Ausschreibung: Dienstleistungen von Ingenieurbüros - DE-Saarbrücken
Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Dokument Nr...: 65372-2018 (ID: 2018021309222286753)
Veröffentlicht: 13.02.2018
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  DE-Saarbrücken: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
   2018/S 30/2018 65372
   Auftragsbekanntmachung
   Dienstleistungen
   Richtlinie 2014/24/EU
   Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
   I.1)Name und Adressen
   Das Saarland, vertreten durch das Ministerium für Inneres, Bauen und
   Sport, vertreten durch das Landesverwaltungsamt (LAVA), Abt. 4
   SHB-Staatliche Hochbaubehörde
   Hardenbergstr 6
   Saarbrücken
   66119
   Deutschland
   Kontaktstelle(n): SHB, Frau Dipl.-Ing. Schorr
   Telefon: +49 6815014508
   E-Mail: [1]r.schorr@lava.saarland.de
   Fax: +49 6815014440
   NUTS-Code: DEC01
   Internet-Adresse(n):
   Hauptadresse: [2]www.saarland.de
   I.2)Gemeinsame Beschaffung
   I.3)Kommunikation
   Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
   vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
   [3]https://www.subreport.de/E12896182
   Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
   agsta UMWELT GmbH
   Saarbrücker Str. 178
   Völklingen
   66333
   Deutschland
   Kontaktstelle(n): Claudia Lennartz
   Telefon: +49 6898/33077
   E-Mail: [4]vergabe@agsta.de
   Fax: +49 689837403
   NUTS-Code: DEC01
   Internet-Adresse(n):
   Hauptadresse: [5]www.agsta.de
   Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
   [6]https://www.subreport.de/E12896182
   Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
   agsta UMWELT GmbH
   Saarbrücker Str. 178
   Völklingen
   66333
   Deutschland
   Kontaktstelle(n): Claudia Lennartz
   Telefon: +49 6898/33077
   E-Mail: [7]vergabe@agsta.de
   Fax: +49 689837403
   NUTS-Code: DEC01
   Internet-Adresse(n):
   Hauptadresse: [8]www.agsta.de
   I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
   Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
   einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
   I.5)Haupttätigkeit(en)
   Allgemeine öffentliche Verwaltung
   Abschnitt II: Gegenstand
   II.1)Umfang der Beschaffung
   II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:
   Planungsleistungen TGA (AG 1-3, 7, 8) für den Umbau und die Sanierung
   des Gebäudes C5 2 (Bürogebäude) i. V. m. dem Neubau eines
   Seminargebäudes (C5 3) für die Phil. Fakultät an der U. d. S.
   II.1.2)CPV-Code Hauptteil
   71300000
   II.1.3)Art des Auftrags
   Dienstleistungen
   II.1.4)Kurze Beschreibung:
   Auf dem Campus Saarbrücken der Universität des Saarlandes soll das
   Gebäude C5 2 der philosophischen Fakultät umgebaut und saniert werden,
   um zukünftig für eine Büronutzung zur Verfügung zu stehen. Das Gebäude
   aus dem Jahr 1964 steht unter Denkmalschutz und steht während der
   Baumaßnahme leer. Es verfügt über 6 Hauptgeschosse und 3 Untergeschosse
   (teils überirdisch) mit offenen Durchgängen, eine BGF von rund 10 700
   qm und einen BRI mit rund 38 000 kbm.
   Das mit dem Gebäude C5 2 verbundene Gebäude C5 3 soll abgerissen
   werden. Darüber hinaus soll der Neubau eines Seminargebäudes mit einer
   geplanten BGF von rund 5 300 qm als Ersatz entstehen. Der Neubau wird
   sich in das orthogonale System der Campusbebauung einfügen müssen. Die
   beiden Gebäudeteile bilden einen Gesamtkomplex und stehen in engem
   räumlichem und funktionalem Zusammenhang.
   II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
   Wert ohne MwSt.: 22 600 000.00 EUR
   II.1.6)Angaben zu den Losen
   Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
   II.2)Beschreibung
   II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
   II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
   II.2.3)Erfüllungsort
   NUTS-Code: DEC01
   Hauptort der Ausführung:
   Campus der Universität des Saarlandes, Saarbrücken
   II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:
   Benötigt werden Planungsleistungen für die technische Ausrüstung
   (Anlagengruppen 1-3, 7, 8 gemäß § 53 HOAI, Leistungsphasen 2-9 gemäß §
   55 der HOAI) für den Ersatzneubau für das Gebäude C5 3 als
   Seminargebäude sowie den Umbau und die Sanierung des Gebäudes C5 2 der
   philosophischen Fakultät.
   Die Umbaumaßnahme in Gebäude C5 2 wird nicht im laufenden Betrieb
   erfolgen. Das Gebäude wird ebenso wie die bestehende technische
   Ausrüstung, weitestgehend geräumt. Es ist davon auszugehen, dass das
   Gebäude C5 2 in einen Rohbauzustand versetzt wird, sodass bei den TGA
   Planungsleistungen von einem Neubau auszugehen ist. Im Vorfeld wird das
   Gebäude C5 3 abgerissen. Die Freistellung des Bestandsgebäudes C5 3 vor
   dem Abriss ist Teil des vorliegenden Auftrages.
   Der vorliegende Auftrag umfasst ausschließlich die Planungsleistungen
   für die technische Ausrüstung der Anlagengruppen 1. Abwasser-, Wasser-
   und Gasanlagen, 2. Wärmeversorgungsanlagen, 3. Lufttechnische Anlagen,
   7. nutzungsspezifische Anlagen und 8. Gebäudeautomation nach § 53 HOAI
   sowie zusätzlich die Erbringung des EnEV-Nachweises.
   Der zu vergebende Auftrag umfasst die Grundleistungen der folgenden
   Leistungsphasen gemäß § 55 HOAI 2013:
   Leistungsphase 2: Vorplanung,
   Leistungsphase 3: Entwurfsplanung,
   Leistungsphase 4: Genehmigungsplanung (Anlagengruppe 1).
   Der Auftraggeber behält sich vor, folgende Leistungsphasen stufenweise
   zu vergeben:
   Leistungsphase 5: Ausführungsplanung,
   Leistungsphase 6: Vorbereitung der Vergabe,
   Leistungsphase 7: Mitwirkung bei der Vergabe,
   Leistungsphase 8: Objektüberwachung/Bauüberwachung,
   Leistungsphase 9: Objektbetreuung.
   Seitens des Auftragnehmers besteht kein Rechtsanspruch auf die
   Beauftragung weiterer Leistungsphasen bzw. auf eine Gesamtbeauftragung.
   Denjenigen Bewerbern, die nach Abschluss der Bewerbungsphase ausgewählt
   und zur Abgabe eines Honorarangebotes aufgefordert werden, werden
   entsprechende Informationen zur Kenntnis gegeben. Dies erfolgt in der
   Zuschlagsphase. Im Rahmen der Bewerbungsphase gibt es über die
   vorliegende Bekanntmachung und die auf subreport zur Verfügung
   gestellten Formblätter und Informationen hinaus keine weiteren
   Unterlagen, die angefordert werden können.
   Sonstige zu vergebende Leistungen sind nicht Bestandteil der
   vorliegenden Ausschreibung und werden gesondert vergeben.
   Parallel zum vorliegenden Auftrag werden drei weitere Aufträge
   europaweit ausgeschrieben:
   1. Planungsleistungen für die Objektplanung für Sanierung und Umbau C5
   2 sowie für den Neubau C5 3 (Leistungsphasen 2-9, § 34 HOAI);
   2. Planungsleistungen für die Tragwerksplanung Sanierung und Umbau C5 2
   sowie für den Neubau C5 3 (Leistungsphasen 1-6, § 51 HOAI);
   3. Planungsleistungen für die technische Ausrüstung der Anlagengruppen
   4, 5, 6 (Leistungsphasen 2-3, 5-9, § 55 HOAI).
   Die Leistungen SIGEKO, Brandschutz, Bodengutachter,
   Schadstoffgutachter, Freianlagen und ggf. weitere Fachplanungsgutachten
   stehen noch aus und werden nicht europaweit ausgeschrieben.
   Es ist zulässig, dass sich Bewerber für mehrere dieser Aufträge
   bewerben. Doppelbewerbungen im Rahmen der vorliegenden Ausschreibung
   für den zu vergebenden Auftrag für die Planung der Anlagengruppen
   1-3,7,8 sind hingegen nicht zulässig.
   II.2.5)Zuschlagskriterien
   Die nachstehenden Kriterien
   Qualitätskriterium - Name: Vorstellung des Bieters zu konzeptionellen
   Überlegungen und zur Herangehensweise an die Aufgabenstellung im
   Auftragsfall in Bezug auf das konkrete Projekt / Gewichtung: 30
   Qualitätskriterium - Name: Vorstellung des Bieters zu
   Projektorganisation u. Ablauf im Auftragsfall (z.B. interne/externe
   Projektkommunikation) anhand eines vergleichb. bereits umgesetzten
   Projektes / Gewichtung: 20
   Qualitätskriterium - Name: Qualität der Präsentation im Bietergespräch
   / Gewichtung: 15
   Qualitätskriterium - Name: Maßnahmen zur Termin- und Kostensicherung im
   Auftragsfall / Gewichtung: 20
   Preis - Gewichtung: 15
   II.2.6)Geschätzter Wert
   II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
   dynamischen Beschaffungssystems
   Laufzeit in Monaten: 72
   Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
   II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
   Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
   Geplante Mindestzahl: 3
   Höchstzahl: 6
   Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
   Die unter III.1.1) Befähigung zur Berufsausübung + III.1.2)
   wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit geforderten
   Nachweise und Eigenerklärungen sind mit der Bewerbung vorzulegen
   (einzutragen in die Formblätter). Voraussetzung für die weitere
   Teilnahme am Verfahren ist die Vollständigkeit und Nachvollziehbarkeit
   der abgefragten Angaben, Nachweise und Erklärungen. Die unter III.1.3)
   technische und berufliche Leistungsfähigkeit genannten Nachweise sind
   ebenfalls zu erbringen. Eine Bewertung erfolgt anhand der dort
   genannten Bedingungen. Die Bewerber mit den höchsten Bewertungszahlen
   werden ausgewählt und aufgefordert am weiteren Verfahren teilzunehmen.
   Folgende Kriterien werden der Bewertung zugrunde gelegt, wobei für die
   Wertbarkeit die unter III.1.3) genannten Rahmenbedingungen gelten, die
   unbedingt zu beachten sind:
   1. Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen
   (Mindestanforderung, d. h. mind. 1 Referenz je Anlagengruppe)
   Referenzen für TGA-Planungsleistungen für den Neubau eines Büro- oder
   Seminargebäudes mit Versammlungsräumen und einer Bausumme von mind. 2
   000 000 EUR brutto (KG 400, AG 1-8). Für die genannten Anlagengruppen
   1, 2, 3, 7 und 8 ist mind. je 1 Referenz, die die Kriterien für die
   grundsätzliche Wertbarkeit (siehe III.1.3) erfüllt, zu benennen. Je
   Anlagengruppe können max. 2 Referenzen mit jeweils 5 Punkten gewertet
   werden. Bei 2 wertbaren Referenzen je Anlagengruppe können somit max.
   50 Punkte erreicht werden.
   Sofern Referenzen vorgelegt werden, bei denen alle 5 genannten
   Anlagengruppen in einem Projekt bearbeitet wurden, können jeweils 10
   Zusatzpunkte erreicht werden. Insgesamt können für 2 Referenzen, die
   wertbar sind und in denen jeweils alle 5 Anlagengruppen bearbeitet
   wurden, somit insgesamt max. 20 Zusatzpunkte erreicht werden.
   Bei diesem Kriterium können maximal 70 Punkte erreicht werden.
   2. Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen
   (Mindestanforderung, d. h. mind. 1 Referenz je Anlagengruppe)
   Referenzen für TGA-Planungsleistungen für den Umbau eines Büro- oder
   Seminargebäudes mit einer Bausumme von mind. 2 500 000 EUR brutto (KG
   400, AG 1-8). Für die genannten Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8 ist
   mind. je 1 Referenz, die die Kriterien für die grundsätzliche
   Wertbarkeit (siehe III.1.3) erfüllt, zu benennen. Je Anlagengruppe
   können max. 2 Referenzen mit jeweils 5 Punkten gewertet werden. Bei 2
   wertbaren Referenzen je Anlagengruppe können somit max. 50 Punkte
   erreicht werden.
   Sofern Referenzen vorgelegt werden, bei denen alle 5 genannten
   Anlagengruppen in einem Projekt bearbeitet wurden, können jeweils 10
   Zusatzpunkte erreicht werden. Insgesamt können für 2 Referenzen, die
   wertbar sind und in denen jeweils alle 5 Anlagengruppen bearbeitet
   wurden, somit insgesamt max. 20 Zusatzpunkte erreicht werden.
   Bei diesem Kriterium können maximal 70 Punkte erreicht werden.
   3. Erfahrungen mit der Planung und Realisierung von Projekten für
   öffentliche Auftraggeber. Gewertet werden max. 2 Referenzen mit je 2
   Punkten.
   Bei diesem Kriterium können maximal 4 Punkte erreicht werden.
   4. Anzahl der Angestellten und Ingenieure einschl. Führungskräfte (oder
   entsprechende Qualifikation (Dipl.Ing./Master/Bachelor))
   (festangestellt, Stand Januar 2018). Die Punktevergabe berücksichtigt
   den im Auftragsfall zu erwartenden Arbeitsaufwand. Wertung wie folgt:
    A: >/= 15 Angestellte, davon 6 festangestellte Ingenieure einschl.
   Führungskräfte; 6 Punkte,
    B: 13-14 Angestellte, davon 5 festangestellte Ingenieure einschl.
   Führungskräfte; 4 Punkte,
    C: 11-12 Angestellte, davon 4 festangestellte Ingenieure einschl.
   Führungskräfte; 2 Punkte,
    D: 9-10 Angestellte, davon 3 festangestellte Ingenieure einschl.
   Führungskräfte; 1 Punkte.
   Bei diesem Kriterium können maximal 6 Punkte erreicht werden.
   Insgesamt können max. 150 Punkte vergeben werden.
   II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
   Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
   II.2.11)Angaben zu Optionen
   Optionen: ja
   Beschreibung der Optionen:
   Stufenweise Vergabe, siehe II.2.4)
   II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
   II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
   Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
   das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
   II.2.14)Zusätzliche Angaben
   Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
   Angaben
   III.1)Teilnahmebedingungen
   III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
   hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
   Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
   Siehe auch III.2.1) Die folgenden Nachweise/Eigenerklärungen sind mit
   der Bewerbung vollständig vorzulegen, bei Bewerbergemeinschaften (BG)
   jeweils von allen Mitgliedern der BG; Details, die bei den Angaben zu
   berücksichtigen sind, siehe in den auf subreport zur Verfügung
   gestellten Formblätter. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Formblätter
   von den Mitbewerbern ebenfalls auszufüllen. Ferner ist in diesem Fall
   eine Vollmachtserklärung für den Federführenden, eine Erklärung über
   die Rechtsform und die gesamtschuldnerische Haftung und eine Erklärung
   für das Vorhandensein einer Haftpflichtversicherung mit den geforderten
   Rahmenbedingungen für die Bewerbergemeinschaft/ARGE mit den
   Bewerbungsunterlagen vorzulegen.
   1) Allgemeine Angaben zum Bewerber gemäß Formblatt; es wird darauf
   hingewiesen, dass Mehrfachbewerbungen einzelner Bewerber oder von
   Mitgliedern einer BG zum Ausschluss aller betroffenen Angebote führen
   können.
   2) Eigenerklärung, dass keine Personen im Zuständigkeitsbereich des
   Bewerbers tätig sind, die zum Ausschluss von Personen nach § 6 VgV
   führen.
   3) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 und § 124
   GWB vorliegen.
   4) Eigenerklärung zu § 43 Abs. 1 VgV: namentliche Nennung der
   tatsächlichen Leistungserbringer zum Stichtag 1.2.2018, gegliedert in
   Projektleiter im Auftragsfall, Stellvertreter des Projektleiters,
   Projektingenieure und Bauleiter unter Angabe der von ihnen im
   Auftragsfall bearbeitenden Teilleistungen. Für den im Auftragsfall
   Projektverantwortlichen und seinen Stellvertreter sind mit der
   Bewerbung ein Nachweis der Befähigung für die vorliegende
   Aufgabenstellung und ein fachlicher Lebenslauf vorzulegen.
   5) Angaben über eine beabsichtigte Weitergabe des Auftrags oder eines
   Teils des Auftrags (Beschreibung des betreffenden Aufgabenteils und
   Benennung des Leistungserbringers).
   6) Eigenerklärung der Bewerber/der Bewerbergemeinschaft im Falle der
   Weiterbeauftragung die Leistungen der Leistungsphasen 5-9 (siehe
   II.2.4) zu erbringen.
   III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
   Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
   Die folgenden Angaben sind mit der Bewerbung vollständig vorzulegen,
   bei BG jeweils von allen Mitgliedern der BG.
   1) Eigenerklärung und aktuelle Bescheinigung des zuständigen
   Finanzamtes, dass keine Steuerschulden bestehen (nicht älter als 6
   Monate);
   2) Aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) der
   Berufshaftpflichtversicherung (mind. 500 000 EUR für Personenschäden,
   mind. 500 000 EUR für sonstige Schäden). Die schriftliche Bestätigung
   der Versicherung der Bewerber, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall
   auf die geforderten Höhen anzuheben, ist als Nachweis ausreichend.
   Weitere nachzuweisende Voraussetzung: Jährliche Maximierung der
   Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Versicherungssumme
   betragen. (Bei Bewerbergemeinschaften muss die Haftpflicht für die ARGE
   bzw. für ARGE-Leistungen vorgehalten werden.)
   Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
   S. o.
   III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
   Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
   Folgende Referenzen sind vom Bewerber/der BG vorzulegen. Die Angaben zu
   den Referenzen sind in die auf subreport zur Verfügung gestellten
   Formblätter einzutragen. Darüber hinausgehendes Material ist nicht
   erforderlich u. wird nicht gewertet.
   Grundsätzliche Voraussetzung für die Wertbarkeit von Referenzen:
    Vollständigkeit und Nachvollziehbarkeit der in den Formblättern
   abgefragten Angaben (gilt für Kriterien (3-1)-(3-4)).
   Für Kriterien (3-1) bis (3-3) gilt ferner:
    Bearbeitung mind. der LPh 2-3 oder mind. der LPh 5-8 gem. § 55 HOAI,
    Bearbeitung im Zeitraum von Januar 2008 bis zum Zeitpunkt der
   Bekanntmachung dieser Veröffentlichung, mind. Lph 2-3 oder 5-8 (Beginn
   und Abschluss).
   Es dürfen mehr Ref. als erforderlich genannt werden, in diesem Fall ist
   in den Formblättern anzugeben, welche Ref. zu den Kriterien je gewertet
   werden sollen. Die übrigen aufgeführten Referenzen gehen in diesem Fall
   nicht in die Wertung ein. Eine Referenz, die z. B. für Kriterium (3-1)
   benannt wird, kann auch für einzelne oder alle Kriterien (3-2) bis
   (3-3) benannt werden.
   Unter (3-1) und (3-2) sind Ref. zu den Anlagengruppen (AG) 1, 2, 3, 7,
   8 nachzuweisen, die die formulierten Voraussetzungen für die allg.
   Wertbarkeit erfüllen (s. o.). Es ist als Mindestanforderung jew. ein
   Nachweis zu erbringen, dass vom Bew. alle genannten AG 1-3,7, 8 in
   vergleichb. Aufgabenstellungen für Kriterium (3-1) sowie bei den
   Referenzen für Kriterium (3-2) bereits bearbeitet wurden.
   Maßgeblich ist, dass für jede o. g. Anlagengruppe ein Nachweis erfolgt,
   dieser kann mit untersch. Referenzprojekten erbracht werden (s.
   Formblätter). Sofern der Nachweis für die genannten AG nicht mit einer
   einzigen Referenz erbracht werden kann, können mehrere Ref., die aber
   insgesamt alle 5 AG abdecken müssen, aufgeführt werden.
   (3-1) Referenzen für TGA-Planungsleistungen für den Neubau eines Büro-
   oder Seminargebäudes mit Versammlungsräumen u. einer Bausumme von mind.
   2 000 000 EUR brutto (KG 400, AG 1-8). Für die AG 1, 2, 3, 7, 8 ist
   mind. 1 Referenz zu benennen. Je AG können max. 2 Ref. mit jew. 5
   Punkten gewertet werden. Bei 2 wertbaren Ref. je AG können somit max.
   50 Pkte. erreicht werden.
   Sofern Referenzen vorgelegt werden, bei denen alle 5 genannten AG in
   einem Projekt bearbeitet wurden, können jeweils 10 Zusatzpunkte
   erreicht werden. Insges. können für 2 Ref., die wertbar sind und in
   denen jeweils alle 5 Anlagengruppen bearbeitet wurden, 20 Zusatzpkte.
   erreicht werden.
   Bei (3-1) können 70 Pkte. erreicht werden.
   (3-2) Referenzen für TGA-Planungsleistungen für den Umbau eines Büro-
   oder Seminargeb. mit einer Bausumme von mind. 2 500 000  brutto (KG
   400, AG 1-8). Für die AG 1, 2, 3, 7, 8 ist mind. 1 Referenz, zu
   benennen. Je AG können max. 2 Ref. mit jew. 5 Punkten gewertet werden.
   Bei 2 wertbaren Ref. je AG können somit max. 50 Pkte. erreicht werden.
   Sofern Ref. vorgelegt werden, bei denen alle 5 genannten AG in einem
   Projekt bearbeitet wurden, können jeweils 10 Zusatzpkte. erreicht
   werden. Insges. können für 2 Ref., die wertbar sind und in denen
   jeweils alle 5 AG bearbeitet wurden, 20 Zusatzpkte. erreicht werden.
   Bei (3-2) können 70 Pkte. erreicht werden.
   (3-3) Erfahrungen mit Projekten für öffentliche Auftraggeber. Gewertet
   werden max. 2 Referenzen; gewertet werden je 2 Punkte.
   Bei (3-3) können 4 Pkte. erreicht werden.
   (3-4) Anzahl der Angestellten und Ingenieure einschl. Führungskräfte
   oder entsprechende Qualifikation (Dipl.Ing./Master/Bachelor))
   (festangestellt, Stand Januar 2018). Wertung wie folgt:
    A: >/= 15 Angestellte, davon 6 festangestellte Ing. einschl.
   Führungskräfte.; 6 Punkte,
    B: 13-14 Angestellte, davon 5 festangestellte Ing. einschl.
   Führungskräfte.; 4 Punkte,
    C: 11-12 Angestellte, davon 4 festangestellte Ing. einschl.
   Führungskräfte.; 2 Punkte,
    D: 9-10 Angestellte, davon 3 festangestellte Ing. einschl.
   Führungskräfte.; 1 Punkt.
   Bei (3-4) können 6 Punkte erreicht werden.
   Insgesamt können max. 150 Punkte vergeben werden.
   Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
   S. o.
   III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
   III.2)Bedingungen für den Auftrag
   III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
   Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
   vorbehalten
   Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
   Ingenieure gemäß § 75 VgV:
   Bewerber mit Sitz in Deutschland:
   Vorlage eines Nachweises über die Eintragung in ein Berufsregister als
   beratender Ingenieur (Kammermitgliedschaft);
   Bewerber mit Sitz im Ausland müssen mit dem Teilnahmeantrag die
   Erlaubnis der Berufsausübung im Staat ihrer Niederlassung nachweisen,
   soweit hierfür eine im Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des
   Europäischen Parlaments und des Rates aufgeführte Registereintragung
   einschlägig ist.
   Bei Bewerbergemeinschaften gilt dies für jedes Mitglied.
   Die mit dem Überwachen der Bauausführung Beauftragten müssen
   grundsätzlich über eine abgeschlossene Fachausbildung (Dipl. -Ing.
   TH/FH, Master, Bachelor) und eine angemessene Baustellenpraxis  i. d.
   R. mind. 3 Jahre  verfügen.
   Der Projektleiter soll über eine Berufserfahrung als Projektleiter von
   mindestens 5 Jahren verfügen.
   III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
   III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
   Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
   Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind
   Abschnitt IV: Verfahren
   IV.1)Beschreibung
   IV.1.1)Verfahrensart
   Verhandlungsverfahren
   IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
   Beschaffungssystem
   IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
   Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
   Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
   schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
   verhandelnden Angebote
   IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
   Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
   der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
   Verhandlungen durchzuführen
   IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
   IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
   Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
   IV.2)Verwaltungsangaben
   IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
   IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
   Tag: 13/03/2018
   Ortszeit: 12:00
   IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
   Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
   IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
   eingereicht werden können:
   Deutsch
   IV.2.6)Bindefrist des Angebots
   IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
   Abschnitt VI: Weitere Angaben
   VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
   Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
   VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
   VI.3)Zusätzliche Angaben:
   1) Arbeitssprache ist deutsch. Anträge in anderer Sprache werden
   ausgeschlossen.
   2) Für den Teilnahmeantrag sind die vorgefertigten und auf subreport
   zur Verfügung gestellten Formblätter zu verwenden und an der dafür
   vorgesehenen Stelle zu unterschreiben. Nicht unterschriebene
   Formblätter werden ausgeschlossen.
   Die Formblätter sind um die geforderten Angaben und Nachweise zu
   ergänzen. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Alle Eintragungen
   müssen dokumentenecht sein. Änderungen des Bewerbers an seinen
   Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Inhaltliche Änderungen an den
   Vergabeunterlagen sind unzulässig. Formale Erweiterungen können
   zulässig sein, sofern dies in den Formblättern ausdrücklich zugelassen
   wird (z. B. Ergänzung weiterer Mitbewerber). Bewerber haben als
   Nachweis der Eignung für die zu vergebende Leistung entweder:
    die in der Auftragsbekanntmachung angegebenen Formblätter nebst
   beigefügten Nachweisen,
    oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) unter:
   [9]https://www.evergabe.de/assets/images-cms/Anleitung_und_Formular_EEE
   .PDF (mit den vollständigen in der vorliegenden Bekanntmachung
   geforderten Inhalten, was vom Bewerber zu beachten ist) als vorläufigen
   Nachweis.
   Vorzulegen. Bei Einsatz von anderen Unternehmen, Bietergemeinschaften,
   usw. sind die Unterlagen/die EEE auch für diese anzugeben.
   Bietergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung eines
   Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Ein Wechsel
   der Identität des Bieters oder der Bietergemeinschaft ist nicht
   zugelassen.
   Nach Ablauf der Eingangsfrist eingehende Bewerbungen werden nicht
   berücksichtigt. Die Bewerber haben selbst Sorge dafür zu tragen und
   sich zu vergewissern, dass ihre Bewerbungsunterlagen rechtzeitig bei
   der angegebenen Stelle eingehen. Die Bewerbungen werden erst nach
   Ablauf der Eingangsfrist geöffnet und geprüft.
   3) Die Bestandspläne von Gebäude C5 2 können auf der Homepage der
   Universität des Saarlandes unter:
   [10]http://www.uni-saarland.de/footer/dialog/anfahrt/lageplan/gebaeude-
   index/gebaeude-c5-2.html eingesehen werden.
   4) Bei dem unter II.1.5) angegebenen geschätzten Gesamtwert von 22 600
   000  handelt es sich um den Wert für die Kostengruppen 300 und 400
   (gemäß DIN 276) ohne MwSt.
   5) Die unter II.2.7 angegebene Bearbeitungszeit von 72 Monaten beruht
   auf einer derzeitigen Schätzung. Der AG behält sich vor, dass sich die
   Bearbeitungszeit aus derzeit nicht absehbaren Gründen verlängern kann.
   6) Derzeit ist beabsichtigt, dass die Vergabe auf Grundlage der
   Erstangebote erfolgt. Der AG behält sich vor, bei Bedarf von den
   Bietern Folgeangebote einzuholen.
   VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
   VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
   Vergabekammer des Saarlandes beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit,
   Energie und Verkehr des Saarlandes
   Franz-Josef-Röder-Straße 17
   Saarbrücken
   66119
   Deutschland
   Telefon: +49 6815014994
   E-Mail: [11]vergabekammer@wirtschaft.saarland.de
   Fax: +49 6815013506
   VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
   VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
   Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
   Siehe § 160 Abs. 3 GWB:
   Der Antrag ist unzulässig soweit:
   1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
   Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und
   gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
   Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB
   bleibt unberührt;
   2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
   erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
   Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
   gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
   3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
   Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
   Frist oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
   4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
   Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
   Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
   des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2. § 134 Abs. 1 Satz 2 bleibt
   unberührt.
   VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
   erteilt
   VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
   09/02/2018
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