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Ausschreibung: Wandverkleidungsarbeiten - D-Düsseldorf
Wandverkleidungsarbeiten
Verglasungsarbeiten
Fassadenarbeiten
Dokument Nr...: 40960-2012 (ID: 2012020704115701566)
Veröffentlicht: 07.02.2012
*
Auftragsbekanntmachung Versorgungssektoren
Bauauftrag
Richtlinie 2004/17/EG
Abschnitt I: Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Landeshautpstadt Düsseldorf, Der Oberbürgermeister, Amt für
Verkehrsmanagement
Zu Händen von: Herrn Dipl.-Ing. Kuppe
40200 Düsseldorf
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 2118994148
E-Mail: ernstreinhard.kuppe@duesseldorf.de
Fax: +49 2118929888
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des Auftraggebers: http://www.duesseldorf.de
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für
ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: Landeshauptstadt
Düsseldorf, Bauverwaltungsamt, Submissionsstelle
Brinckmannstraße 5
40225 Düsseldorf
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 2118993902
E-Mail: ausschreibungen@duesseldorf.de
Fax: +49 2118929080
Internet-Adresse: http://www.duesseldorf.de/ausschreibung
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Landeshauptstadt
Düsseldorf, Bauverwaltungsamt, Submissionsstelle
Brinckmannstraße 5
40225 Düsseldorf
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 2118993902
E-Mail: ausschreibungen@duesseldorf.de
Fax: +49 2118929080
Internet-Adresse: http://www.duesseldorf.de/ausschreibung
I.2) Haupttätigkeit(en)
Städtische Eisenbahn-, Straßenbahn-, Oberleitungsbus- oder Busdienste
I.3) Auftragsvergabe im Auftrag anderer Auftraggeber
Der Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
U-Bahnbau Wehrhahn-Linie, Gewerk Wandverkleidung Glas U-Bahnhof
Graf-Adolf-Platz
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung
Bauauftrag
Ausführung
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung:
Düsseldorf.
NUTS-Code DEA11
II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Die insgesamt rund 3 600 m lange Stadtbahnstrecke der Wehrhahn-Linie
umfasst 6 U-Bahnhöfe und 2 Oberflächenhaltestellen. Die 6 unterirdischen
Bahnhöfe werden in Schlitzwand-Deckelbauweise hergestellt. Die beiden
Oberflächenhaltestellen befinden sich im Süden (Haltestelle Bilk S) bzw.
im Osten (Haltestelle Wehrhahn S) der Stadtbahnstrecke. Die unterirdische
Strecke wird unter Einsatz einer Schildmaschine (Durchmesser ca. 9,50 m)
auf einer Länge von ca. 2,3 km aufgefahren. In Streckenmitte schließt die
Wehrhahn-Linie von 2 verschiedenen Seiten an einen bereits bestehenden
Stadtbahntunnel an. Östlich davon wird ein Gebäude bergmännisch
unterfahren. Die Rohbauarbeiten sind zurzeit in der Ausführungsphase.
Parallel werden jetzt die Gewerke der Technischen Ausrüstung inklusive des
Gleisbaus und des architektonischen Ausbaus ausgeschrieben. Gegenstand des
Vergabeverfahrens ist die Herstellung der Wandverkleidung als vorgehängte,
hinterlüftete Fassade aus Glas im Bahnhof Graf- Adolf- Platz (GAP).
ProjektCD.
Beiliegend zu den Teilnahmeunterlagen erhält der Bewerber eine Projekt-CD.
Sie dient nur zur Übersicht über die geplante Maßnahme, damit die Bewerber
eine Vorstellung von der Bauaufgabe bekommen. Die Pläne beinhalten keine
speziellen Angaben zur Ausschreibung Wandverkleidung Glas.
Die Darstellungen auf der Projekt-CD beinhalten folgende Unterlagen aus
dem Planfeststellungsantrag vom Sept. 2004:
1. Erläuterungsbericht
2. Übersichtsnetzplan
3. Übersichtslageplan
4. Lagepläne
4.1 Fahrebene
4.2 Verteilerebene
4.3 Oberfläche
5. Längsschnitte
6. Querschnitte
7. Regelquerschnitte
8. Bahnhofspläne
Die Textdokumente sind im pdf-Format und die Pläne im plt-Format
beigefügt.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
45432210, 45441000, 45443000
II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8) Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: ja
II.2) Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Herstellung von insgesamt ca. 900 qm Wandverkleidung als vorgehängte,
hinterlüftete, punktgehaltene Fassade mit einer Ausbaustärke von 10 cm
(brutto), inkl. Rohbautoleranz von ca. +/- 2 cm in einem unterirdischem
Verkehrsbauwerk, U-Bahnhof Graf-Adolf-Platz (GAP). Die einzelnen
Glasplatten bestehen aus VSG Scheiben, diese aus 2 x ESG, ohne Schall- und
Wärmeschutz. Sie werden siebbedruckt. Ein Künstler wird in den
Produktionsprozess der Glasscheiben herstellenden Firma eingreifen und den
Produktionsprozess unterbrechen. Er wird vor dem Zusammenkleben der beiden
ESG Scheiben die siebbedruckten Scheiben nacharbeiten, der
Produktionsprozess wird somit voraussichtlich für ca. einige Tage
unterbrochen. Die rechteckigen Fassadenplatten haben in der Regel eine
Größe von bis zu ca. 1,8 qm. Die Fugenbreite beträgt ca. 10 mm, sie ist
geschlossen auszuführen (verfüllen und versiegeln). Die Unterkonstruktion
ist aus Edelstahl und hat die Korrosivitätsklasse C3 zu erfüllen
(Baustoffklasse A, kein Aluminium, gemäß Brandschutzanforderung). Die
Befestigung der Platten an entsprechendem Haltesystem erfolgt mit einem
Hinterschnittanker. Ggf. ist hierfür eine Zulassung im Einzelfall zu
erwirken.
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Laufzeit in Monaten: 47 (ab Auftragsvergabe)
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Bürgschaft in Höhe von 5 % der Bruttoauftragssumme für die
Vertragserfüllung; Bürgschaft in Höhe von 3 % der Bruttoabrechnungssumme
für die Gewährleistung.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen:
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen: a) Vorlage eines aktuellen Auszugs (nicht älter
als 3 Monate im Zeitpunkt der Absendung des Teilnahmeantrags) aus dem
Handelsregister oder Berufsregister (Handwerksrolle, Verzeichnis der
Handwerkskammer, Register der IHK) des Sitzes oder Wohnsitzes der
Bewerber; für Bewerber, die ihren Sitz nicht in der Bundesrepublik
Deutschland haben, eine entsprechende Bescheinigung des Berufsregisters
ihres Herkunftslandes.
b) Erklärung der Bewerber, dass
Aa) sie selbst oder eine nach Satzung oder Gesetz vertretungsberechtigte
Person ihres Unternehmens nicht nach.
§ 8 Abs. 1 Nr. 2, §§ 9 bis 11 SchwArbG,
§ 404 Abs. 1 oder 2 Nr. 3 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch,
§§ 15, 15a, 16 Abs. 1, 1b oder 2 des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes,
§ 266a Abs. 1 bis 4 des Strafgesetzbuches.
Zu einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von
mehr als neunzig Tagessätzen verurteilt oder mit einer Geldbuße von
wenigstens zweitausendfünfhundert Euro belegt worden sind,
Bb) kein Einzelfall bekannt ist, in dem auch schon vor der Durchführung
eines Straf- oder Bußgeldverfahrens angesichts der Beweislage kein
vernünftiger Zweifel besteht, dass sie selbst oder eine nach Satzung oder
Gesetz vertretungsberechtigte Person ihres Unternehmens eine der unter aa)
genannten, schwerwiegenden Verfehlungen begangen hat,
cc) sie nicht wegen eines Verstoßes nach § 23 AEntG mit einer Geldbuße von
wenigstens zweitausendfünfhundert Euro belegt worden sind,
Dd) kein Einzelfall bekannt ist, in dem auch schon vor Durchführung eines
Bußgeldverfahrens angesichts der Beweislage kein vernünftiger Zweifel an
einer schwerwiegenden Verfehlung im Sinne von cc) besteht.
c) Nachweis der Anmeldung zur Berufsgenossenschaft; Bewerber, die ihren
Sitz nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben, können eine
gleichwertige Bescheinigung des für sie zuständigen Versicherungsträgers
vorlegen.
d) Erklärung der Bewerber, dass
Aa) über ihr Vermögen kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares
Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist oder die Eröffnung eines
solchen Verfahrens mangels Masse abgelehnt worden ist,
Bb) sich das Unternehmen nicht im Verfahren der Liquidation befindet,
cc) sie nicht die Pflicht zur Zahlung von Steuern, Abgaben und der
Beiträge zur Sozialversicherung verletzen oder verletzt haben,
Dd) sie keine unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf ihre Fachkunde,
Leistungsfähigkeit oder Zuverlässigkeit (Eignung) abgeben oder diese
Auskünfte unberechtigt nicht erteilen,
Ee) keine schwere Verfehlung nachweislich vorliegt, durch die die
Zuverlässigkeit des Unternehmens oder einer Person, die im Sinne des § 21
Abs. 2 SektVO für das Unternehmen verantwortlich handelt, in Frage
gestellt wird und.
Ff) die verantwortlich mit dem Projekt befassten Personen keine schweren
Verfehlungen begangen haben, hierzu zählen insbesondere die in § 21 Absatz
1 SektVO aufgeführten Tatbestände,
e) Bestätigung des Versicherers über das Bestehen einer entsprechenden
Betriebshaftpflichtversicherung.
Bei fremdsprachigen Bescheinigungen ist eine Übersetzung in deutscher
Sprache beizufügen.
Bei Bewerbungen durch eine Bewerbergemeinschaft sind die vorstehend
aufgeführten Nachweise und Erklärungen für jedes Mitglied der
Bewerbergemeinschaft beizubringen. Die Bewerbergemeinschaft hat mit ihrem
Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung
abzugeben,
in der alle Mitglieder aufgeführt sind und ein bevollmächtigter
Vertreter als Ansprechpartner genannt wird,
dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem
Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt.
Das den Unterlagen zum Teilnahmeantrag beiliegende Formblatt 1 zu den
allgemeinen Angaben über das Unternehmen ist von jedem Bewerber
auszufüllen. Ferner ist bei Bewerbungen durch eine Bewerbergemeinschaft
das entsprechende den Teilnahmeunterlagen beiliegende Formblatt 1 zu
kopieren und von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft auszufüllen.
Sofern sich ein Bewerber (oder eine Bewerbergemeinschaft) zum Nachweis
seiner wirtschaftlichen, finanziellen oder technischen Leistungsfähigkeit
zur Ausführung des vorliegenden Auftrags auf die Fähigkeiten eines anderen
Unternehmens berufen will, hat er/ sie mit dem Teilnahmeantrag insoweit
auch für dieses Unternehmen die vorstehend dargestellten Nachweise und
Erklärungen sowie das Formblatt 1 der Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb
vorzulegen. Zudem hat der Bewerber gegenüber dem Auftraggeber mit einer
Verpflichtungserklärung gemäß dem Formblatt 2 der Unterlagen zum
Teilnahmeantrag nachzuweisen, dass ihm die für die Erfüllung des Auftrages
erforderlichen Mittel dieser Unternehmen jeweils zur Verfügung stehen. Mit
der Abgabe des ersten Angebotes müssen die Bieter die Teile des Auftrags
benennen, die sie beabsichtigen, durch Unteraufträge an Dritte zu
vergeben. Die Namen der Unterauftragnehmer müssen, sofern sich der
Bewerber nicht bereits zum Nachweis seiner Eignung auf deren Fähigkeiten
berufen hat, vor der Zuschlagserteilung genannt werden. Dasselbe gilt für
die Namen etwaiger Unter-Unterauftragnehmer. Alle Nachweise und
Erklärungen sind Teil des Teilnahmeantrages und mit dem Teilnahmeantrag zu
erbringen. Sollten in einem Teilnahmeantrag Nachweise oder Erklärungen
fehlen oder unvollständig sein, behält sich der Auftraggeber die
Nachforderung der fehlenden oder unvollständigen Eignungsnachweise unter
Fristsetzung vor. Werden die fehlenden Nachweise und Erklärungen nicht
innerhalb dieser Frist nachgereicht, wird der Teilnahmeantrag
ausgeschlossen. Die Frist beginnt am Tage nach Absendung der Aufforderung
durch den Auftraggeber.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen: a) Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die
3 letzten abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Leistungen betrifft,
die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss
des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen.
Mindestumsatz: 1 000 000 EUR pro Jahr.
b) Angabe der Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren
jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach
Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischen Leitungspersonal.
Für die Vorlage der Angaben/ Nachweise ist das Formblatt 3 der Unterlagen
zum Teilnahmewettbewerb zu verwenden. Sofern sich ein Bewerber
beziehungsweise eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der
wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten
eines anderen Unternehmens beruft, sind die vorgenannten Erklärungen auch
für dieses Unternehmen abzugeben. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft
müssen die Angaben unter III.2.2) a) und b) von jedem Mitglied der
Bewerbergemeinschaft erbracht werden. Der unter Ziffer III.2.2) a)
genannte Mindestumsatz pro Jahr muss nur von einem Mitglied der
Bewerbergemeinschaft nachgewiesen werden.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen: a) Nachweis über die erfolgreiche Realisierung von
mit den hier betreffenden Leistungen vergleichbaren Referenzprojekten. Es
sind in Summe mindestens 3, höchstens aber 5 Referenzprojekte aus den
letzten 7 Jahren, es gilt das Abnahmedatum, nachzuweisen. Der Zeitraum von
7 Jahren für die Nachweismöglichkeit der Referenzen ist nicht in dem Sinne
zu verstehen, dass der Bewerber bereits mindestens 7 Jahre am Markt tätig
sein muss. Vielmehr haben die Bewerber aus Gründen der Markt-/
Wettbewerbsöffnung Gelegenheit, Referenzen aus den letzten 7 Jahren
beizubringen. Die beschriebenen Referenzprojekte müssen von dem/ den
jeweiligen Auftraggeber/n abgenommen sein. Entsprechende Nachweise
(Abnahmeerklärungen/ Abnahmebescheinigungen/ Abnahmeprotokolle) sind auf
Verlangen der Vergabestelle vorzulegen. Für die bereits mit dem
Teilnahmeantrag vorzulegenden Angaben/ Nachweise des Bewerbers ist das
Formblatt 4 der Unterlagen zum Teilnahmeantrag zu verwenden. Die
Erklärungen des Bewerbers zu den Referenzen müssen folgende Angaben
enthalten:
Aa) Projektbezeichnung, Ort und Auftraggeber;
Bb) Ansprechpartner beim Auftraggeber und Kontaktdaten;
cc) Darstellung des Leistungsumfangs;
Dd) Rolle im Projekt (z. B. Generalunternehmer, Unterauftragnehmer);
Ee) ggf. Unterauftragnehmer für Teilleistungen benennen;
Ff) Projektvolumen in Euro brutto, eigener Leistungsanteil/
Gesamtleistung;
Gg) Angaben zur realisierten punktgehaltenen Glasfassadenfläche im Innen-
oder Außenbereich, mit/ ohne Hinterschnittanker;
ii) Leistungszeitraum;
Jj) Abnahmedatum;
Kk) Erfahrungen mit Sonderkonstruktionen (d.h. Erfahrungen in der
Entwicklung von Bauarten zum Zwecke der Erwirkung einer Allgemeinen
Bauaufsichtlichen Zulassung oder einer Zustimmung im Einzelfall);
ll) Erfahrungen mit Hinterschnittankern.
Bei der Ausführung der Referenzprojekte müssen mindestens folgende
Vorgaben erfüllt worden sein:
(1) Zwei der Referenzobjekte sind mit einer Flächenangabe von mindestens
750 qm realisierter punktgehaltener Glasfassadenfläche als vorgehängte
hinterlüftete Fassade im Innen- oder Außenbereich (Wand- und
Deckenflächen) nachzuweisen.
(2) Eine der dargestellten Referenzen ist mit dem Werkstoff Glas als
vorgehängte hinterlüftete Fassade, punktgehalten, mit Hinterschnittankern
nachzuweisen (ohne Flächenangabe)
b) Erklärung des Bewerbers, dass die Erstellung von Werk- und
Montageplänen im DWG-, DXF- und DGN-Format erfolgen kann. Für die Angaben
ist das Formblatt 4 der Unterlagen zum Teilnahmeantrag zu verwenden.
Sofern sich ein Bewerber oder eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der
technischen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten eines anderen
Unternehmens beruft, sind die vorgenannten Erklärungen auch für dieses
Unternehmen abzugeben. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft müssen die
unter Ziffer III. 2.3) genannten Nachweise und Erklärungen jeweils
insgesamt nur einmal pro Bewerbergemeinschaft vorgelegt werden.
III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten: nein
III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen
der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung
verantwortlich sind: nein
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten
Verhandlungsverfahren): nein
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
Niedrigster Preis
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim Auftraggeber:
66/4.4 W-L VE 424
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden
Unterlagen (außer DBS)
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme:
9.3.2012 - 13:00
Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
16.3.2012 - 12:00
IV.3.5) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
verfasst werden können
Deutsch.
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus
Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben:
1.) Die Zuschlagserteilung wird nur dann erfolgen, wenn die
Mitfinanzierung durch den Bund und das Land NRW für den hier betreffenden
Auftrag gesichert ist.
2.) Der Auftraggeber stellt Unterlagen für die Erstellung des
Teilnahmeantrages zur Verfügung. Diese Unterlagen sind vor der Einreichung
eines Teilnahmeantrages zwingend bei der in Anhang A II genannten Stelle
abzufordern.
3.) Eventuelle Rückfragen richten Sie bitte ausschließlich per Brief,
Telefax oder E-Mail an die Landeshauptstadt Düsseldorf, Der
Oberbürgermeister, Amt für Verkehrsmanagement, 40200 Düsseldorf,
DEUTSCHLAND, Herrn Dipl.-Ing. Kuppe, Tel.: +49 21189-94148, Fax: +49
21189-29888, ernstreinhard.kuppe@duesseldorf.de. Es wird darum gebeten,
Rückfragen nur bis 6 Tage vor dem Ablauf der Frist zur Einreichung der
Teilnahmeanträge zu stellen. Danach eingehende Fragen können leider nicht
mehr beantwortet werden. Der Auftraggeber wird etwaige Informationen per
Fax oder per E-Mail an die Bewerber versenden.
4.) Der Auftraggeber wird unter den Bewerbern, deren Eignung für die
Ausführung der betreffenden Leistungen bejaht wird, 10 Bewerber zur
Angebotsabgabe auffordern. Sollte die Eignung von mehr als zehn Bewerbern
zu bejahen sein, wird der Auftraggeber die Zahl der Bewerber anhand des
Kriteriums Qualität der Referenzen verringern. Maßstäbe hierfür sind der
gestalterische Anspruch der Glasfassaden, das Bauvolumen und der Umfang
der Erfahrungen mit Sonderkonstruktionen und mit Hinterschnittankern.
Die Referenzen eines Bewerbers/ einer Bewerbergemeinschaft werden
hinsichtlich des Kriteriums Qualität der Referenzen mit einer Punktzahl
bewertet. Die Bewertung der Referenzen wird anhand einer Punkteskala
erfolgen. Die drei Referenzen eines Bewerbers mit den höchsten Punktzahlen
werden zu einer Gesamtpunktzahl addiert. Die weiteren Informationen hierzu
ergeben sich aus Ziffer 2.6 der anzufordernden.
Unterlagen zum Teilnahmeantrag. Die 10 Bewerber mit den höchsten
erreichten Gesamtpunktzahlen werden zur Abgabe eines Angebotes
aufgefordert.
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer bei der Bezirksregierung Düsseldorf
Am Bonneshof 35
40474 Düsseldorf
DEUTSCHLAND
E-Mail: vergabekammer@brd.nrw.de
Telefon: +49 2114753131
Internet-Adresse: www.bezreg-duesseldorf.nrw.de
Fax: +49 2114753989
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Nach
§101b Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines
Vertrages mit einem Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann, 30
Kalendertage ab Kenntnis des Verstoßes, der zur Unwirksamkeit des
Vertrages führt, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluß oder
im Falle der Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im
Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union 30 Kalendertage nach
dieser Veröffentlichung. Nach § 107 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag
auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit - der
Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im
Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich
gerügt hat, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der
Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, - Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind,
nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist
zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt
werden, - mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
3.2.2012
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Database Operation & Alert Service (icc-hofmann) for:
The Office for Official Publications of the European Communities
The Federal Office of Foreign Trade Information
Phone: +49 6082-910101, Fax: +49 6082-910200, URL: http://www.icc-hofmann.de
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