Ausschreibung: Personensonderbeförderung (Straße) - DE-Rietberg
Personensonderbeförderung (Straße)
Dokument Nr...: 65533-2018 (ID: 2018021309510588285)
Veröffentlicht: 13.02.2018
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  DE-Rietberg: Personensonderbeförderung (Straße)
   2018/S 30/2018 65533
   Auftragsbekanntmachung
   Dienstleistungen
   Richtlinie 2014/24/EU
   Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
   I.1)Name und Adressen
   VKM  Für Menschen mit Förderbedarf e. V.
   Bolzenmarkt 3
   Rietberg
   33397
   Deutschland
   Kontaktstelle(n): Landschaftsverband Westfalen-Lippe
   Telefon: +49 251-591-4340
   E-Mail: [1]josef.rewer@lwl.org
   Fax: +49 251-591-5422
   NUTS-Code: DEA42
   Internet-Adresse(n):
   Hauptadresse: [2]http://www.vkmgt.de
   Adresse des Beschafferprofils: [3]http://www.lwl.org/zek
   I.2)Gemeinsame Beschaffung
   Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
   I.3)Kommunikation
   Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
   vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
   [4]https://lwl.org/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Detail
   s&TenderOID=54321-Tender-160e4d0ff11-4d6fff41a95d8a92
   Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
   Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
   [5]https://www.lwl.org/eVergabe
   I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
   Andere: Aufraggeber ist der VKM  Für Menschen mit Förderbedarf e. V.
   I.5)Haupttätigkeit(en)
   Sozialwesen
   Abschnitt II: Gegenstand
   II.1)Umfang der Beschaffung
   II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:
   HPK Fahrdienst Kita Tausendfüßler
   Referenznummer der Bekanntmachung: RVE-005-37-18
   II.1.2)CPV-Code Hauptteil
   60130000
   II.1.3)Art des Auftrags
   Dienstleistungen
   II.1.4)Kurze Beschreibung:
   Werktägliche Beförderung von Kindern mit Behinderung zur
   Kindertagesstätte Tausendfüßler in Rheda-Wiedenbrück
   II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
   II.1.6)Angaben zu den Losen
   Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
   II.2)Beschreibung
   II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
   II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
   60130000
   II.2.3)Erfüllungsort
   NUTS-Code: DEA42
   Hauptort der Ausführung:
   Rheda-Wiedenbrück und angrenzende Gemeinden
   II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:
   Werktägliche Beförderung von Kindern mit Behinderung zur
   Kindertagesstätte Tausendfüßler in Rheda-Wiedenbrück. Die
   Beauftragung umfasst die Beförderung sämtlicher in der Region wohnenden
   Kinder, die Fahrdienstorganisation, sowie das Beschwerdemanagement.
   II.2.5)Zuschlagskriterien
   Die nachstehenden Kriterien
   Qualitätskriterium - Name: Qualitätskonzept / Gewichtung: 20,00
   Preis - Gewichtung: 80,00
   II.2.6)Geschätzter Wert
   II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
   dynamischen Beschaffungssystems
   Beginn: 01/08/2018
   Ende: 31/07/2021
   Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
   Beschreibung der Verlängerungen:
   Der Vertrag verlängert sich um jeweils 12 weitere Monate, sofern er
   nicht 6 Monate vor Ablauf schriftlich gekündigt wird. Der Vertrag endet
   spätestens am 31.7.2023.
   II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
   Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
   II.2.11)Angaben zu Optionen
   Optionen: nein
   II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
   II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
   Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
   das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
   II.2.14)Zusätzliche Angaben
   Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
   Angaben
   III.1)Teilnahmebedingungen
   III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
   hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
   Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
   Mit den Angebotsunterlagen sind folgende Angaben zu tätigen:
    zum Unternehmen (Name, Straße, PLZ, Ort, Ansprechperson, Telefon,
   Telefax, E-Mail, Rechtsform, Art der wirtschaftlichen Tätigkeit,
   Amtsgericht, Handelsregister-Nr., Vertretungsberechtigte Person,
   Geburtsname, -datum und -ort sowie Nationalität bei natürlichen
   Personen),
    zu Subunternehmen (Name, Anschrift, Bezeichnung der Teilleistung,
   Unterschrift),
    zur Bietergemeinschaft (Bezeichnung der Teilleistung, Name,
   Anschrift, Unterschrift, Name des bevollmächtigten Vertreters),
    zu Insolvenzverfahren (Insolvenzverfahren eröffnet, befindet sich
   Liquidation).
   Darüber hinaus ist eine Eigenerklärung abzugeben, dass der Bieter:
    sein Gewerbe angemeldet hat (falls erforderlich) und den gesetzlichen
   Verpflichtungen, z. B. zur Zahlung von Steuern und
   Sozialversicherungsbeiträgen erfüllt und beachtet und die
   krankenversicherungspflichtigen Arbeitnehmer bei der Krankenkasse
   angemeldet hat,
    das Gesetz zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen
   Beschäftigung vom 23.7.2004 (in der geltenden Fassung) beachtet,
    nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft
   worden ist, die die berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen,
    das Angebot auf autonomer sowie betriebsindividueller Kalkulation und
   Preisbildung beruht und in keinem Zusammenhang mit
   wettbewerbsbeschränkenden Abreden oder sonstigen Vereinbarungen
   ähnlicher Art steht,
    bei Vertragsabschluss über eine ausreichende Berufs- bzw.
   Betriebshaftpflichtversicherung verfügen wird, die das Risiko der
   Leistung abdeckt. Eine aktuelle Police der Haftpflichtversicherung wird
   dem Auftraggeber auf Verlangen vorgelegt,
    keine Verfehlungen vorliegen, die seinen Ausschluss von der Teilnahme
   am Wettbewerb rechtfertigen könnten oder gem. § 5 KorruptionsbG NRW zu
   einem Eintrag in das Vergaberegister führen könnten.
   Der Bieter/ die Bietergemeinschaft versichern zusätzlich, dass die in
   §§ 123, 124 GWB aufgeführten Ausschlusstatbestände nicht auf sie
   zutreffen. Sofern abweichend hiervon ein oder mehrere
   Ausschlusstatbestände zutreffen sollten, sind diese in einer separaten
   Anlage zu erläutern und die ggf. getroffenen Maßnahmen gem. § 125 GWB
   darzustellen.
   Der Auftraggeber wird ermächtigt, jederzeit die vom Bieter getätigten
   Angaben zu überprüfen und entsprechende Auskünfte einzuholen oder
   Bestätigungen zu verlangen. Der Bieter ist sich bewusst, dass eine im
   Vergabeverfahren abgegebene vorsätzlich unzutreffende Erklärung in
   Bezug auf seine Eignung zum Ausschluss von der Teilnahme am Wettbewerb
   führen kann.
   Im Weiteren ist eine Erklärung abzugeben, dass die Voraussetzungen für
   einen Ausschluss nach § 19 Abs. 1 MiLoG nicht vorliegen.
   Der Auftraggeber behält sich ausdrücklich vor, fehlende Angaben und
   Erklärungen nachzufordern sowie die Angaben des Bieters zu überprüfen
   und zu diesem Zweck belastbare Nachweise vom Bieter zu verlangen. Der
   Auftraggeber behält sich vor, die Eignungsnachweise der eingesetzten
   Unterauftragnehmer nachzufordern, die auch für den Bieter gefordert
   werden.
   III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
   Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
   Angaben zu dem Gesamtumsatz für die Jahre 2014, 2015, 2016 sowie den
   Umsatz im Geschäftsbereich Beförderung von behinderten Menschen für
   die Jahre 2014, 2015, 2016.
   III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
   Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
   1) Angabe des kalkulierten Fahrzeugeinsatzes (Fahrzeugtyp, Anzahl der
   Plätze  getrennt nach Sitz- und Rollstuhlplatz-, Baujahr und Angaben
   aus aktuellem Fuhrpark oder Neuanschaffung). Sofern Fahrzeuge für die
   Leistungserbringung neu angeschafft werden müssen, ist dieses zu
   benennen. Darüber hinaus ist darzulegen, dass die Fahrzeuge rechtzeitig
   zum Leistungsbeginn verfügbar sind. Auf Verlangen des Auftraggebers ist
   für neu anzuschaffende Fahrzeuge die Lieferzusage der Händler sowie die
   Finanzierungszusage der Banken einzureichen bzw. das
   Finanzierungskonzept zu erläutern.
   2) Referenzen aus dem Bereich Beförderung von Menschen mit
   Behinderung benennen. Die Referenzen sollten hinsichtlich ihrer
   Größenordnung und der Vertragsart (Rahmenvertrag mit
   Fahrdienstorganisation durch den Auftragnehmer) möglichst vergleichbar
   mit der ausgeschriebenen Leistung sein.
   Gemäß § 47 Abs. 1 VgV kann ein Bieter im Hinblick auf die erforderliche
   wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche
   Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch
   nehmen. Er hat in diesem Falle nachzuweisen, dass ihm die für den
   Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen. Dieser
   Nachweis ist bereits mit dem Angebot zu führen.
   III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
   III.2)Bedingungen für den Auftrag
   III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
   III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
   Der Bieter bzw. die Bietergemeinschaft muss im Besitz einer gültigen
   Genehmigung zur gewerblichen Personenbeförderung gemäß
   Personenbeförderungsgesetz (PeBfG) sein.
   Das Fahrpersonal (Fahrerin/Fahrer) muss eine gültige Fahrerlaubnis zur
   Fahrgastbeförderung nach § 48 Fahrerlaubnisverordnung (FeV) oder die
   Führerscheinklasse D bzw. D1 besitzen.
   III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
   Abschnitt IV: Verfahren
   IV.1)Beschreibung
   IV.1.1)Verfahrensart
   Offenes Verfahren
   IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
   Beschaffungssystem
   IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
   Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
   IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
   IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
   Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
   IV.2)Verwaltungsangaben
   IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
   IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
   Tag: 20/03/2018
   Ortszeit: 11:00
   IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
   Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
   IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
   eingereicht werden können:
   Deutsch
   IV.2.6)Bindefrist des Angebots
   Das Angebot muss gültig bleiben bis: 15/07/2018
   IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
   Tag: 20/03/2018
   Ortszeit: 11:00
   Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren:
   Entfällt.
   Abschnitt VI: Weitere Angaben
   VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
   Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
   VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
   VI.3)Zusätzliche Angaben:
   Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe führt das Vergabeverfahren im
   Namen und im Auftrag des VKM  Für Menschen mit Förderbedarf e. V.
   durch.
   Die Vergabeunterlagen sind ausschließlich über die Vergabeplattform des
   LWL ([6]www.lwl.org/eVergabe) erhältlich und stehen dort kostenlos zum
   Download zur Verfügung.
   Fragen zu den Unterlagen können schriftlich bis zum 13.3.2018 an die
   angegebene Ansprechperson gestellt werden.
   Aus Gründen des Datenschutzes ist die Datei Kalkulationsgrundlagen
   (exemplarische Adressen und Besonderheiten der zu befördernden
   Personen) verschlüsselt und mit einem Zugangscode versehen, welcher nur
   auf Anforderung zur Verfügung gestellt wird.
   Die Anforderung ist durch beigefügten Vordruck per Fax oder E-Mail
   anzufordern. Erst nach Erhalt der entsprechenden unterschriebenen
   Datenschutzbestätigung wird der Zugangscode für die
   Kalkulationsgrundlagen per E-Mail zur Verfügung gestellt.
   Der Bieter bzw. die Bietergemeinschaft muss den Auftrag gemäß der den
   Vergabeunterlagen beigefügten Verpflichtungserklärungen und besonderen
   Vertragsbedingungen nach dem Tariftreue- und Vergabegesetz des Landes
   Nordrhein-Westfalen (TVgG-NRW) ausführen.
   Die nachfolgend aufgeführten und nach dem TVgG NRW erforderlichen
   Nachweise und Erklärungen sind auf Anforderung nur von demjenigen
   Bieter, dem der Zuschlag erteilt werden soll (Bestbieterprinzip),
   innerhalb einer von der Vergabestelle festzulegenden Frist (3 bis 5
   Werktage) vorzulegen.
    Verpflichtungserklärung nach § 4 TVgG NRW zu Tariftreue und
   Mindestentlohnung, einschließlich der Verpflichtungserklärung für
   Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmern nach § 4 Abs. 4 TVgG NRW
   und der Einholung einer entsprechenden Erklärung für Nachunternehmer
   und Verleiher von Arbeitskräften gem. § 5 TVgG NRW inklusive besondere
   Vertragsbedingungen,
    Verpflichtungserklärung nach § 8 TVgG-NRW zur Frauenförderung und
   Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
   VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
   VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
   Vergabekammer Westfalen
   Albrecht-Thaer-Str. 9
   Münster
   48128
   Deutschland
   VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
   VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
   Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
   Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig,
   soweit:
   1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
   Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
   gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
   Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
   bleibt unberührt;
   2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
   erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
   Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
   gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
   3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
   Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
   Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
   gerügt werden;
   4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
   Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
   VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
   erteilt
   VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
   12/02/2018
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