Ausschreibung: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen - DE-Rostock
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Dokument Nr...: 65627-2018 (ID: 2018021309253886990)
Veröffentlicht: 13.02.2018
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  DE-Rostock: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
   2018/S 30/2018 65627
   Auftragsbekanntmachung
   Dienstleistungen
   Richtlinie 2014/24/EU
   Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
   I.1)Name und Adressen
   WIRO Wohnen in Rostock Wohnungsgesellschaft mbH
   Lange Str. 38
   Rostock
   18055
   Deutschland
   Kontaktstelle(n): Abteilung Vergabe
   E-Mail: [1]vergabe@wiro.de
   Fax: +49 381/45672435
   NUTS-Code: DE803
   Internet-Adresse(n):
   Hauptadresse: [2]www.WIRO.de
   I.2)Gemeinsame Beschaffung
   I.3)Kommunikation
   Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
   vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
   [3]https://portal.evergabemv.de/E29344772
   Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
   Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
   Kontaktstellen
   I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
   Andere: Kommunale Wohnungsgesellschaft
   I.5)Haupttätigkeit(en)
   Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen
   Abschnitt II: Gegenstand
   II.1)Umfang der Beschaffung
   II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:
   Generalplanung Wohnen in der Möllner Straße in Rostock Lichtenhagen
   II.1.2)CPV-Code Hauptteil
   71240000
   II.1.3)Art des Auftrags
   Dienstleistungen
   II.1.4)Kurze Beschreibung:
   Generalplanung bestehend aus Objektplanung gem. § 33 ff HOAI,
   Freianlagen gem. § 38 ff HOAI, Ingenieurbauwerke gem. § 41 ff HOAI,
   Verkehrsanlagen gem. § 45 ff HOAI, Tragwerksplanung gem. § 49 ff HOAI
   und Technische Ausrüstung gem. § 53 ff HOAI sowie Bauphysik und
   Brandschutz.
   Die WIRO GmbH sieht eine ihrer Hauptaufgaben in der Schaffung
   erforderlichen Wohnraums im Rostocker Stadtgebiet. Im Nordwesten der
   Hansestadt Rostock zwischen der Stadtautobahn und der Schleswiger
   Straße nördlich vom Wohngebiet Lütten Klein befinden sich circa 2,5
   Hektar Baulandfläche mit städtebaulichen Entwicklungspotential, die
   derzeit ungenutzt sind. Der Stadtteil zeichnet sich durch optimalen
   Anschluss an das öffentliche Nahverkehrsnetz aus, von hier aus sind
   Warnemünde mit seinem Ostseestrand und das benachbarte Lütten Klein nur
   wenige Minuten entfernt. Neben zahlreichen sozialen
   Bildungseinrichtungen kommen das Freizeit- und Kulturangebot ebenfalls
   nicht zu kurz. Weiter unter II.2.4).
   II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
   Wert ohne MwSt.: 4 293 439.00 EUR
   II.1.6)Angaben zu den Losen
   Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
   II.2)Beschreibung
   II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
   II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
   71240000
   II.2.3)Erfüllungsort
   NUTS-Code: DE803
   Hauptort der Ausführung:
   Rostock
   II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:
   Der Standort soll für Wohnungsbau mit gestaffelter Mehrgeschossigkeit
   unter Einbeziehung eines städtebaulichen Hochpunkts entwickelt
   werden. Grundlage und Orientierung bilden die durch die WIRO im Vorwege
   ausgeschriebenen Untersuchungsleistungen im Rahmen einer
   Machbarkeitsstudie der Bürogemeinschaft Freier Architekten Hass +
   Briese aus Rostock. Diese städtebauliche Idee wurde bereits durch die
   Fachämter der Hansestadt Rostock geprüft und deren planungsrechtliche
   Zulässigkeit bestätigt. Weitere an der Machbarkeitsstudie Beteiligte
   waren das Architekturbüro Tilo Ries und Bastmann + Zavracky BDA
   Architekten GmbH. Die drei vorgenannten Büros sind nicht von der
   Teilnahme am Verfahren ausgeschlossen.
   Neue zukünftige Wohnformen sollen dem Standort eine städtebauliche
   Qualität geben. Der Planungsbereich ist maßgeblich durch die
   angrenzende Bebauung von Geschosswohnungsbau geprägt. Ziel der WIRO
   ist, an diesem Standort zukunftsorientierte Wohnformen als
   Auffrischung und Durchmischung der vorhandenen Wohnbestände zu
   entwickeln und die Grundlage für ein durchmischtes, bezahlbares,
   lebendiges Wohnquartier zu schaffen. Insgesamt umfasst das neue
   Quartier voraussichtlich ca. 260 Wohneinheiten, wovon 20-30
   Wohneinheiten als Sozialwohnungen realisiert werden sollen.
   Die Kosten für die KG 200  700 wurden auf 50 000 000  (netto)
   geschätzt. Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme ist für 2021 geplant.
   Im Rahmen des Verhandlungsverfahrens sollen die ausgewählten Bieter
   gem. § 76 (2) VgV eine Lösungsskizze erstellen. Die geforderten
   Leistungen im Verfahren bestehen aus einer Lösungsskizze in Form einer
   kritischen Auseinandersetzung mit dem städtebaulichen Entwurf
   (Ausarbeitung von Vor- und Nachteilen sowie Besonderheiten). Darüber
   hinaus sind Ideen zur Durchwegung des Quartiers sowie die Erstellung
   eines Regelgrundrisses und Regelschnittes für einen vorgegebenen
   Wohnblock zu erarbeiten. Die gestalterische Qualität ist durch zwei
   perspektivische Darstellungen zu verdeutlichen. Zusätzlich ist die
   Einschätzung des vorgegebenen Kostenrahmens anhand eigener
   Kostenkennwerte Bestandteil der Lösungsskizze.
   Das zu vergebende Leistungsbild besteht aus:
    Leistungsphase 1-4 Objektplanung gem. § 34 HOAI,
    Leistungsphase 1-4 Freianlagen gem. § 39 HOAI,
    Leistungsphase 1-4 Ingenieurbauwerke gem. § 43 HOAI,
    Leistungsphase 1-4 Verkehrsanlagen gem. § 47 HOAI,
    Leistungsphase 1-4 Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI,
    Leistungsphase 1-4 Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI ALG 1-8,
    Wärmeschutz 1. Stufe gem. Vertragsmuster,
    Schallschutz 1. Stufe gem. Vertragsmuster,
    Brandschutz 1. Stufe gem. Vertragsmuster.
   Optionale Leistungen:
    Leistungsphasen 5-9 Objektplanung gem. § 34 HOAI (ggf. in noch von
   dem Augtraggeber festzulegenden Stufen),
    Leistungsphasen 5-9 Freianlagen gem. § 39 HOAI (ggf. in noch von dem
   Auftraggeber festzulegenden Stufen),
    Leistungsphasen 5-9 Ingenieurbauwerke gem. § 43 HOAI (ggf. in noch
   von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen),
    Leistungsphasen 5-9 Verkehrsanlagen gem. § 47 HOAI (ggf. in noch von
   dem Auftraggeber festzulegenden Stufen),
    Leistungsphasen 5-6 Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI (ggf. in noch von
   dem Auftraggeber festzulegenden Stufen),
    Leistungsphasen 5-9 Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI ALG 1-8
   (ggf. in noch von dem Auftraggber festzulegenden Stufen),
    Wärmeschutz, Schallschutz und Brandschutz 2. und 3. Stufe gem.
   Vertragsmuster,
    Besondere Leistungen in allen Leistungsphasen der oben genannten
   Gewerke (ggf. in noch von dem AG festzulegenden Stufen).
   Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses
   VgV-Verfahrens durch D&K drost consult GmbH, Hamburg, unterstützen und
   beratend begleiten.
   II.2.5)Zuschlagskriterien
   Die nachstehenden Kriterien
   Qualitätskriterium - Name: Fachlicher Wert / Gewichtung: 20 %
   Qualitätskriterium - Name: Lösungsskizze / Gewichtung: 30 %
   Qualitätskriterium - Name: Qualität / Gewichtung: 20 %
   Qualitätskriterium - Name: Kundendienst / Gewichtung: 5 %
   Qualitätskriterium - Name: Ausführungszeitraum / Gewichtung: 5 %
   Preis - Gewichtung: 20 %
   II.2.6)Geschätzter Wert
   II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
   dynamischen Beschaffungssystems
   Laufzeit in Monaten: 36
   Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
   II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
   Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
   Geplante Mindestzahl: 3
   Höchstzahl: 5
   Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
   Alle Bewerber, die einen Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben
   und die formellen Mindestkriterien/ -anforderungen erfüllen, sind für
   die Wertung der Auswahlkriterien zugelassen. Der Auftraggeber wählt
   anhand der erteilten Auskünfte über die Eignung der Bewerber sowie
   anhand der Auskünfte und Formalien, die zur Beurteilung der von diesen
   zu erfüllenden wirtschaftlichen und technischen Mindestanforderungen
   erforderlich sind, unter den Bewerbern, die nicht ausgeschlossen wurden
   und die die genannten Anforderungen erfüllen, diejenigen aus, die er
   zur Verhandlung auffordert.
   Die Auswahl erfolgt anhand der für den Leistungsbereich der
   Generalplanung eingereichten zwei besten Referenzprojekte. Mindestens
   ein Projekt muss innerhalb der vergangenen 6 Jahre (Stichtag 1.1.2012)
   mit dem Abschluss der Leistungsphase 8 und einer Übergabe an die Nutzer
   realisiert worden sein. Gewertet werden nur die Projekte, die in diesem
   vorgegebenen Zeitraum bearbeitet wurden.
   Die Auswahl erfolgt jeweils in den Kriterien vergleichbare Größe (0-3
   Punkte), vergleichbare Bauaufgabe (0-2 Punkte), vergleichbares
   Leistungsbild (0-3,5 Punkte), vergleichbare angestrebte Qualität (0-5
   Punkte) sowie der Vorlage eines Referenzschreibens oder
   Referenzbestätigung vom Bauherren (0-1 Punkt). Insgesamt können mit den
   Referenzen zusammen maximal 29 Punkte erreicht werden. Darüber hinaus
   kann ein weiterer Punkt erlangt werden, wenn die Erfahrung mit BIM
   (Building Information Modeling) im Planungsprozess nachgewiesen wird.
   Die Erfahrung mit BIM kann durch die Referenzen 1 und 2 oder anhand
   weiterer eingereichter Referenzen dargestellt werden.
   In dem Bewertungskriterium vergleichbares Leistungsbild werden für
   die eingereichte Referenz nur die erbrachten Leistungen von Unternehmen
   mit Punkten bewertet, die auch Teil der Bewerbergemeinschaft im
   vorliegenden Vergabeverfahren sind.
   Näheres hierzu siehe Abschnitt 3. des Auswahlbogens.
   Der bei der Auswahl verwendete Auswahlbogen mit den formalen Kriterien,
   Mindestanforderungen und Auswahlkriterien wird zusammen mit dem
   Bewerbungsbogen zur Verfügung gestellt. Erfüllen mehrere Bewerber
   gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer
   objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu
   hoch, behält sich die Vergabestelle vor, die Teilnehmeranzahl analog §
   75 (6) VgV unter den verbliebenen Bewerbern zu losen.
   II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
   Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
   II.2.11)Angaben zu Optionen
   Optionen: ja
   Beschreibung der Optionen:
    Leistungsphasen 5-9 Objektplanung gem. § 34 HOAI als optionale
   Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber
   festzulegenden Stufen),
    Leistungsphasen 5-9 Freianlagen gem. § 39 HOAI als optionale
   Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber
   festzulegenden Stufen),
    Leistungsphasen 5-9 Ingenieurbauwerke gem. § 43 HOAI als optionale
   Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber
   festzulegenden Stufen),
    Leistungsphasen 5-9 Verkehrsanlagen gem. § 47 HOAI als optionale
   Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber
   festzulegenden Stufen),
    Leistungsphasen 5-6 Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI als optionale
   Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber
   festzulegenden Stufen),
    Leistungsphasen 5-9 Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI ALG 1-8 als
   optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem
   Auftraggeber festzulegenden Stufen),
    Wärmeschutz, Schallschutz und Brandschutz 2. und 3. Stufe gem.
   Vertragsmuster,
    Besondere Leistungen in allen Leistungsphasen der oben genannten
   Gewerke als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in
   noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).
   II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
   II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
   Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
   das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
   II.2.14)Zusätzliche Angaben
   Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der
   Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und dem Auftraggeber ein
   Ansprechpartner benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis
   ausgestattet wird.
   Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
   Angaben
   III.1)Teilnahmebedingungen
   III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
   hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
   Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
   Die Abgabe einer Einheitlichen Europäischen Erklärung (EEE) wird mit
   den nachfolgend spezifizierten Erklärungsinhalten akzeptiert. Die
   Vergabestelle behält sich vor die jeweils geforderten bzw. von den
   Eigenerklärungen erfassten Unterlagen und Nachweise jederzeit
   nachzufordern mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen und
   Erklärungen abzugeben:
    ausgefüllter Bewerberbogen,
    Anlage 1A: Nachweis des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
   (Vordruck),
    Anlage 1B: Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber auf den
   Antrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet
   (Vordruck),
    Anlage 1C: Bereitschaft zur Verpflichtung gem. Verpflichtungsgesetz
   (Vordruck),
    Anlage 1D: Erklärung zur Gesetzestreue, insbesondere Einhaltung des
   Mindestlohngesetzes (Vordruck),
    Anlage 1E: Eigenerklärung über die geleisteten Steuerzahlungen und
   Sozialabgaben (Vordruck); die Nachweise in Kopie werden mit dem
   Honorarangebot abgefordert,
    Anlage 1F: Bevollmächtigung des Vertreters bei Bietergemeinschaften
   (Vordruck),
    Anlage 1G: Angaben zu Auftragsteilen in einer Bietergemeinschaft
   (Vordruck),
    Anlage 1H: Erklärung über eine gesonderte Versicherung für
   Bietergemeinschaften (Vordruck),
    Anlage 1I: Erklärung über die Leistungsbereitstellung bei
   Unterauftragsnehmern (Vordruck),
    Anlage 2A: Bescheinigung über eine abgeschlossene
   Berufshaftpflichtversicherung mit den unter III.1.2 genannten
   Deckungssummen (in Kopie) oder den Nachweis über die Anhebung gemäß
   Ziffer III.1.2. Bei Bietergemeinschaften siehe Ziffer III.1.2,
    Anlage 3A1-3A3: Nachweis der beruflichen Befähigung und Erlaubnis der
   Berufsausübung (in Kopie) für die Leistungen der Objektplanung gem. §
   34 HOAI, der Technischen Ausrüstung gem. § 55 HOAI, der
   Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI,
    Anlage 3C1/3C2: Darstellung von zwei vergleichbaren Referenzprojekten
   für Leistungen der Generalplanung (siehe II.2.9) sowie III.1.3) mit
   Referenzschreiben.
   Die aufgezählten Nachweise müssen aktuell (bis auf Kammerurkunden,
   Diplom-Urkunden und Referenzschreiben) nicht älter als 12 Monate und
   noch gültig sein. Mehrfachbeteiligungen in personell identischer Form
   werden nicht zugelassen. Bewerbungen per E-Mail sind nicht zulässig.
   Die Bewerbungsfrist ist zwingend einzuhalten. Die geforderten
   Unterlagen sind bei Bietergemeinschaften für alle Mitglieder
   vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung
   nachweisen muss, die es übernehmen soll; die Aufteilung ist anzugeben.
   Bei Bewerbungen mit Unterauftragnehmern sind die geforderten Unterlagen
   für den Bewerber sowie für alle Unterauftragnehmer vorzulegen.
   Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten
   Eignungsnachweise auch vergleichbare Nachweise vorlegen. Sie werden
   anerkannt, wenn die nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in
   dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen in
   anderen als der deutschen Sprache sind in Übersetzung vorzulegen.
   Das Format der Unterlagen darf DIN A3 nicht überschreiten. Die
   einzureichenden Unterlagen bitte deutlich sichtbar mit Ziffern und
   Buchstaben in der im Bewerbungsbogen vorgegebenen Reihenfolge
   kennzeichnen.
   Für die geforderten Angaben sind die Vordrucke sowie der
   Bewerbungsbogen auszufüllen. Diese Unterlagen sind unter der folgenden
   Adresse herunterzuladen: siehe I.3). Dort finden Sie ebenfalls das
   vorläufige Vertragsmuster.
   Es sind nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem und
   unterschriebenem Bewerbungsbogen sowie der beigefügten Vordrucke und
   den darin geforderten Angaben und Anlagen einzureichen. Der
   Bewerberbogen und die Vordrucke sind in den Originalen an den
   gekennzeichneten Stellen zu unterschreiben. Gescannte oder kopierte
   Unterschriften werden weder in Teilnahme- noch in Angebotsphase
   zugelassen. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Angaben zu
   fordern.
   III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
   Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
   Aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) der
   Berufshaftpflichtversicherung (mind. 1,5 Mio. EUR für Personenschäden,
   mind. 0,5 Mio. EUR für sonstige Schäden). Es ist der Nachweis zu
   erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das
   Zweifache der Versicherungssumme beträgt.
   Versicherungsnachweise bei Bietergemeinschaften müssen von jedem
   Mitglied einzeln und jeweils in voller Deckungshöhe nachgewiesen
   werden.
   Die ausgewählten Bieter müssen zur Angebotsabgabe den Nachweis über
   eine Berufshaftpflichtversicherung (mit mind. 20 Mio. EUR pauschal für
   Personenschäden und für sonstige Schäden) erbringen. Die schriftliche
   Bestätigung der Versicherung der Bieter die Berufshaftpflicht im
   Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben ist als Nachweis
   ausreichend.
   Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
   Objektplanung: Erklärung über den Teilumsatz des Bewerbers für den
   Leistungsbereich Objektplanung gem. § 34 HOAI in den letzten drei
   Geschäftsjahren (je Jahr; 2014, 2015; 2016). Der durchschnittliche
   Jahresteilumsatz muss mindestens 1 200 000  (netto) erreichen.
   Tragwerksplanung: Erklärung über den Teilumsatz des Bewerbers für den
   Leistungsbereich Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI in den letzten drei
   Geschäftsjahren (je Jahr; 2014, 2015; 2016). Der durchschnittliche
   Jahresteilumsatz muss mindestens 600 000  (netto) erreichen.
   Technische Ausrüstung: Erklärung über den Teilumsatz des Bewerbers für
   den Leistungsbereich Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI in den
   letzten drei Geschäftsjahren (je Jahr; 2014, 2015; 2016). Der
   durchschnittliche Jahresteilumsatz muss mindestens 1 000 000  (netto)
   erreichen.
   Sofern in Bietergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten
   wird, muss die Jahresgesamtsumme aller Bieter der Gemeinschaft bzw.
   inkl. der Unterauftragnehmer zusammen den genannten Mindestwert je
   Leistungsbereich erreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen
   jeweils pro Mitglied der Bietergemeinschaft oder Unterbeauftragung
   einzeln anzugeben.
   III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
   Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
   (A) Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung:
    Architekt/-in gem. § 75 (1) VgV für die Leistungen Objektplanung gem.
   § 34 HOAI,
    Ingenieur/-in gem. § 75 (2) VgV für die Leistungen Tragwerksplanung
   gem. § 51 HOAI,
    Ingenieur/-in gem. § 75 (2) VgV für die Leistungen Technische
   Ausrüstung gem. § 55 HOAI.
   (B) Nachweis der erbrachten Leistungen für zwei Projekte für den
   Leistungsbereich Generalplanung:
   Die Projekte müssen innerhalb der vergangenen 6 Jahre (Stichtag
   1.1.2012) mit dem Abschluss der Leistungsphase 8 und einer Übergabe an
   die Nutzer realisiert worden sein.
   Die Erfahrung aus vergleichbaren Projekten zeigt, dass auf Grund der
   besonderen Aufgabenstellung der Planung eines Wohnquartiers in
   vergleichbarer Größenordnung der Bewerberkreis für die ausgeschriebene
   Leistung zur Zeit sehr eingeschränkt ist. Um einen größeren
   Teilnehmerkreis ansprechen zu können und damit einen ausreichenden
   Wettbewerb zu gewährleisten, wird der in § 46 Abs. 3 VgV vorgegebene
   Zeitraum von höchstens 3 Jahren auf einen Betrachtungszeitraum von 6
   Jahren erhöht.
   Entsprechende Referenzen sind unter der Angabe der Projektbeschreibung,
   Angabe der erbrachten Leistungen gem. HOAI (Leistungsbild und
   Leistungsphasen), Angabe des Leistungszeitraums von Beginn bis
   Abschluss Leistungsphase 8 und Übergabe an den Nutzer, Angabe der
   Baukosten (KG 300+400 gem. DIN 276), Angabe der BGF (Neubau) und NUF
   (Neubau), der Nennung der maßgeblich beteiligten Projektleiter/in und
   ggf. beteiligte Unterauftragnehmer/ ARGE-Partner, der Nennung des
   Bauherren mit Ansprechpartner und Telefonnummer und Referenzschreiben
   oder Referenzbestätigung des Bauherren einzureichen.
   Die zwei vergleichbaren Referenzprojekte sind auf maximal je einem
   Blatt DIN A3 detailliert vorzustellen.
   Aus den eingereichten Referenzen soll die Qualifikation des Bewerbers
   hinsichtlich Erfahrung mit vergleichbaren Projekten ersichtlich werden.
   Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
   C) Angabe der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter
   (inklusive Führungskräfte) mit der entsprechenden fachlichen
   Qualifikation der letzten drei Jahre (je Jahr 2015, 2016, 2017).
   Für die Leistungen Objektplanung gem. § 34 HOAI sind mind. 12
   festangestellte Architekten bzw. Absolventen der Fachrichtung
   Architektur (mind. FH) inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc. im
   Durchschnitt der letzten drei Jahre nachzuweisen.
   Für die Leistungen Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI mind. 6
   festangestellte Absolventen der Fachrichtung Bauingenieurwesen (mind.
   FH) inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc. im Durchschnitt der letzten
   drei Jahre nachzuweisen.
   Für die Leistungen Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI (Bereich HLS)
   sind mind. 5 festangestellte staatlich geprüfte Haustechniker oder
   Ingenieure bzw. Absolventen der entsprechenden Fachrichtung (mind. FH)
   inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc. im Durchschnitt der letzten
   drei Jahre nachzuweisen.
   Für die Leistungen Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI (Bereich ELT)
   sind mind. 5 festangestellte staatlich geprüfte Haustechniker oder
   Ingenieure bzw. Absolventen der entsprechenden Fachrichtung (mind. FH)
   inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc. im Durchschnitt der letzten
   drei Jahre nachzuweisen.
   D) Mit den Referenzen ist zwingend eine Erfahrung mit öffentlichen
   Auftraggebern nachzuweisen.
   III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
   III.2)Bedingungen für den Auftrag
   III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
   Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
   vorbehalten
   Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
   Ja.
   Objektplanung: Geforderte Berufsqualifikation Architekt gem. § 75 (1)
   VgV Tragwerksplanung: Geforderte Berufsqualifikation Ingenieur gem. §
   75 (2) VgV Technische Ausrüstung: Geforderte Berufsqualifikation
   Ingenieur gem. § 75 (2) VgV.
   III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
   Die Durchführung der Leistungen soll analog § 73 (3) VgV unabhängig von
   Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen.
   Der Auftragnehmer sowie sämtliche mit der Ausführung befassten
   Beschäftigten desselben werden nach Maßgabe des Gesetzes über die
   förmliche Verpflichtung nichtbeamteter Personen (Verpflichtungsgesetz)
   vom 2.3.1974, geändert durch das Gesetz vom 15.8.1974, durch die
   zuständige Stelle des Auftraggebers gesondert verpflichtet.
   III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
   Abschnitt IV: Verfahren
   IV.1)Beschreibung
   IV.1.1)Verfahrensart
   Verhandlungsverfahren
   IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
   Beschaffungssystem
   IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
   Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
   IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
   IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
   IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
   Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
   IV.2)Verwaltungsangaben
   IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
   IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
   Tag: 15/03/2018
   Ortszeit: 14:00
   IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
   Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
   IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
   eingereicht werden können:
   Deutsch
   IV.2.6)Bindefrist des Angebots
   IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
   Abschnitt VI: Weitere Angaben
   VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
   Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
   VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
   VI.3)Zusätzliche Angaben:
   Bekanntmachung sowie Vergabeunterlagen finden Sie auf der folgenden
   Internetseite unter:
   Siehe I.3) Hier sind die Bewerbungsunterlagen für die ausgeschriebene
   Leistung zum Download kostenfrei hinterlegt.
   Es erfolgt kein Versand der Bewerbungsunterlagen per Post oder E-Mail.
   Fragen und Antworten während der Bewerbungsphase werden nur in
   anonymisierter Form ebenfalls auf der vorgenannten Plattform
   veröffentlicht:
   Ein Versand der Fragen und Antworten während der Bewerbungsphase per
   E-Mail erfolgt nicht.
   Weitere vorläufige Termine des dem Teilnahmewettbewerb anschließenden
   Verhandlungsverfahrens:
   Versendung der Angebotsaufforderung 14. KW 2018; Einreichung der
   Honorarangebote 19. KW 2018; Verhandlungsgespräche 20. KW 2018.
   Die Bewerbung ist in einem als Teilnahmeantrag (mit Angabe der
   Vergabenummer) gekennzeichneten, verschlossenen Umschlag einzureichen.
   Die Bewerbung und zugehörige Unterlagen werden nicht zurückgesandt.
   Der einzureichende Teilnahmenantrag ist nur mit der originalen
   Unterschrift (keine Scans, Kopien o.ä.) eines unterschriftsberechtigten
   Vertreters des Wirtschaftsteilnehmers gültig.
   VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
   VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
   Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit
   Mecklenburg-Vorpommern
   Johannes Stelling Straße 14
   Schwerin
   19053
   Deutschland
   E-Mail: [4]vergabekammer@wm.mv-regierung.de
   Fax: +49 3855884855817
   VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
   Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit
   Mecklenburg-Vorpommern
   Johannes Stelling Straße 14
   Schwerin
   19053
   Deutschland
   E-Mail: [5]vergabekammer@wm.mv-regierung.de
   Fax: +49 3855884855817
   VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
   Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
   Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein
   Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 160
   Abs. 3 Nr. 1 - 4 GWB unzulässig, soweit:
   1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
   Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
   gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn
   Kalendertagen gerügt hat;
   2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
   erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
   Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem
   Auftraggeber gerügt werden;
   3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
   Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
   Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
   gerügt werden;
   4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
   Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
   VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
   erteilt
   Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit
   Mecklenburg-Vorpommern
   Johannes Stelling Straße 14
   Schwerin
   19053
   Deutschland
   E-Mail: [6]vergabekammer@wm.mv-regierung.de
   Fax: +49 3855884855817
   VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
   12/02/2018
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