Ausschreibung: Installation von Fernmeldeanlagen - DE-Berlin
Installation von Fernmeldeanlagen
Dokument Nr...: 260156-2013 (ID: 2013080304055728682)
Veröffentlicht: 03.08.2013
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  Auftragsbekanntmachung
    Bauauftrag
    Richtlinie 2004/18/EG
    Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
    I.1)  Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
    AOK Nordost - Die Gesundheitskasse
    DE3
    Wilhelmstr. 1
    Zu Händen von: Herrn Thomas Schonebohm
    10963 Berlin
    DEUTSCHLAND
    Internet-Adresse(n):
    Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.aok.de/nordost
    Adresse des Beschafferprofils: http://www.carpus.de
    Elektronischer Zugang zu Informationen: http://www.bi-medien.de/start
    Weitere Auskünfte erteilen: Carpus+Partner AG
    DEA25
    Forckenbeckstr. 61
    Zu Händen von: Herrn Markus Göbler
    52074 Aachen
    DEUTSCHLAND
    Telefon: +49 3322126540
    E-Mail: info@goebler-gmbh.de
    Internet-Adresse: http://www.carpus.de
    Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für
    den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem)
    verschicken: bi medien GmbH
    DEF02
    Postfach 3407
    24033 Kiel
    DEUTSCHLAND
    Telefon: +49 4315359289
    E-Mail: vu@bi-medien.de
    Fax: +49 4315359239
    Internet-Adresse: http://www.bi-medien.de/start
    Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: AOK Nordost - Die
    Gesundheitskasse
    DE3
    Wilhelmstraße 1
    Zu Händen von: Herrn Thomas Schonebohm
    10963 Berlin
    DEUTSCHLAND
    I.2)  Art des öffentlichen Auftraggebers
    Einrichtung des öffentlichen Rechts
    I.3)  Haupttätigkeit(en)
    Gesundheit
    I.4)  Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
    Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
    Auftraggeber: nein
    Abschnitt II: Auftragsgegenstand
    II.1)  Beschreibung
    II.1.1)  Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
    AOK Nordost 2.BA - Sanierung Rondell und Verbinder Süd -
    Gebäudeautomation.
    II.1.2)  Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
    Dienstleistung
    Bauauftrag
    Ausführung
    Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung:
    Wilhelmstraße 1, 10963 Berlin.
    NUTS-Code DE3
    II.1.3)  Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
    dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
    Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
    II.1.5)  Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
    Installation der Gebäudeautomation im Rahmen einer Sanierungsmaßnahme an
    einem Bestandsgebäude der AOK Nordost in Berlin - Kreuzberg.
    II.1.6)  Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
    45314000
    II.1.7)  Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
    Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
    II.1.8)  Lose
    Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
    II.1.9)  Angaben über Varianten/Alternativangebote
    Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
    II.2)  Menge oder Umfang des Auftrags
    II.2.2)  Angaben zu Optionen
    Optionen: nein
    II.2.3)  Angaben zur Vertragsverlängerung
    Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
    II.3)  Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
     Beginn 28.10.2013. Abschluss 25.9.2014
    Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
    Angaben
    III.1)  Bedingungen für den Auftrag
    III.1.1)  Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
    Sicherheit für Vertragserfüllung: Bürgschaft in Höhe von 5 v. H. der
    Auftragssumme, sofern voraussichtliche Auftragssumme mind. 50 000 EUR
    (ohne USt.) beträgt.
    Sicherheit für Erfüllung von Mängelansprüchen: Bürgschaft in Höhe von 5 v.
    H. der Auftragsumme einschließlich erteilter Nachträge.
    Stellt der Auftragnehmer die Bürgschaft für die Vertragserfüllung nicht
    binnen 18 Werktagen nach Vertragsabschluss (Zugang des
    Auftragsschreibens), ist der Auftraggeber berechtigt, Abschlagszahlungen
    einzubehalten, bis der Sicherheitsbetrag erreicht ist.
    Nach Abnahme und Erfüllung aller bis dahin erhobenen Ansprüche
    einschließlich Schadensersatz kann der Auftragnehmer verlangen, dass die
    Sicherheit für die Vertragserfüllung in eine Mängelansprüchesicherheit
    umgewandelt wird.
    Für vereinbarte Abschlagszahlungen (§ 16 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 VOB/B) und
    für vereinbarte Vorauszahlungen ist Sicherheit durch Bürgschaft zu
    leisten.
    III.1.2)  Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
    Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
    Eine Abschlagsrechnung kann jeweils bei mindestens 20 v.H. des
    Auftragswertes gestellt werden.
    III.1.3)  Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
    wird:
    Rechtsform mit gesamtschuldnerischer Haftung.
    III.2)  Teilnahmebedingungen
    III.2.1)  Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
    hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
    Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
    Auflagen zu überprüfen: Die in die engere Wahl kommenden Bieter haben
    Kopien der Nachweise unter Punkt 5.
    (Unbedenklichkeitsbescheinigungen gesetzl. Krankenkassen), 6.
    (Unbedenklichkeitsbescheinigung Finanzamt), 7. (Mitgliedsbescheinigung der
    Berufsgenossenschaft) nach Aufforderung seitens des AG spätestens
    innerhalb von 6 Kalendertagen vorzulegen.
    1. Aktueller Auszug (Kopie) aus dem Handelsregister. Der Auszug darf nicht
    älter als 3 Monate sein (Stichtag: Ablauf der Angebotsfrist).
    2. Aktuelle Mitgliedsbescheinigung (Kopie) der IHK / Handwerkskammer. Die
    Bescheinigung darf nicht älter als 3 Monate sein (Stichtag: Ablauf der
    Angebotsfrist).
    3. Aktueller Auszug (zunächst Kopie) aus dem Gewerbezentralregister gem. §
    150a der Gewerbeordnung. Der Auszug darf nicht älter als 3 Monate sein
    (Stichtag: Ablauf der Angebotsfrist). Das Original muss spätestens vor
    Auftragsvergabe vorgelegt werden.
    4. Angabe der Anzahl der Mitarbeiter, die für die Erbringung der Leistung
    erforderlich sind sowie der Krankenkasse, bei welcher die jeweilige Anzahl
    der Mitarbeiter versichert ist (Vordruck bei Vergabeunterlagen).
    5. Aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigungen der gesetzlichen
    Krankenkassen, nicht älter als 6 Monate (Stichtag: Ablauf der
    Angebotsfrist), bei denen die Mitarbeiter, die für die Erbringung der
    Leistung erforderlich sind, versichert sind. Die Gültigkeit muss
    mindestens 6 Monate betragen (Stichtag: Ablauf der Angebotsfrist). Mit dem
    Angebot genügt zunächst die Eigenerklärung des Bieters, den
    Verpflichtungen zur Zahlung der Sozialabgaben nachgekommen zu sein
    (Angebotsvordruck).
    6. Aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes, nicht älter
    als drei Monate (Stichtag: Ablauf der Angebotsfrist). Mit dem Angebot
    genügt zunächst die Eigenerklärung, den Verpflichtungen zur Zahlung der
    Steuern und Abgaben nachgekommen zu sein (Angebotsvordruck).
    7. Aktuelle Mitgliedsbescheinigung der Berufsgenossenschaft. Die
    Bescheinigung darf nicht älter als 3 Monate sein (Stichtag: Ablauf der
    Angebotsfrist). Mit dem Angebot genügt zunächst die Eigenerklärung,
    Mitglied einer bestimmten Berufsgenossenschaft zu sein sowie der Name der
    Berufsgenossenschaft (Angebotsvordruck).
    III.2.2)  Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
    Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
    Auflagen zu überprüfen: 1. Der Gesamtumsatz der letzten 3 Kalenderjahre
    (2010, 2011, 2012) des Unternehmens ist anzugeben.
    Für Bietergemeinschaften und weitere Unternehmer/ Nachunternehmer sind die
    entsprechenden Nachweise nach Maßgabe von Ziffer VI.3. der Bekanntmachung
    einzureichen.
    III.2.3)  Technische Leistungsfähigkeit
    Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
    Auflagen zu überprüfen:
    Für Bietergemeinschaften und weitere Unternehmer/ Nachunternehmer sind die
    entsprechenden Nachweise nach Maßgabe von Ziffer VI.3. der Bekanntmachung
    einzureichen.
    1. Qualifizierte Referenzliste der letzten 3 Jahre von abgeschlossenen
    ausgeführten Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung im Umfang und
    Ausführungsfrist vergleichbar sind. Die Referenzliste dient der Prüfung
    der positiven Leistungserbringung und der technischen Leistungsfähigkeit.
    Die Auftraggeber sowie Art und Umfang der Aufträge sind auf der
    Referenzliste zu benennen.
    2. Eigenerklärung über die für die Ausführung der zu vergebenden Leistung
    zur Verfügung stehende technische Ausrüstung.
    3. Ausgefülltes Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen (Vordruck) mit
    Angaben zu weiteren Unternehmern i. S. von § 6 EG Abs. 8 VOB/A 2012 bzw.
    Nachunternehmern i. S. von § 4 Abs. 8 VOB/B, falls weitere Unternehmer
    bzw. Nachunternehmer eingeplant.
    4. Spätestens vor Vertragsschluss hat der Bieter Nachweise
    (Verpflichtungserklärungen) der benannten (Nach-)Unternehmer vorzulegen,
    dass dem Bieter die erforderlichen Mittel dieser (Nach-)Unternehmer zur
    Verfügung stehen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm
    und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen.
    Abschnitt IV: Verfahren
    IV.1)  Verfahrensart
    IV.1.1)  Verfahrensart
    Offen
    IV.2)  Zuschlagskriterien
    IV.2.1)  Zuschlagskriterien
    Niedrigster Preis
    IV.2.2)  Angaben zur elektronischen Auktion
    Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
    IV.3)  Verwaltungsangaben
    IV.3.2)  Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
    nein
    IV.3.3)  Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden
    Unterlagen bzw. der Beschreibung
    Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme:
    10.9.2013 - 13:00
    Kostenpflichtige Unterlagen: ja
    Preis: 30 EUR
    Zahlungsbedingungen und -weise: Anforderung von Unterlagen in Papierform:
    30,00 EUR
    Zahlungsweise: Banküberweisung, Lastschrifteinzugsermächtigung zu Gunsten
    der bi medien GmbH, Bankverbindung: Empfänger: bi medien GmbH, Konto-Nr.:
    258951, BLZ: 21290016, Geldinstitut: Volksbank Raiffeisenbank eG, IBAN:
    DE74212900160000258951, BIC: GENODEF1NMS, Verw.-zweck: Vergabeunterlagen
    D414070850.
    Bei fehlendem Verwendungszweck auf der Überweisung ist die Zahlung nicht
    zuordenbar und die Unterlagen können nicht versendet werden.
    Die Vergabeunterlagen werden nur bei Vorliegen des Nachweises über die
    Zahlung versendet. Das eingezahlte Entgelt wird nicht erstattet.
    Zur Beachtung - Für Bewerber aus dem Ausland jeweils zzgl. Auslandsporto.
    Angaben zur Bereitstellung der Unterlagen in elektronischer Form:
    Die Ausschreibungsunterlagen stehen unter www.bi-medien.de/start unter
    Angabe des bi-Ident-Codes D414070850 zum kostenfreien Download zur
    Verfügung.
    Für den Erhalt der elektronischen Vergabeunterlagen ist eine einmalige
    kostenpflichtige Registrierung im bieVergabeSystem unter www.bi-medien.de
    erforderlich. Die Registrierungsgebühr beträgt 27 EUR zzgl. MwSt.
    IV.3.4)  Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
    10.9.2013 - 13:00
    IV.3.6)  Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
    verfasst werden können
    Deutsch.
    IV.3.7)  Bindefrist des Angebots
    bis: 25.10.2013
    IV.3.8)  Bedingungen für die Öffnung der Angebote
    Tag: 10.9.2013 - 13:00
    Ort:
    AOK Nordost, Wilhelmstraße 1, 10963 Berlin.
    Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen: ja
    Weitere Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren: Bis zu 2
    Personen je Bieter.
    Abschnitt VI: Weitere Angaben
    VI.1)  Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
    Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
    VI.2)  Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
    Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus
    Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
    VI.3)  Zusätzliche Angaben
    1. Auftraggeberin ist die AOK Nordost  Die Gesundheitskasse, vertreten
    durch den Vorstand, Behlertstraße 33a, 14467 Potsdam.
    2. Bietergemeinschaften
    Bietergemeinschaften haben mit ihrem Angebot eine von allen Mitgliedern
    unterzeichnete Erklärung abzugeben (Vordruck). Zudem hat jedes einzelne
    Mitglied die in der EU-Bekanntmachung unter III.2.1 und III.2.2. genannten
    Nachweise in der dort genannten Weise vollständig vorzulegen. Die unter
    III.2.3 genannten Nachweise zur fachlichen/technischen Leistungsfähigkeit
    können die Mitglieder gemeinschaftlich erbringen.
    3. Einsatz weiterer Unternehmer und Nachunternehmer
    Der Einsatz weiterer Unternehmer i. S. von § 6 EG Abs. 8 VOB/A 2012 bzw.
    von Nachunternehmern i. S. von § 4 Abs. 8 VOB/B, die wesentliche
    Teilleistungen ausführen sollen, bedarf der Zustimmung durch die
    Auftraggeberin. Ein Bewerber kann sich zum Beleg seiner Eignung auf
    weitere Unternehmer/ Nachunternehmer (auch verbundene Unternehmen)
    beziehen. In diesem Fall hat jeder weitere Unternehmer/ Nachunternehmer,
    der wesentliche Teilleistungen ausführen soll, die unter III.2.1 und
    III.2.2. dieser Bekanntmachung genannten Nachweise in der dort genannten
    Weise vollständig vorzulegen. Die unter III.2.3 genannten Nachweise zur
    fachlichen/technischen Leistungsfähigkeit müssen nicht für jeden einzelnen
    weiteren Unternehmer/ Nachunternehmer vorgelegt werden, sondern nur
    einmal.
    Ferner muss der Bieter mit Abgabe des Angebots den Umstand des Einsatzes
    von weiteren Unternehmern/ Nachunternehmern mitteilen sowie Art und Umfang
    der wesentlichen Teilleistungen (Vordruck). Spätestens vor Vertragsschluss
    muss der Bieter jeweils eine Verpflichtungserklärung der benannten
    weiteren Unternehmen bzw. Nachunternehmen einreichen, dass ihm im
    Auftragsfalle die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen ungeachtet
    des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen
    bestehenden Verbindungen.
    4. Die Einreichung der sonstigen Unterlagen, Erklärungen und Angaben, die
    nicht zum Nachweis der Teilnahmebedingungen gem. III.2. dieser
    Bekanntmachung dienen, bleibt unberührt. Diese ergeben sich aus den
    Vergabeunterlagen.
    VI.4)  Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
    VI.4.1)  Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
    Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft
    Heinrich-Mann-Allee 107
    14473 Potsdam
    DEUTSCHLAND
    Telefon: +49 3318661719
    Fax: +49 3318661652
    VI.4.2)  Einlegung von Rechtsbehelfen
    Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Für
    die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten u. a. die folgenden Bestimmungen
    des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB):
    GWB § 101a Informations- und Wartepflicht
    (1) Der Auftraggeber hat die betroffenen Bieter, deren Angebote nicht
    berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen
    Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen
    Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des
    Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch
    für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung
    zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die
    Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag
    darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach den Sätzen 1
    und 2 geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf
    elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn
    Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information
    durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter
    und Bewerber kommt es nicht an.
    (2) Die Informationspflicht entfällt in Fällen, in denen das
    Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung wegen besonderer
    Dringlichkeit gerechtfertigt ist.
    GWB § 101b Unwirksamkeit
    (1) Ein Vertrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der Auftraggeber
    1. gegen § 101a verstoßen hat oder
    2. einen öffentlichen Auftrag unmittelbar an ein Unternehmen erteilt, ohne
    andere Unternehmen am Vergabeverfahren zu beteiligen und ohne dass dies
    aufgrund Gesetzes gestattet ist und dieser Verstoß in einem
    Nachprüfungsverfahren nach Absatz 2 festgestellt worden ist.
    (2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie
    im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des
    Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend
    gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt
    der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung
    der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung
    der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
    GWB § 107 Einleitung, Antrag
    (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
    (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat
    und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch
    Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist
    darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der
    Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
    (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
    1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im
    Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich
    gerügt hat,
    2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
    erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung
    benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
    Auftraggeber gerügt werden, zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten
    Frist zur Angebotsabgabe oder
    zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
    4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
    einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
    Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des
    Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2. § 101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.
    GWB § 114 Entscheidung der Vergabekammer
    (1) Die Vergabekammer entscheidet, ob der Antragsteller in seinen Rechten
    verletzt ist und trifft die geeigneten Maßnahmen, um eine Rechtsverletzung
    zu beseitigen und eine Schädigung der betroffenen Interessen zu
    verhindern. Sie ist an die Anträge nicht gebunden und kann auch unabhängig
    davon auf die Rechtmäßigkeit des Vergabeverfahrens einwirken.
    (2) Ein wirksam erteilter Zuschlag kann nicht aufgehoben werden. (...)
    (3) (...).
    Hinweis: Die Rügefrist des § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 GWB beträgt nach der
    Rechtsprechung nur wenige Tage.
    Jedenfalls eine mehr als 14 Tage nach Kenntnis des (vermeintlichen)
    Vergaberechtsverstoßes erhobene Rüge ist nach der Rechtsprechung zum
    Vergaberecht bzw. zu § 121 Abs. 1 S. 1 BGB nicht mehr unverzüglich i. S.
    d. § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 GWB.
    VI.5)  Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
    29.7.2013
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       The Office for Official Publications of the European Communities
                The Federal Office of Foreign Trade Information
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