Ausschreibung: Dienstleistungen von Ingenieurbüros - DE-Saarbrücken
Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Dokument Nr...: 65444-2018 (ID: 2018021309233786840)
Veröffentlicht: 13.02.2018
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  DE-Saarbrücken: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
   2018/S 30/2018 65444
   Auftragsbekanntmachung
   Dienstleistungen
   Richtlinie 2014/24/EU
   Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
   I.1)Name und Adressen
   Das Saarland, vertreten durch das Ministerium für Inneres, Bauen und
   Sport, vertreten durch das Landesverwaltungsamt (LAVA), Abt. 4
   SHB-Staatliche Hochbaubehörde
   Hardenbergstraße 6
   Saarbrücken
   66119
   Deutschland
   Kontaktstelle(n): SHB, Frau Dipl.-Ing. Schorr
   Telefon: +49 6815014508
   E-Mail: [1]r.schorr@lava.saarland.de
   Fax: +49 6815014440
   NUTS-Code: DEC01
   Internet-Adresse(n):
   Hauptadresse: [2]www.saarland.de
   I.2)Gemeinsame Beschaffung
   I.3)Kommunikation
   Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
   vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
   [3]https://www.subreport.de/E41977157
   Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
   agstaUMWELT GmbH
   Saarbrücker Straße 178
   Völklingen
   66333
   Deutschland
   Kontaktstelle(n): Frau Lennartz
   Telefon: +49 6898-33077
   E-Mail: [4]vergabe@agsta.de
   Fax: +49 6898-37403
   NUTS-Code: DEC01
   Internet-Adresse(n):
   Hauptadresse: [5]www.agsta.de
   Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
   [6]https://www.subreport.de/E41977157
   Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
   agstaUMWELT GmbH
   Saarbrücker Straße 178
   Völklingen
   66333
   Deutschland
   Kontaktstelle(n): Frau Lennartz
   Telefon: +49 6898-33077
   E-Mail: [7]vergabe@agsta.de
   Fax: +49 6898-37403
   NUTS-Code: DEC01
   Internet-Adresse(n):
   Hauptadresse: [8]www.agsta.de
   I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
   Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
   einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
   I.5)Haupttätigkeit(en)
   Allgemeine öffentliche Verwaltung
   Abschnitt II: Gegenstand
   II.1)Umfang der Beschaffung
   II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:
   Tragwerksplanung für den Umbau und die Sanierung des Gebäudes C5 2
   (Bürogebäude) in Verbindung mit dem Neubau eines Seminargebäudes (C5 3)
   für die Phil. Fakultät an der Universität des Saarlandes
   II.1.2)CPV-Code Hauptteil
   71300000
   II.1.3)Art des Auftrags
   Dienstleistungen
   II.1.4)Kurze Beschreibung:
   Auf dem Campus Saarbrücken der Universität des Saarlandes soll das
   Gebäude C5 2 der Philosophischen Fakultät umgebaut und saniert werden,
   um zukünftig für eine Büronutzung zur Verfügung zu stehen. Das Gebäude
   aus dem Jahr 1964 steht unter Denkmalschutz und steht während der
   Baumaßnahme leer. Es verfügt über 6 Hauptgeschosse und 3 Untergeschosse
   (teils überirdisch) mit offenen Durchgängen, eine BGF von rund 10 700
   qm und einen BRI mit rund 38 000 kbm.
   Das mit dem Gebäude C5 2 verbundene Gebäude C5 3 soll abgerissen
   werden. Darüber hinaus soll der Neubau eines Seminargebäudes mit einer
   geplanten BGF von rund 5 300 qm als Ersatz entstehen. Der Neubau wird
   sich in das orthogonale System der Campusbebauung einfügen müssen. Die
   beiden Gebäudeteile bilden einen Gesamtkomplex und stehen in engem
   räumlichem und funktionalem Zusammenhang.
   II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
   Wert ohne MwSt.: 23 300 000.00 EUR
   II.1.6)Angaben zu den Losen
   Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
   II.2)Beschreibung
   II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
   II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
   II.2.3)Erfüllungsort
   NUTS-Code: DEC01
   Hauptort der Ausführung:
   Campus der Universität des Saarlandes,
   Campus Saarbrücken
   II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:
   Benötigt werden Leistungen für die Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI für
   den Ersatzneubau für das Gebäude C5 3 als Seminargebäude sowie den
   Umbau und die Sanierung des Gebäudes C5 2 der Philosophischen Fakultät.
   In dem Neubau sollen Seminarräume, als Ersatz für das im Vorfeld
   abgerissene Gebäude C5 3, entstehen. Der umfangreiche Umbau des derzeit
   leerstehenden, denkmalgeschützten Gebäudes C5 2 soll eine künftige
   Büronutzung ermöglichen. Die Umbaumaßnahme wird nicht im laufenden
   Betrieb erfolgen.
   Der vorliegende Auftrag umfasst zwei Objekte und hier ausschließlich
   die Grundleistungen der Tragwerksplanung für die folgenden
   Leistungsphasen gemäß § 51 HOAI 2013.
   Leistungsphase 1: Grundlagenermittlung,
   Leistungsphase 2: Vorplanung,
   Leistungsphase 3: Entwurfsplanung.
   Der Auftraggeber behält sich vor, folgende Leistungsphasen stufenweise
   zu vergeben:
   Leistungsphase 4: Genehmigungsplanung,
   Leistungsphase 5: Ausführungsplanung,
   Leistungsphase 6: Vorbereitung der Vergabe.
   Seitens des Auftragnehmers besteht kein Rechtsanspruch auf die
   Beauftragung weiterer Leistungsphasen bzw. auf eine Gesamtbeauftragung.
   Denjenigen Bewerbern, die nach Abschluss der Bewerbungsphase ausgewählt
   und zur Abgabe eines Honorarangebotes aufgefordert werden, werden ggf.
   entsprechende Informationen zur Kenntnis gegeben. Dies erfolgt in der
   Zuschlagsphase. Im Rahmen der Bewerbungsphase gibt es über die
   vorliegende Bekanntmachung und die auf subreport zur Verfügung
   gestellten Formblätter und Informationen hinaus keine weiteren
   Unterlagen, die angefordert werden können.
   Sonstige zu vergebende Leistungen sind nicht Bestandteil der
   vorliegenden Ausschreibung und werden gesondert vergeben.
   Im Vorfeld wird das Gebäude C5 3 abgerissen. Die Abrissstatik ist Teil
   des vorliegenden Auftrages. Parallel zum vorliegenden Auftrag werden
   drei weitere Aufträge europaweit ausgeschrieben:
   1. Planungsleistungen für die Objektplanung für Sanierung und Umbau C5
   2 sowie für den Neubau C5 3 (Leistungsphasen 2-9, § 34 HOAI),
   2. Planungsleistungen für die Technische Ausrüstung der Anlagengruppen
   1-3, 7,8 (Leistungsphasen 2-9, § 55 HOAI) sowie ENEV-Nachweis,
   3. Planungsleistungen für die Technische Ausrüstung der Anlagengruppen
   4-6 (Leistungsphasen 2-3, 5-9, § 55 HOAI).
   Die Leistungen SIGEKO, Brandschutz, Bodengutachter,
   Schadstoffgutachter, Freianlagen und ggf. weitere
   Fachplanungsleistungen stehen noch aus und werden nicht europaweit
   ausgeschrieben.
   Es ist zulässig, dass sich Bewerber für mehrere dieser Aufträge
   bewerben. Doppelbewerbungen im Rahmen der vorliegenden Ausschreibung
   für den zu vergebenden Auftrag Tragwerksplanung sind hingegen nicht
   zulässig.
   II.2.5)Zuschlagskriterien
   Die nachstehenden Kriterien
   Qualitätskriterium - Name: Vorstellung des Bieters zu konzeptionellen
   Überlegungen und zur Herangehensweise an die Aufgabenstellung im
   Auftragsfall bezogen auf das konkrete Projekt / Gewichtung: 35
   Qualitätskriterium - Name: Vorstellungen des Bieters zu
   Projektorganisation und Ablauf im Auftragsfall, interne und externe
   Projektkommunikation anhand eines bereits umgesetzten vergleichbaren
   Beispiels / Gewichtung: 25
   Qualitätskriterium - Name: Qualität der Präsentation im Bietergespräch
   / Gewichtung: 20
   Preis - Gewichtung: 20
   II.2.6)Geschätzter Wert
   II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
   dynamischen Beschaffungssystems
   Laufzeit in Monaten: 72
   Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
   II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
   Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
   Geplante Mindestzahl: 3
   Höchstzahl: 6
   Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
   Die unter III.1.1) Befähigung zur Berufsausübung + III.1.2)
   wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit geforderten
   Nachweise und Eigenerklärungen sind mit der Bewerbung vorzulegen
   (einzutragen in die auf subreport zur Verfügung gestellten
   Formblätter). Die unter III.1.3) technische und berufliche
   Leistungsfähigkeit genannten Nachweise sind ebenfalls zu erbringen.
   Eine Bewertung erfolgt anhand der dort genannten Bedingungen. Die
   Bewerber mit den höchsten Bewertungszahlen werden ausgewählt und
   aufgefordert am weiteren Verfahren teilzunehmen.
   1. Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen (weitere
   Voraussetzungen für die Wertbarkeit siehe III.1.3), zu erbringen ist
   mind. 1 Referenz für vergleichbare Aufgabenstellungen Umbau/Sanierung
   eines Bürogebäudes oder Verwaltungsgebäudes (z.B. öffentliche
   Verwaltungsgebäude, privates Bürogebäude, Gerichtsgebäude, Ämter,
   Gründerzentren, u.ä.) mit einer Bausumme von mindestens 2 000 000 EUR
   brutto (Kostengruppen 300 und 400), gewertet werden max. 2 Referenzen
   mit jeweils 10 Punkten. Wertung max. 20 Punkte möglich.
   2. Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen (weitere
   Voraussetzungen für die Wertbarkeit siehe III.1.3), zu erbringen ist
   mind. 1 Referenz für vergleichbare Aufgabenstellungen für den Neubau
   eines Gebäudes mit großflächigen Räumen (ab 60 qm stützenfreier
   Raumgröße) mit einer Bausumme von mindestens 4 000 000 EUR brutto
   (Kostengruppen 300 und 400), gewertet werden max. 2 Referenzen mit
   jeweils 10 Punkten. Wertung max. 20 Punkte möglich.
   3. Erfahrungen mit der Planung und Realisierung von Projekten für
   öffentliche Auftraggeber. Gewertet werden max. 2 Referenzen mit jeweils
   2 Punkten. Wertung max. 4 Punkte möglich.
   4. Anzahl der Führungskräfte und Ingenieure (oder entsprechende
   Qualifikation (Dipl.Ing/Master/Bachelor))(festangestellt, Stand Januar
   2018). Die Punktevergabe berücksichtigt den im Auftragsfall zu
   erwartenden Arbeitsaufwand. Wertung wie folgt:
    A: >/= 3 festangestellte Ingenieure einschl. Führungskräfte; 8
   Punkte,
    B: 2 festangestellte Ingenieure einschl. Führungskräfte; 5 Punkte,
    C: 1 festangestellte Ingenieure einschl. Führungskräfte; 1 Punkt.
   Max. 8 Punkte möglich.
   Insgesamt können 52 Punkte erreicht werden.
   II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
   Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
   II.2.11)Angaben zu Optionen
   Optionen: ja
   Beschreibung der Optionen:
   Stufenweise Vergabe, siehe II.2.4)
   II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
   II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
   Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
   das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
   II.2.14)Zusätzliche Angaben
   Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
   Angaben
   III.1)Teilnahmebedingungen
   III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
   hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
   Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
   Siehe auch III.2.1) Die folgenden Nachweise/Eigenerklärungen sind mit
   der Bewerbung vollständig vorzulegen, bei Bewerbergemeinschaften (BG)
   jeweils von allen Mitgliedern der BG; Details, die bei den Angaben zu
   berücksichtigen sind, siehe in den Formblättern. Bei
   Bewerbergemeinschaften sind die Formblätter von den Mitbewerbern
   ebenfalls auszufüllen. Ferner ist in diesem Fall eine
   Vollmachtserklärung für den Federführenden, eine Erklärung über die
   Rechtsform und die gesamtschuldnerische Haftung und eine Erklärung für
   das Vorhandensein einer Haftpflichtversicherung mit den geforderten
   Rahmenbedingungen für die Bewerbergemeinschaft/ARGE mit den
   Bewerbungsunterlagen vorzulegen.
   1/ Allgemeine Angaben zum Bewerber gemäß Formblatt; es wird darauf
   hingewiesen, dass Mehrfachbewerbungen einzelner Bewerber oder von
   Mitgliedern einer BG zum Ausschluss aller betroffenen Angebote führen
   können.
   2/ Eigenerklärung, dass keine Personen im Zuständigkeitsbereich des
   Bewerbers tätig sind, die zum Ausschluss von Personen nach § 6 VgV
   führen.
   3/ Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 und § 124
   GWB vorliegen.
   4/ Eigenerklärung zu § 43 Abs. 1 VgV: namentliche Nennung der
   tatsächlichen Leistungserbringer zum Stichtag 01.02.2018, gegliedert in
   Projektleiter im Auftragsfall, Stellvertreter des Projektleiters und
   Projektingenieure unter Angabe der von ihnen im Auftragsfall
   bearbeitenden Teilleistungen. Für den im Auftragsfall
   Projektverantwortlichen und seinen Stellvertreter sind mit der
   Bewerbung ein Nachweis der Befähigung für die vorliegende
   Aufgabenstellung und ein fachlicher Lebenslauf vorzulegen.
   5/ Angaben über eine beabsichtigte Weitergabe des Auftrags oder eines
   Teils des Auftrags (Beschreibung des betreffenden Aufgabenteils und
   Benennung des Leistungserbringers).
   6/ Eigenerklärung der Bewerber/der Bewerbergemeinschaft im Falle der
   Weiterbeauftragung die Leistungen der Leistungsphasen 4-6 (siehe
   II.2.4) zu erbringen.
   III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
   Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
   1/ Eigenerklärung und aktuelle Bescheinigung des zuständigen
   Finanzamtes, dass keine Steuerschulden bestehen (nicht älter als 6
   Monate);
   2/ Aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) der
   Berufshaftpflichtversicherung (mind. 500 000 EUR für Personenschäden,
   mind. 500 000 EUR für sonstige Schäden). Die schriftliche Bestätigung
   der Versicherung der Bewerber, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall
   auf die geforderten Höhen anzuheben, ist als Nachweis ausreichend.
   Weitere nachzuweisende Voraussetzung: jährliche Maximierung der
   Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Versicherungssumme
   betragen. (Bei Bewerbergemeinschaften muss die Haftpflicht für die ARGE
   bzw. für ARGE-Leistungen vorgehalten werden.)
   Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
   s.o.
   III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
   Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
   Zum Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit sind folgende
   Referenzen/Nachweise vom Bewerber/der BG vorzulegen. Die Angaben zu den
   einzelnen Referenzprojekten sind in die auf subreport zur Verfügung
   gestellten Formblätter einzutragen. Darüber hinaus gehendes Material
   (graphische Darstellungen, Planunterlagen o.ä.) sind nicht erforderlich
   und werden nicht gewertet.
   Grundsätzliche Voraussetzung für die Wertbarkeit von Referenzen:
    Vollständigkeit und Nachvollziehbarkeit der in den Formblättern
   abgefragten Angaben (gilt für die Kriterien (3-1) bis (3-4)).
   Für die Kriterien (3-1) und (3-2) gilt als Voraussetzung für die
   Wertbarkeit ferner:
    Bearbeitung mind. der Lph 2-3 (Vorplanung, Entwurfsplanung) oder
   mindestens der Lph 4-5 (Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung) gem. §
   51 HOAI,
    Bearbeitung im Zeitraum von Januar 2008 bis zum Zeitpunkt der
   Bekanntmachung dieser Veröffentlichung, mind. Lph 2-3 oder 4-5 (Beginn
   und Abschluss).
   Es dürfen grundsätzlich mehr Referenzen als erforderlich genannt
   werden, in diesem Fall ist in den Formblättern anzugeben, welche
   Referenzen zu den unter (3-1) bis (3-3) genannten Kriterien jeweils
   gewertet werden sollen. Die übrigen aufgeführten Referenzen gehen in
   diesem Fall nicht in die Wertung ein.
   Eine Referenz, die z.B. für Kriterium (3-1) benannt wird, kann auch für
   einzelne oder alle Kriterien (3-2) bis (3-3) benannt werden, wenn diese
   Rahmenbedingungen auf sie zutreffen.
   (3-1) Nachweis zu Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen für
   Umbau/Sanierung eines Büro- oder Verwaltungsgebäudes mit einer Bausumme
   von mindestens 2 000 000 EUR brutto (Kostengruppen 300 und 400). Zu
   erbringen ist mind. 1 Referenz, die die oben formulierten
   grundsätzlichen Voraussetzungen für die Wertbarkeit erfüllt. Gewertet
   werden max. 2 Referenzen mit jeweils 10 Punkten.
   Wertung max. 20 Punkte möglich.
   (3-2) Nachweis zu Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen für
   den Neubau eines Gebäudes mit großflächigen Räumen (ab 60 qm
   stützenfreier Raumgröße) mit einer Bausumme von mindestens 4 000 000
   EUR brutto (Kostengruppen 300 und 400).
   Zu erbringen ist mind. 1 Referenz, die die oben formulierten
   grundsätzlichen Voraussetzungen für die Wertbarkeit erfüllt. Gewertet
   werden max. 2 Referenzen mit jeweils 10 Punkten.
   Wertung max. 20 Punkte möglich.
   (3-3) Nachweis zu Erfahrungen mit der Planung und Realisierung von
   Projekten für öffentliche Auftraggeber. Gewertet werden max. 2
   Referenzen. Wertbar sind Objekte, die die oben formulierte
   grundsätzliche Voraussetzung für die Wertbarkeit erfüllen und für die
   aus den auszufüllenden Formblättern (s.o.) ersichtlich ist, dass es
   sich um Baumaßnahmen für öffentliche Auftraggeber handelte. Wertung mit
   je 2 Punkten, max. 4 Punkte möglich.
   (3-4) Nachweis über die Anzahl der Führungskräfte und Ingenieure (oder
   entsprechende Qualifikation (Dipl.Ing./Master/Bachelor))
   (festangestellt, Stand Januar 2018). Die Punktevergabe berücksichtigt
   den im Auftragsfall zu erwartenden Arbeitsaufwand. Wertung wie folgt:
    A: >/= 3 festangestellte Ingenieure einschl. Führungskräfte; 8
   Punkte,
    B: 2 festangestellte Ingenieure einschl. Führungskräfte; 5 Punkte,
    C: 1 festangestellte Ingenieure einschl. Führungskräfte; 1 Punkt.
   Max. 8 Punkte möglich.
   Insgesamt können 52 Punkte erreicht werden.
   Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
   s.o.
   III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
   III.2)Bedingungen für den Auftrag
   III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
   Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
   vorbehalten
   Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
   Ingenieure gemäß § 75 VgV,
   Bewerber mit Sitz in Deutschland:
   Vorlage eines Nachweises über die Eintragung in ein Berufsregister als
   Beratender Ingenieur (Kammermitgliedschaft);
   Bewerber mit Sitz im Ausland müssen mit dem Teilnahmeantrag die
   Erlaubnis der Berufsausübung im Staat ihrer Niederlassung nachweisen,
   soweit hierfür eine im Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des
   Europäischen Parlaments und des Rates aufgeführte Registereintragung
   einschlägig ist.
   Bei Bewerbergemeinschaften gilt dies für jedes Mitglied.
   III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
   III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
   Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
   Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind
   Abschnitt IV: Verfahren
   IV.1)Beschreibung
   IV.1.1)Verfahrensart
   Verhandlungsverfahren
   IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
   Beschaffungssystem
   IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
   Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
   Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
   schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
   verhandelnden Angebote
   IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
   Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
   der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
   Verhandlungen durchzuführen
   IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
   IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
   Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
   IV.2)Verwaltungsangaben
   IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
   IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
   Tag: 13/03/2018
   Ortszeit: 12:00
   IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
   Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
   IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
   eingereicht werden können:
   Deutsch
   IV.2.6)Bindefrist des Angebots
   IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
   Abschnitt VI: Weitere Angaben
   VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
   Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
   VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
   VI.3)Zusätzliche Angaben:
   1/ Arbeitssprache ist deutsch. Anträge in anderer Sprache werden
   ausgeschlossen.
   2/ Für den Teilnahmeantrag sind die vorgefertigten auf subreport zur
   Verfügung gestellten Formblätter zu verwenden und an der dafür
   vorgesehenen Stelle zu unterschreiben. Nicht unterschriebene
   Formblätter werden ausgeschlossen.
   Die Formblätter sind um die geforderten Angaben und Nachweise zu
   ergänzen. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Alle Eintragungen
   müssen dokumentenecht sein. Änderungen des Bewerbers an seinen
   Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Inhaltliche Änderungen an den
   Vergabeunterlagen sind unzulässig. Formale Erweiterungen können
   zulässig sein, sofern dies in den Formblättern ausdrücklich zugelassen
   wird (z.B. Ergänzung weiterer Mitbewerber). Bewerber haben als Nachweis
   der Eignung für die zu vergebende Leistung entweder:
    die in der Auftragsbekanntmachung angegebenen Formblätter nebst
   beigefügten Nachweisen,
    oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) unter:
   [9]https://www.evergabe.de/assets/images-cms/Anleitung_und_Formular_EEE
   .PDF (mit den vollständigen in der vorliegenden Bekanntmachung
   geforderten Inhalten, was vom Bewerber zu beachten ist) als vorläufigen
   Nachweis.
   Vorzulegen. Bei Einsatz von anderen Unternehmen, Bietergemeinschaften,
   usw. sind die Unterlagen/die EEE auch für diese anzugeben.
   Bietergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung eines
   Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Ein Wechsel
   der Identität des Bieters oder der Bietergemeinschaft ist nicht
   zugelassen.
   Nach Ablauf der Eingangsfrist eingehende Bewerbungen werden nicht
   berücksichtigt. Die Bewerber haben selbst Sorge dafür zu tragen und
   sich zu vergewissern, dass ihre Bewerbungsunterlagen rechtzeitig bei
   der angegebenen Stelle eingehen. Die Bewerbungen werden erst nach
   Ablauf der Eingangsfrist geöffnet und geprüft.
   3/ Die Bestandspläne von Gebäude C5 2 können auf der Homepage der
   Universität des Saarlandes unter:
   [10]http://www.uni-saarland.de/footer/dialog/anfahrt/lageplan/gebaeude-
   index/gebaeude-c5-2.html eingesehen werden.
   4/ Bei dem unter II.1.5) angegebenen geschätzten Gesamtwert von 23,3
   Mio. EUR handelt es sich um den Gesamtwert für die Kostengruppen 300
   und 400 (gemäß DIN 276) inkl. Abbruchkosten netto.
   5/ Die unter II.2.7 angegebene Bearbeitungszeit von 72 Monaten beruht
   auf einer derzeitigen Schätzung. Der AG behält sich vor, dass sich die
   Bearbeitungszeit aus derzeit nicht absehbaren Gründen verlängern kann.
   6/ Derzeit ist beabsichtigt, dass die Vergabe auf Grundlage der
   Erstangebote erfolgt. Der AG behält sich vor, bei Bedarf von den
   Bietern Folgeangebote einzuholen.
   VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
   VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
   Vergabekammer des Saarlandes beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit,
   Energie und Verkehr des Saarlandes
   Franz-Josef-Röder-Straße 17
   Saarbrücken
   66119
   Deutschland
   Telefon: +49 6815014994
   E-Mail: [11]vergabekammer@wirtschaft.saarland.de
   Fax: +49 6815013506
   VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
   VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
   Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
   Siehe § 160 Abs. 3 GWB. Der Antrag ist unzulässig soweit:
   1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
   Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und
   gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
   Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB
   bleibt unberührt;
   2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
   erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
   Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
   gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
   3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
   Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
   Frist oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
   4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
   Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
   Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
   des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2. § 134 Abs. 1 Satz 2 bleibt
   unberührt.
   VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
   erteilt
   VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
   09/02/2018
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