Ausschreibung: Bauarbeiten für Gebäude im Gesundheits- und Sozialwesen, für Krematorien und öffentliche Toiletten - DE-Dortmund
Bauarbeiten für Gebäude im Gesundheits- und Sozialwesen, für Krematorien und öffentliche Toiletten
Dokument Nr...: 260175-2013 (ID: 2013080304060308889)
Veröffentlicht: 03.08.2013
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  Auftragsbekanntmachung
    Bauauftrag
    Richtlinie 2004/18/EG
    Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
    I.1)  Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
    Stadt Dortmund, Vergabe- und Beschaffungszentrum
    Viktoriastr. 15
    Zu Händen von: Matthias Bartz
    44135 Dortmund
    DEUTSCHLAND
    Telefon: +49 2315024633
    E-Mail: mbartz@stadtdo.de
    Fax: +49 2315010091
    Internet-Adresse(n):
    Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: www.dortmund.de
    Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
    Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für
    den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem)
    verschicken: die oben genannten Kontaktstellen
    Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten
    Kontaktstellen
    I.2)  Art des öffentlichen Auftraggebers
    Regional- oder Lokalbehörde
    I.3)  Haupttätigkeit(en)
    Allgemeine öffentliche Verwaltung
    I.4)  Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
    Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
    Auftraggeber: nein
    Abschnitt II: Auftragsgegenstand
    II.1)  Beschreibung
    II.1.1)  Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
    City 21 - Planung und Errichtung eines neuen Bürogebäudes und
    anschließende Anmietung durch die Stadt Dortmund (siehe auch II.1.5)).
    II.1.2)  Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
    Dienstleistung
    Bauauftrag
    Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung:
    Dortmund.
    NUTS-Code DEA52
    II.1.3)  Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
    dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
    Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
    II.1.5)  Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
    Die Stadt Dortmund beabsichtigt, die bisherigen Standorte der Sozial- und
    Gesundheitsverwaltung aufzugeben und zu vermarkten. Als Ersatz zur
    Unterbringung der vorgenannten Fachbereiche sollen Büro- und Sonderflächen
    im Wege der Anmietung eines noch zu errichtenden Neubaus am Rande des
    City-Bereiches (Wallring/Nähe Hauptbahnhof) im Geltungsbereich eines
    bestehenden B-Planes bzw. B-Plan-Vorentwurfes bereitgestellt werden.
    Für beide Fachbereiche werden insgesamt rd. 12.000 m² (NGF/GiF) an Büro-
    und Sonderflächen für etwa 400 Beschäftigte benötigt. In dieser
    Größenordnung enthalten sind Flächen für den Betrieb eines
    Drogenkonsumraums (inkl. einer Cafeteria) und einer Methadonambulanz, die
    ebenfalls im Neubaukomplex mit einem Flächenvolumen von zusammen rd. 900
    m² zur Verfügung zu stellen sind.
    Aus fachlicher Sicht sind aufgrund der unterschiedlichen
    drogentherapeutischen Zielsetzungen der Träger/Betreiber der vorgenannten
    Einrichtungen separate Zugangs- und Erschließungsmöglichkeiten für die
    jeweiligen Besucher/innen einzurichten. Ebenso sind zusätzliche An- und
    Abfahrtswege für Rettungsdienst-fahrzeuge auf dem Areal zu schaffen.
    Wegen des Drogenkonsumraums besteht die Notwendigkeit, dass der neue
    Standort vom Hauptbahnhof nicht weiter entfernt als 10 Minuten Fußweg
    liegt (szenennahe Ansiedlung''). Zudem sollten in unmittelbarer Nähe keine
    Kindergärten, Schulen oder Wohnbebauung angesiedelt sein (schutzwürdige
    Belange Dritter). Es sollte darüber hinaus die Möglichkeit bestehen, eine
    umzäunte Außenfläche einzurichten.
    Neben aufgeführten Einrichtungen umfasst das Hilfeangebot der Sozial- und
    Gesundheitsverwaltung auch die Betreuung wohnungsloser Menschen (separater
    Zugang erforderlich) und Hilfeleistungen für psychisch Kranke.
    II.1.6)  Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
    45215000
    II.1.7)  Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
    Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
    II.1.8)  Lose
    Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
    II.1.9)  Angaben über Varianten/Alternativangebote
    Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
    II.2)  Menge oder Umfang des Auftrags
    II.2.1)  Gesamtmenge bzw. -umfang:
    Anmietung eines Bürogebäudes mit rund 12.000 m² NGF, weiteres unter
    II.1.5).
    II.2.2)  Angaben zu Optionen
    Optionen: nein
    II.2.3)  Angaben zur Vertragsverlängerung
    Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
    Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
    Angaben
    III.1)  Bedingungen für den Auftrag
    III.1.2)  Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
    Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
    Langfristiger Mietvertrag.
    III.1.3)  Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
    wird:
    Gesamtschuldnerisch haftend mit einer bevollmächtigten vertretenden
    Person. Doppelbewerbungen verschiedener Standorte eines Unternehmens sind
    unzulässig und führen zum Ausschluss aller betroffenen Bewerbungen.
    Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft sind
    unzulässig und führen zum Ausschluss aller betroffenen
    Bietergemeinschafen. Werden Teilleistungen an Nachunternehmer vergeben,
    ist den Bewerbungsunterlagen eine Verpflichtungserklärung des
    Nachunternehmers beizufügen.
    III.1.4)  Sonstige besondere Bedingungen
    Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
    III.2)  Teilnahmebedingungen
    III.2.1)  Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
    hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
    Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
    Auflagen zu überprüfen: Die geforderten Nachweise gemäß III 2.1 bis III
    2.3 sind in einem Bewerbungsformular zusammengefasst. Dieses erhalten Sie
    auf schriftliche Anforderung oder per Mail, bei der Stadt Dortmund,
    Vergabe- und Beschaffungszentrum, Viktoriastr. 15, 44135 Dortmund unter
    Benennung des Projekttitels City - 21. Das Bewerbungsformular ist
    vollständig vom Bewerber auszufüllen, mit den geforderten Anlagen zu
    versehen und vom Büroinhaber, einem Geschäftsführer und/oder dem
    bevollmächtigtem Vertreter rechtsverbindlich zu unterschreiben. Die
    Einreichung der Bewerbungen hat auf dem Postweg als Original in Papierform
    zu erfolgen.
     Unterschriebene Eigenerklärung, dass die in § 6 EG Abs. 4 VOB/A
    genannten Gründe für einen Ausschluss von der Teilnahme am
    Vergabeverfahren nicht vorliegen und sich der Erklärende/ die Erklärende
    bewusst ist, dass eine wissentlich falsche Abgabe der vorstehenden
    Erklärung seinen Ausschluss von diesem und weiteren Vergabeverfahren zur
    Folge haben kann.
     Nachweis über das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung mit den
    folgenden Deckungssummen:
    Personenschäden, Sach- und Vermögensschäden 3.000.000 EUR
    Schäden durch Umwelteinwirkung 3.000.000 EUR
    Bearbeitungsschäden 100.000 EUR
     Verpflichtungserklärungen nach §§ 4, 18, und 19 TVgG
    III.2.2)  Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
    Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
    Auflagen zu überprüfen:  Angabe des Umsatzes des Unternehmens jeweils
    bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er
    Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden
    Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit
    anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen.
     Angabe der Ausführung von Leistungen in den letzten drei abgeschlossenen
    Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind
    (Referenzen),
     Nachweis der Eintragung in das Berufsregister ihres Sitzes oder
    Wohnsitzes, sowie Angaben,
     Eigenerklärung ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares
    gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt
    worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde oder ein
    Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde,
     Eigenerklärung ob sich das Unternehmen in Liquidation befindet,
     Eigenerklärung, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen
    wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt,
     Steuerliche Unbedenklichkeitsbescheinigung des zuständigen Finanzamtes
    über abgeführte Steuern (nicht älter als 6 Monate),
     Unbedenklichkeitsbescheinigung für die Erteilung öffentlicher Aufträge
    von der Stadtkasse am Sitz des Unternehmens bzw. der Zweigstelle, die das
    Angebot abgibt (nicht älter als 6 Monate),
     Unbedenklichkeitsbescheinigung über die ordnungsgemäße Abführung von
    Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung,
     Nachweis, dass sich das Unternehmen bei der Berufsgenossenschaft
    angemeldet hat,
     Nachweis eines Finanzierungskonzeptes mit den entsprechenden
    Kreditzusagen der benannten Banken o.ä.
    Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Die jeweiligen
    Mindeststandards können dem Bewerbungsbogen entnommen werden.
    Abschnitt IV: Verfahren
    IV.1)  Verfahrensart
    IV.1.1)  Verfahrensart
    Verhandlungsverfahren
    Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten
    Verhandlungsverfahren) nein
    IV.1.2)  Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
    Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
    Geplante Mindestzahl 3:  und Höchstzahl 5
    Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die
    Kriterien können dem Bewerbungsbogen entnommen werden.
    IV.1.3)  Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
    Verhandlung bzw. des Dialogs
    Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
    schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
    verhandelnden Angebote nein
    IV.2)  Zuschlagskriterien
    IV.2.1)  Zuschlagskriterien
    das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in
    den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur
    Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog
    aufgeführt sind
    IV.2.2)  Angaben zur elektronischen Auktion
    Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
    IV.3)  Verwaltungsangaben
    IV.3.1)  Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
    190323-0008-B310/13
    IV.3.2)  Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
    nein
    IV.3.3)  Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden
    Unterlagen bzw. der Beschreibung
    Kostenpflichtige Unterlagen: nein
    IV.3.4)  Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
    9.9.2013
    IV.3.5)  Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur
    Teilnahme an ausgewählte Bewerber
    3.10.2013
    IV.3.6)  Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
    verfasst werden können
    Deutsch.
    Abschnitt VI: Weitere Angaben
    VI.1)  Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
    Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
    VI.2)  Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
    Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus
    Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
    VI.3)  Zusätzliche Angaben
    Der Auftraggeber ist an die Bestimmungen des Runderlasses des
    Innenministeriums Nordrhein-
    Westfalen "Verhütung und Bekämpfung von Korruption in der öffentlichen
    Verwaltung" vom 26.04.2005 IR 12.02.2006- Nr. 3.1 und 3.3 gebunden. Für
    die Auftragsvergabe gelten die Bedingungen des Tariftreue- und
    Vergabegesetzes NRW (TVgG-NRW), siehe auch Bewerbungsbogen. Der
    Auftraggeber wird für die 3 - 5 Bewerber die zur Angebotsabgabe
    aufgefordert werden, deren Nachunternehmer und den Verleiher von
    Arbeitskräften zur Bestätigung der Erklärung einen Auszug aus dem
    Gewerbezentralregister beim Bundesamt für Justiz anfordern.
    Fehlende Erklärungen, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist nicht
    vorgelegt wurden, können auf Anforderung der Vergabestelle bis zum Ablauf
    einer zu bestimmenden Nachfrist nachgereicht werden.
    Die Vergabestelle behält sich vor, dass der Vertrag nur im Falle eines
    noch einzuholenden Beschlusses des Rates der Stadt Dortmund nach Abschluss
    der Verhandlungen geschlossen wird.
    VI.4)  Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
    VI.4.1)  Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
    Bezirksregierung Arnsberg
    Seibertzstraße 1
    59821 Arnsberg
    DEUTSCHLAND
    E-Mail: vergabekammer@bezreg-arnsberg.de
    Telefon: +49 2931822197
    Internet-Adresse: www.bezreg-arnsberg.de
    Fax: +49 29318240067
    Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
    s.o.
    VI.4.2)  Einlegung von Rechtsbehelfen
    Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein
    Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach
    Eingang einer Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
    wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein
    Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Antrag erst nach
    Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 114 GWB). Die Zuschlagserteilung ist
    möglich zehn Kalendertage nach Absendung der Information über die
    Vergabeentscheidung per Fax oder E-Mail und 15 Kalendertage nach Absendung
    der Information über die Vergabeentscheidung per Post, wobei die Frist
    jeweils unabhängig vom Zugang der Information beim betroffenen Bewerber
    oder Bieter am Tag nach Absendung der Information beginnt (§ 101a GWB).
    Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsverfahrens setzt ferner voraus, dass
    erkannte Vergabeverstöße innerhalb von 7 Kalendertagen nach Kenntnis
    gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden (§ 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB).
    Vergabeverstöße, die bereits aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind,
    müssen spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur
    Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 107 Abs. 3 Satz 1
    Nr. 2 GWB). Vergabeverstöße, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar
    sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten
    Frist zur Bewerbung oder bis zum Ablauf der in den Vergabeunterlagen
    benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt
    werden (§ 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB).
    VI.4.3)  Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
    erteilt
    siehe VI.4)
    VI.5)  Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
    30.7.2013
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