklasse gemäß
EURO VI verfügen.
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 26/02/2026 10:00:00 (UTC+01:00)
Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.meinauftrag.rib.de/public
/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/3/tenderId/149634
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
Name: https://www.meinauftrag.rib.de
URL: https://www.meinauftrag.rib.de
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.meinauftrag.rib.de
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Fortgeschrittene oder qualifizierte elektronische Signatur oder Siegel (im Sinne der
Verordnung (EU) Nr 910/2014) erforderlich
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 05/03/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit,
Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 60 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Das Nachforderungs-/Aufklärungsverfahren erfolgt ausschließlich
elektronisch über das Vergabeportal; es gelten die zur diesbezüglich im Bieterportal
eingestellten Nachrichten.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 05/03/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische
Sommerzeit
Ort des Eröffnungstermins: Stadt Göttingen Zentrale Vergabestelle Zimmer 102
Hiroshimaplatz 14 37083 Göttingen
Eröffnungstermin Beschreibung: Die Angebotsöffnung findet unter Ausschluss der
Öffentlichkeit statt.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform:
gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Niedersachsen
Informationen über die Überprüfungsfristen: Betreffend die Einlegung von Rechtsbehelfen wird
auf § 160 GWB verwiesen. (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf
Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen
Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung
von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch
die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu
entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend
gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags
erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen
gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage
nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen,
vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des
Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Stadt
Göttingen
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt: Stadt Göttingen
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt:
Vergabekammer Niedersachsen
8. Organisationen
8.1. ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Stadt Göttingen
Registrierungsnummer: 031590016016-0-80
Abteilung: 04.2_Zentrale Vergabestelle
Postanschrift: Hiroshimaplatz 1-4
Stadt: Göttingen
Postleitzahl: 37083
Land, Gliederung (NUTS): Göttingen (DE91C)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Zentrale Vergabestelle
E-Mail: vergabestelle@goettingen.de
Telefon: +49 551400-2310
Fax: +49 551400-3201
Internetadresse: https://www.goettingen.de/
Rollen dieser Organisation:
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt
8.1. ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Göttinger Entsorgungsbetriebe
Registrierungsnummer: DE115303707
Postanschrift: Rudolf-Wissell-Str. 5
Stadt: Göttingen
Postleitzahl: 37079
Land, Gliederung (NUTS): Göttingen (DE91C)
Land: Deutschland
E-Mail: vergabestelle@goettingen.de
Telefon: 0551 400 2310
Internetadresse: https://www.geb-goettingen.de
Profil des Erwerbers: https://www.geb-goettingen.de
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
8.1. ORG-0004
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Niedersachsen
Registrierungsnummer: t:04131153308
Abteilung: Vergabekammer Niedersachsen beim Niedersächsisches Ministerium für
Wirtschaft, Arbeit , Verkehr und Digitalisierung
Postanschrift: Auf der Hude 2
Stadt: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land, Gliederung (NUTS): Lüneburg, Landkreis (DE935)
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@mw.niedersachsen.de
Telefon: +494131153308
Fax: +494131152943
Internetadresse: https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/themen/aufsicht_und_recht
/vergabekammer_rechtslage_ab_18_04_2016/vergabekammer-niedersachsen-144803.html
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
8.1. ORG-0005
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des
Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 42274da2-a4d1-4260-84bc-69b2f944fb95 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 27/01/2026 15:04:00 (UTC+01:00)
Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
ABl. S Nummer der Ausgabe: 20/2026
Datum der Veröffentlichung: 29/01/2026
Referenzen:
https://www.geb-goettingen.de
https://www.goettingen.de/
https://www.meinauftrag.rib.de
https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/3/tenderId/149634
https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/themen/aufsicht_und_recht/vergabekammer_rechtslage_ab_18_04_2016/vergabekammer-niedersach
sen-144803.html
http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202601/ausschreibung-67346-2026-DEU.txt
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