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Ausschreibung: Bau von Flughafengebäuden - D-München
Bau von Flughafengebäuden
Einbau von Türen
Einbau von Toren
Schweißarbeiten
Installation von elektrischen Kabeln
Dokument Nr...: 40968-2012 (ID: 2012020704120000098)
Veröffentlicht: 07.02.2012
*
Auftragsbekanntmachung Versorgungssektoren
Bauauftrag
Richtlinie 2004/17/EG
Abschnitt I: Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Terminal 2 Immobilien-Verwaltungsgesellschaft mbH
Terminalstraße Nord 1
Zu Händen von: Melanie Paul
85356 München-Flughafen
DEUTSCHLAND
E-Mail: vergabe-satellit@fmbau.de
Fax: +49 8997554536
Weitere Auskünfte erteilen: Flughafen München Baugesellschaft mbH (FMBau)
Terminalstraße Mitte Nr. 24; Bürogebäude Nord 1
Zu Händen von: Melanie Paul
85356 München-Flughafen
DEUTSCHLAND
E-Mail: vergabe-satellit@fmbau.de
Fax: +49 8997554536
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für
ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten
Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Flughafen München
Baugesellschaft mbH (FMBau), Team Einkauf
Terminalstraße Mitte Nr. 24; Bürogebäude Nord 1; Raum 110
Zu Händen von: Melanie Paul
85356 München-Flughafen
DEUTSCHLAND
E-Mail: vergabe-satellit@fmbau.de
Fax: +49 8997554536
I.2) Haupttätigkeit(en)
Flughafenanlagen
I.3) Auftragsvergabe im Auftrag anderer Auftraggeber
Der Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
H2446 - Stahltüren, Roll-und Schiebetore für das Projekt "Satellit" am
Flughafen München.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung
Bauauftrag
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung:
Flughafen München.
NUTS-Code DE21A
II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Auftraggeber ist die Terminal 2 Immobilien-Verwaltungsgesellschaft mbH &
Co oHG (Immo). Die als Kontaktstelle für Auskünfte zum Vergabeverfahren
sowie für die Entgegennahme der Teilnahmeanträge benannte Flughafen
München Baugesellschaft mbH (FMBau) ist am Flughafen München als
Geschäftsbesorger im Rahmen des Projektes Satellit tätig. Der
Geschäftszweck besteht in der kosten-, termin- und funktionsgerechten
Besorgung der Planung und Realisierung von Baumaßnahmen im östlichen
Vorfeldbereich des Flughafen München für die Terminal 2
Betriebsgesellschaft (T2BG), die Immobilienverwaltungsgesellschaft (Immo)
sowie die Muttergesellschaften Flughafen München GmbH (FMG) und Deutsche
Lufthansa AG (DLH).
Gegenstand des zu vergebenden Auftrags sind folgende Leistungen:
Baustelleneinrichtung für eigene Leistung. Gebrauchsfertiger
Einbau/Montage von Stahltüren, Roll- und Schiebetoren sowie
Sektionaltoren.
Bestandteile der Leistung:
Türen, Stahl einschließlich Türausstattung und sicherheitstechnischer
Einbauten (mit/ohne Brandschutzanforderung u. Schallschutzanforderung),
Tore, Stahl einschließlich Torausstattung und sicherheitstechnischer
Einbauten (mit/ohne Brandschutzanforderung u. Schallschutzanforderung),
Werkstatt- und Montageplanung, Dokumentation,
Wartung/Instandhaltung.
Die Leistungen sind teilweise im betrieblich sicherheitsempfindlichen
Bereich sowie im Critical Part (Sicherheitsbereiche des Flughafens) und
unter laufendem Flugbetrieb zu erbringen und erfordern deshalb besondere
Berücksichtigung der aktuellen Anforderungen an die
Sicherheitsbestimmungen eines Flughafens.
Einzelheiten werden den Vergabeunterlagen zu entnehmen sein.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
45213331, 45421131, 45421148, 45262680, 45311100
II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8) Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Angebote sind möglich für ein oder mehrere Lose
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2) Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Los 1:
Stahltüren: ca. 7 St,
Stahltüren Brandschutz: ca. 435 St.
Los 2:
Sektional-/ Roll-/ Schiebetore: ca. 34 St.
Los 3:
Schnelllauftore: ca. 6 St.
Einzelheiten werden den Vergabeunterlagen zu entnehmen sein.
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Beginn 11.9.2012 Abschluss 23.10.2014
Angaben zu den Losen
Los-Nr: 1
Bezeichnung: Stahltüren
1) Kurze Beschreibung:
Baustelleneinrichtung für eigene Leistung. Gebrauchsfertiger
Einbau/Montage von Stahltüren.
Bestandteile der Leistung:
Türen, Stahl einschließlich Türausstattung und sicherheitstechnischer
Einbauten (mit/ohne Brandschutzanforderung u. Schallschutzanforderung),
Werkstatt- und Montageplanung, Dokumentation,
Wartung/Instandhaltung.
2) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
45213331, 45421131, 45262680, 45311100
3) Menge oder Umfang:
Stahltüren: ca. 7 St,
Stahltüren Brandschutz: ca. 435 St.
Los-Nr: 2
Bezeichnung: Sektional-/ Roll-/ Schiebetore
1) Kurze Beschreibung:
Baustelleneinrichtung für eigene Leistung. Gebrauchsfertiger
Einbau/Montage von Stahltüren, Roll- und Schiebetoren sowie
Sektionaltoren.
Bestandteile der Leistung:
Tore, Stahl einschließlich Torausstattung und sicherheitstechnischer
Einbauten (mit/ohne Brandschutzanforderung u. Schallschutzanforderung),
Werkstatt- und Montageplanung, Dokumentation,
Wartung/Instandhaltung.
2) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
45213331, 45421148, 45262680, 45311100
3) Menge oder Umfang:
Sektional-/ Roll-/ Schiebetore: ca. 34 St.
Los-Nr: 3
Bezeichnung: Schnelllauftore
1) Kurze Beschreibung:
Baustelleneinrichtung für eigene Leistung. Gebrauchsfertiger
Einbau/Montage von Stahltüren, Roll- und Schiebetoren sowie
Sektionaltoren.
Bestandteile der Leistung:
Tore, Stahl einschließlich Torausstattung und sicherheitstechnischer
Einbauten (mit/ohne Brandschutzanforderung u. Schallschutzanforderung),
Werkstatt- und Montageplanung, Dokumentation,
Wartung/Instandhaltung.
2) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
45213331, 45421148, 45262680, 45311100
3) Menge oder Umfang:
Schnelllauftore: ca. 6 St.
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Künftige
Bietergemeinschaften müssen den Teilnahmeantrag als Bewerbergemeinschaft
einreichen. Zum Nachweis des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft muss
eine ausdrückliche Erklärung der Bewerbergemeinschaft mit dem
Teilnahmeantrag eingereicht werden, in welchem die Mitglieder der
Bewerbergemeinschaft benannt werden sowie dasjenige Mitglied der
Bewerbergemeinschaft, welches die Bewerbergemeinschaft im vorliegenden
Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt.
Die vorbeschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung muss von sämtlichen
Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnet sein.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen:
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen: Zur Beurteilung der persönlichen Lage hat der
Bewerber/ jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft mit dem
Teilnahmeantrag folgende Angaben/ Unterlagen einzureichen:
a) Rechtsverbindliche Eigenerklärung,
Aa) dass über sein Vermögen kein Insolvenzverfahren oder kein
vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist oder mangels
Masse abgelehnt worden ist, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 1 SektVO;
Bb) dass er sich nicht im Verfahren der Liquidation befindet; vgl. § 21
Abs. 4 Nr. 2 SektVO;
cc) dass er die Pflicht zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträge zur
Sozialversicherung nicht verletzt oder verletzt hat, vgl. § 21 Abs. 4 Nr.
3 SektVO;
Dd) dass er keine unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde,
Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignung) abgibt oder diese
Auskünfte unberechtigt nicht erteilt, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 4 SektVO;
Ee) dass keine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist,
wegen Verstoßes gegen eine der in § 21 Abs. 1 Nr. 1 7 SektVO
aufgeführten Vorschriften rechtskräftig verurteilt worden ist und keine
nachweislich begangene schwere Verfehlung vorliegt, durch die die
Zuverlässigkeit des Bewerbers oder einer Person, die für das Unternehmen
verantwortlich handelt, in Frage gestellt wird, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 5
SektVO; ein Verhalten ist einem Unternehmen zuzurechnen, wenn eine Person,
die für die Führung der Geschäfte verantwortlich handelt, selbst gehandelt
hat oder ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden dieser Person im
Hinblick auf das Verhalten einer anderen für das Unternehmen handelnden
Person vorliegt, § 21 Abs. 2 SektVO;
Ff) dass die Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft oder der zuständigen
Organisation vorliegt;
Gg) dass ein Schweißnachweiß vorliegt.
b) Aktueller Auszug aus dem Handelsregister (nicht älter als 3 Monate,
maßgeblich ist der Termin für die Einreichung der Teilnahmeanträge, Kopie
ausreichend).
c) Organigramm (Gliederungsplan) des Unternehmens mit Darstellung der
Zuständigkeiten, in die die hier ausgeschriebenen Leistungen fallen;
Bewerbergemeinschaften haben außerdem ein Organigramm vorzulegen, aus dem
schlüssig die Aufgaben der einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft
im Auftragsfall hervorgehen.
Auf Ziffer VI.3 b) und Ziffer VI. 3 e) der vorliegenden Bekanntmachung
wird verwiesen. Zusätzlich zu den voranstehend aufgeführten
rechtsverbindlichen Eigenerklärungen des Bewerbers nach voranstehender
Ziffer III.2.1.a) sind keine Bescheinigungen oder Erklärungen von Behörden
oder sonstigen Einrichtungen (Originale oder Kopien) vorzulegen. Der
Auftraggeber behält sich aber vor, bei Zweifeln an der Richtigkeit der
Eigenerklärung Fremdbescheinigungen über das Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen i.S.d. § 21 Abs. 1 und Abs. 4 SektVO nachzufordern.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen: Zur Beurteilung der wirtschaftlichen und
finanziellen Leistungsfähigkeit hat der Bewerber/ jedes Mitglied einer
Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben/ Unterlagen
einzureichen:
a) Nachweis einer bestehenden Haftpflichtversicherung mit Deckungssummen
für Personen-, Sach- und Vermögensschäden in Höhe von mind. 1 000 000 EUR
durch Vorlage der Versicherungspolice oder einer Bestätigung des
Versicherers (Kopien ausreichend); aus den vorgelegten Unterlagen müssen
insbesondere Angaben zur Versicherungslaufzeit und zu den Deckungssummen
für Personen-, Sach- und Vermögensschäden hervorgehen. Alternativ kann
eine Bestätigung über die Bereitschaft des Versicherers vorgelegt werden,
im Auftragsfall mit dem Bewerber eine Versicherung mit den vorstehenden
Deckungssummen abzuschließen.
Maklerbestätigungen sind nur ausreichend, wenn daraus eindeutig die
Berechtigung zur Vertretung des Versicherers hervorgeht.
b) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz sowie den Umsatz, der auf
Leistungen entfällt, die mit den vorliegend ausgeschriebenen Leistungen
vergleichbar sind, jeweils unter Darstellung des Anteils der eigenen
Leistungen bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen,
aufgeteilt für die letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Auf Ziffer VI.3 b) und Ziffer VI. 3 e) der vorliegenden Bekanntmachung
wird verwiesen.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen: Zur Beurteilung der technischen Leistungsfähigkeit
hat der Bewerber / jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft mit dem
Teilnahmeantrag folgende Angaben / Unterlagen einzureichen.
a) Darstellung des Geschäftsbereiches des Unternehmens, dabei Angabe der
Anzahl der eigenen Mitarbeiter des Unternehmens unter Benennung des
Leitungspersonals für kaufmännische und technische Projektbetreuung
(Projektleiter/Bauleiter), sowie der gewerblichen Mitarbeiter,
insbesondere für die Zuständigkeiten, in die die hier ausgeschriebenen
Leistungen fallen;
b) Darstellung der Maßnahmen zur Einhaltung der Qualitätssicherung / des
Qualitätsmanagements, beispielsweise Zertifizierungen;
c) Angaben zu mindestens 3 und bis zu 5 Referenzen Darstellung in
Tabellenform zu ab dem 1.1.2006 begonnenen und zum Ende der
Bewerbungsfrist entweder abgeschlossenen oder kurz vor dem Abschluss
stehenden Referenzprojekten, bei denen in Art und Umfang mit der
vorliegend ausgeschriebenen Leistung (vgl. Ziffer II.1.5 und II.2 der
vorliegenden Bekanntmachung) vergleichbare Leistungen durchgeführt wurden,
mit folgenden Angaben für jedes Referenzprojekt:
Name und Adresse des Auftraggebers sowie Benennung eines
Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse,
Bezeichnung und Standort des Referenzobjekts mit Kurzbeschreibung der
erbrachten Leistungen und Angaben zur Projektgröße,
Benennung der Auftragssumme,
Zeitraum der Leistungserbringung,
Angabe, ob die Leistungen als vollständige Eigenleistung, mit
Nachunternehmern oder in Kooperation mit anderen Firmen erbracht wurden,
sowie ggf. Angabe des Eigenleistungsanteils,
Benennung der wesentlichen Leistungsträger für die seinerzeitige
Leistungserbringung (Projektleiter/in, Bauleiter/in, jeweils mit
Stellvertretung sowie ggf. eingesetztes weiteres Leitungspersonal) und
Angabe der Verfügbarkeit dieses Personals für die im Auftragsfall zu
erbringenden Leistungen.
Auf Ziffer VI.3 b) und Ziffer VI. 3 e) der vorliegenden Bekanntmachung
wird verwiesen.
III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten: nein
III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen
der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung
verantwortlich sind: nein
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten
Verhandlungsverfahren): nein
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in
den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur
Verhandlung aufgeführt sind
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim Auftraggeber:
LV-Nr. H2446 Stahltüren, Roll-und Schiebetore (VE 44090)
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
14.3.2012 - 14:00
IV.3.5) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
verfasst werden können
Deutsch.
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus
Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben:
a) Der Auftraggeber ist Sektorenauftraggeber nach § 98 Nr. 4 GWB. Es wird
ein Verhandlungsverfahren nach dem 4. Teil des GWB und der
Sektorenverordnung (SektVO) durchgeführt.
b) Zu Kooperationsformen im vorliegenden Vergabeverfahren:
Aa) Bewerbergemeinschaften:
Die unter Ziffer III. 2.1 bis Ziffer III. 2.3 b) der vorliegenden
Bekanntmachung geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der
persönlichen Lage sowie der wirtschaftlichen/ finanziellen und technischen
Leistungsfähigkeit sind bei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft für jedes
Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen; die unter Ziffer III.2.3 c)
der vorliegenden Bekanntmachung geforderten Angaben sind bei Vorliegen
einer Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft
bezogen auf dasjenige Gewerk, welches dieses Mitglied im Auftragsfall
innerhalb der Bewerbergemeinschaft ausführen wird, vorzulegen.
Für Bewerbergemeinschaften wird auf die Notwendigkeit der Vorlage einer
Bewerbergemeinschaftserklärung gem. Ziffer III.1.3 der vorliegenden
Bekanntmachung hingewiesen.
Bb) Rückgriff auf Ressourcen Dritter:
Beabsichtigt der Bewerber (Einzelbewerber oder Bewerbergemeinschaften)
oder ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, sich zum Nachweis seiner
finanziellen, wirtschaftlichen oder technischen Leistungsfähigkeit auf die
Kapazitäten Dritter (auch verbundener Unternehmen) zu berufen, so muss
er/es mit dem Teilnahmeantrag durch eine entsprechende
Verpflichtungserklärung des Dritten nachweisen, dass die in Bezug
genommenen Kapazitäten im Auftragsfall tatsächlich und rechtlich
abgesichert zur Verfügung stehen. Sollen die in Bezug genommenen
Kapazitäten durch Nachunternehmer (Subunternehmer) zur Verfügung gestellt
werden, so sind die Nachunternehmer und deren Einsatzbereiche möglichst
konkret zu bezeichnen und, soweit bereits feststehend, entsprechende
Verpflichtungserklärungen der Nachunternehmer beizubringen.
Die unter Ziffer III.2.2 bis III.2.3 der vorliegenden Bekanntmachung
benannten Nachweise und Erklärungen zur Beurteilung der finanziellen,
wirtschaftlichen oder technischen Leistungsfähigkeit müssen für die
Dritten insoweit vorgelegt werden, als sich ein Bewerber (Einzelbewerber
oder Bewerbergemeinschaft) oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum
Nachweis der Eignung auf diese Ressourcen des Dritten beruft.
c) Die Teilnahmeanträge sind in allen Bestandteilen in deutscher Sprache
einzureichen; bei fremdsprachigen Dokumenten in deutscher Übersetzung.
d) Die Teilnahmeanträge müssen in Schriftform bis zum Schlusstermin für
deren Eingang gemäß Ziffer IV.3.4 im verschlossenen Umschlag unter Angabe
der Kontaktstelle gemäß Ziffer I.1 eingehen. Der Umschlag ist mit dem
Hinweis Teilnahmewettbewerb für Vergabeverfahren LV-Nr. H 2446 Satellit
Stahltüren, Roll-und Schiebetore (VE 44090) Nicht öffnen zu versehen.
Eine Verweisung auf etwaige frühere Bewerbungen des Bewerbers beim
Auftraggeber ist unzulässig. Die vom Bewerber erstellten
Bewerbungsunterlagen sind zusätzlich zur Papierform (Schriftform) in
digitaler Form als pdf-File auf CD-ROM abzugeben. Für die Wertung der
Bewerbungsunterlagen ist gleichwohl ausschließlich die schriftliche
Bewerbung gültig und maßgeblich.
Im Teilnahmeantrag ist anzugeben, für welche Lose die Bewerbung erfolgt.
e) Erläuterungen zum Ablauf des Teilnahmewettbewerbs:
Teilnahmeanträge, die verspätet oder nicht formgerecht (nicht in
verschlossenem Umschlag und/ oder nicht entsprechend der Vorgabe
gekennzeichnet) eingehen, können nicht berücksichtigt werden.
Bei ausreichender Anzahl geeigneter Bewerber werden mindestens 3,
höchstens zehn Bewerber am Verhandlungsverfahren beteiligt. Die
Bewerberauswahl erfolgt in einem dreistufigen Verfahren:
Zunächst (1. Stufe) wird geprüft, ob der Teilnahmeantrag alle vorstehend
unter Ziff. III.2.1- 2.3 geforderten Angaben/ Unterlagen enthält (formale
Eignungsprüfung). Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Angaben oder
Unterlagen gem. § 19 Abs. 3 SektVO nachzufordern. Unvollständige
Teilnahmeanträge bzw. Teilnahmeanträge, die auch bei Ablauf einer ggf.
eingeräumten Nachfrist noch unvollständig sind, werden nicht
berücksichtigt.
Alsdann (2. Stufe) wird der Auftraggeber anhand des Teilnahmeantrages
feststellen, ob der Bewerber für die auszuführende Leistung geeignet ist.
Bei einer größeren Anzahl geeigneter Bewerber wird der Auftraggeber den
Kreis der zur Angebotsaufforderung einzuladenden Bewerber beschränken, und
zwar auf höchstens 10 Bewerber je Los (3. Stufe). Er wird dabei prüfen,
welche der Bewerber die Anforderungen in III.2.2 und 2.3 am besten
erfüllen. Hierzu wird der Auftraggeber eine Bewertungsmatrix verwenden,
bei der ein Bewerber maximal 1 000 Punkte erreichen kann. Von diesen 1 000
Punkten entfallen maximal 200 Punkte auf das Eignungskriterium III.2.2.
800 Punkte entfallen auf die Eignungskriterien nach Ziff. III.2.3, davon
wiederum jeweils 150 Punkte auf die Kriterien III.2.3 a) und b), weitere
500 Punkte auf die Referenzangaben nach Ziff. III.2.3 c). Bewertet werden
maximal 5 Referenznachweise gem. III.2.3 c). Kriterien der Bewertung sind
die Vergleichbarkeit in Bezug auf.
den Umfang der vom Bewerber erbrachten eigenen Leistungen,
das Maß der Vergleichbarkeit des Leistungsgegenstandes (nach der Art der
erbrachten Leistung),
die Vergleichbarkeit hinsichtlich der termin- und baulogistischen
Anforderungen,
Leistungen für Flughäfen bzw. insbesondere bei laufendem
Flughafenbetrieb,
die Aktualität der vorgelegten Referenzen (innerhalb des vorgegebenen
Referenzzeitraums).
f) Die in Ziffer II.3 enthaltenen Zeitangaben stehen unter dem Vorbehalt
der Anpassung und Aktualisierung.
g) Die auf der Grundlage der Wertung der eingereichten Teilnahmeanträge
zur Angebotsabgabe einzuladenden Bewerber erhalten zeit- und inhaltsgleich
die Vergabeunterlagen für die Angebotsbearbeitung.
h) Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt und verbleiben zu
Dokumentationszwecken im Besitz des Auftraggebers.
i) Teilnahmeinteressenten werden gebeten, Ihr Teilnahmeinteresse
unverzüglich bei der unter Anhang A genannten Kontaktstelle (Flughafen
München Baugesellschaft mbH (Team 5 Einkauf) per E-Mail
(vergabe-satellit@fmbau.de, Betreff: Vergabeverfahren LV-Nr. H2446
Satellit Stahltüren, Roll-und Schiebetore (VE 44090)) bekannt zu geben
und einen Ansprechpartner mit Mailadresse anzugeben, so dass Fragen zum
Vergabeverfahren gegenüber allen potentiellen Bewerbern beantwortet werden
können. Anfragen von interessierten Unternehmen müssen bis spätestens
1.3.2012 in Textform (per Fax oder E-Mail) bei der Kontaktstelle gemäß
Ziffer 1.1 vorliegen.
j) Der Auftraggeber weist darauf hin, dass allein der Inhalt der
vorliegenden EU-weiten Veröffentlichung maßgeblich ist, wenn die
Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlich
wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen
nicht vollständig, unrichtig, verändert oder mit weiteren Angaben
wiedergegeben wird.
k) Der Auftraggeber behält sich vor, bei Unterschreitung der Mindestzahl
von 3 zulassungsfähigen Bewerbungen das vorliegende Vergabeverfahren
einzustellen. Darüber hinaus behält sich der Auftraggeber vor, das
Vergabeverfahren einzustellen, wenn das Projekt Satellit eingestellt
wird.
l) Erläuterung zum Ablauf des Verhandlungsverfahrens:
Der Auftraggeber wird die ausgewählten Bewerber zeitgleich zur Abgabe
eines verbindlichen Angebots auffordern.
Der Auftraggeber wird die Angebote in formeller Hinsicht prüfen,
insbesondere auch, ob gestellte Mindestbedingungen erfüllt werden. In
Fäl-len, in denen geforderte Erklärungen, Angaben oder Unterlagen, nicht
oder nicht ordnungsgemäß beigefügt sind, behält sich der Auftraggeber
einen Ausschluss nach pflichtgemäßem Ermessen vor. Darüber hinaus behält
sich der Auftraggeber vor, anstelle eines möglichen Ausschlusses unter
Beachtung des vergaberechtlichen Grundsatzes der Gleichbehandlung fehlende
Unterlagen nachzufordern oder eine Aufklärung über aufklärungsbedürftige
Inhalte der Angebote, ggf. auch mehrfach, zu betreiben.
Der Auftraggeber wird entweder mit allen Bietern oder mit denjenigen
Bietern Verhandlungen aufnehmen, deren Angebot für einen Vertragsabschluss
hinreichend aussichtsreich erscheint. Dies bedeutet, dass nicht zwingend
sämtliche Bieter, die ein wertungsfähiges Angebot abgegeben haben, auch zu
Verhandlungen eingeladen werden. Der Auftraggeber behält sich vor, während
des Vergabeverfahrens die Anzahl der in der Wertung verbleibenden Bieter
auf der Grundlage der vorab benannten Zuschlagskriterien samt deren
Gewichtung phasenweise zu verringern.
Nach Durchführung der Verhandlungen wird die Vergabestelle die Bieter
auffordern, ein letztes Angebot abzugeben. Dabei wird die Vergabestelle
ggf. zusätzliche Erkenntnisse aus den Verhandlungsgesprächen verwerten und
alle Bieter in gleicher Weise zur Abgabe eines letzten Angebotes
auffordern. Nach Eingang der letzten Angebote wird die Vergabestelle die
eingegangenen Angebote nach Maßgabe der Zuschlagskriterien bewerten. Es
ist nur bei Vorliegen besonderer Gründe beabsichtigt, hiernach weitere
Verhandlungsrunden durchzuführen. Die Bieter müssen daher damit rechnen,
dass keinerlei Möglichkeit mehr besteht, erneut, etwa zu kommerziellen
Rahmenbedingungen, zu verhandeln.
Die Bewerber werden darauf hingewiesen, dass angesichts der
Terminan-forderungen der Projektrealisierung ergänzende Planungsunterlagen
bzw. ein Ergänzungs-Leistungsverzeichnis bis zum Verhandlungstermin oder
im Zusammenhang mit der Abforderung des letzten Angebotes nachgereicht
werden können. Der jeweilige Bieter wird daher auf Anforderung sein
letztes Angebot auf der Grundlage der ergänzend überreichten Unterlagen
erarbeiten. Der Auftraggeber behält sich vor, den Verfahrensablauf bei
Vorliegen wichtiger Gründe anzupassen und die Bieter hierüber zeitgleich
zu informieren.
Es ist zu beachten, dass die Abwicklung der Baumaßnahme besondere
logistische Anforderungen stellt. Die Abwicklung der Bauarbeiten findet
während des laufenden Betriebes des Flughafens statt. Es sind besondere
Zugangs- und Kontrollstellen zu benutzen. Die Baustelle ist grundsätzlich
nur während bestimmter Regelöffnungszeiten zugänglich. Die Baustelle kann
nur mit Fahrzeugen und Mitarbeitern erreicht werden, die einer
vollständigen Zuverlässigkeitsüberprüfung durch die für die
Flughafensicherheit zuständige Behörde unterzogen wurden. Fußläufig kann
die Baustelle nicht erreicht werden. Fahrzeuge bedürfen einer
Einfahrtsgenehmigung. Zuverlässigkeitsüberprüfungen für alle auf der
Baustelle tätigen Mitarbeiter sind erforderlich. Einschränkungen für die
Logistik müssen bei Abgabe des Angebotes einkalkuliert werden.
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Regierung von Oberbayern -Vergabekammer Südbayern-
80534 München
DEUTSCHLAND
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Auf
die Rügeobliegenheiten nach § 107 Abs. 3 GWB wird verwiesen. Ein
Nachprüfungsantrag ist nach § 107 Abs. 3 S.1 Nr. 4 GWB insbesondere
unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung
des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Regierung von Oberbayern -Vergabekammer Südbayern-
80534 München
DEUTSCHLAND
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
3.2.2012
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Database Operation & Alert Service (icc-hofmann) for:
The Office for Official Publications of the European Communities
The Federal Office of Foreign Trade Information
Phone: +49 6082-910101, Fax: +49 6082-910200, URL: http://www.icc-hofmann.de
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