Ausschreibung: Schlammtransport - D-Düren
Schlammtransport
Dokument Nr...: 72569-2010 (ID: 2010031105005909472)
Veröffentlicht: 11.03.2010
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BEKANNTMACHUNG
Dienstleistungsauftrag
ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N): Wasserverband Eifel-Rur,
Eisenbahnstr. 5, Kontakt Zentrale Vergabestelle, z. Hd. von Frau Wolff,
52353 Düren, DEUTSCHLAND. Tel. +49 2421494-1133. E-Mail:
melanie.wolff@wver.de. Fax +49 2421494-1509.
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des Auftraggebers: www.wver.de.
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen.
Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich
Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches
Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten
Kontaktstellen.
Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten
Kontaktstellen.
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN):
Einrichtung des öffentlichen Rechts.
Umwelt.
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
Auftraggeber: Nein.
ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber: Rahmenvertrag:
LKW-Transport von entwässertem Klärschlamm vom 1.6.2010 bis 31.7.2011.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung: Dienstleistung.
Dienstleistungskategorie: Nr. 16.
Hauptort der Dienstleistung: Kläranlagen im Verbandsgebiet des WVER.
NUTS-Code: DEA.
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung: Abschluss einer
Rahmenvereinbarung.
II.1.4) Angaben zur Rahmenvereinbarung: Rahmenvereinbarung mit einem
einzigen Wirtschaftsteilnehmer.
Laufzeit der Rahmenvereinbarung: Laufzeit in Monaten: 14.
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
LKW-Transport von ca. 70 000 t/a entwässertem Klärschlamm von den
Kläranlagen im Verbandsgebiet zu den vorgegebenen Entsorgungsstellen.
Rahmenvertrag vom 1.6.2010 bis 31.7.2011.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV): 90513700.
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): Nein.
II.1.8) Aufteilung in Lose: Nein.
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig: Nein.
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang: Ca. 70 000 t/a.
II.2.2) Optionen: Nein.
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG: Dauer
in Monaten: 14 (ab Auftragsvergabe).
ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE
INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten: Sicherheit für die
Vertragserfüllung: Vertragserfüllungs- und Mängelansprüchebürgschaft in
Höhe von 5 % der Auftragssumme (Formblatt 421 des VHB);
Sicherheit für die Gewährleistung: Mängelansprüchebürgschaft in Höhe von 3
% der Abrechnungssumme (Formblatt 422 des VHB).
Es dürfen nur Bürgschaften der in der Europäischen Gemeinschaft
zugelassenen Kreditinstitute und Kreditversicherer angenommen werden. Bei
Arbeitsgemeinschaften ist eine Bürgschaft für die Arbeitsgemeinschaft
vorzulegen.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis
auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend): 1.) Die
Rechnungsstellung hat separat für jede Kläranlage und jede
Entsorgungsanlage mit einer kalendermonatlichen Leistungserfassung bis zum
20. Kalendertag des Folgemonats zu erfolgen.
2.) Die Zahlung erfolgt seitens des Auftraggebers innerhalb von 30 Tagen
nach Eingang der prüffähigen und vollständigen Rechnung (inkl.
Leistungsnachweis nach Vorgabe des Auftraggebers). Auf allen Rechnungen
sind die SAP-Bestellnummern des Auftraggebers zu vermerken, da ansonsten
keine Bearbeitung erfolgen kann.
Ausführliche Beschreibung der Zahlungsbedingungen sind im
Leistungsverzeichnis (Punkt 3.15 Rechnungsstellung und
Leistungsnachweis) enthalten.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird: Gesamtschuldnerisch haftend unter der Benennung eines
bevollmächtigten Vertreters sowie der einzelnen Mitglieder mit dem
Angebot.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung: Nein.
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister: Angaben
und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu
überprüfen: 1.) aktueller Auszug aus dem Handels-/Berufsregister;
2.) aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigungen des Finanzamtes, der
Krankenkasse sowie der Berufsgenossenschaft;
3.) Erfüllung der gesetzlichen (Mindest-) Voraussetzungen zur Erbringung
der ausgeschriebenen Leistung: Nachweis, dass der Bieter die gesetzlichen
Voraussetzungen zur Erbringung der ausgeschriebenen Leistung erfüllt
(insbesondere Nachweis der entsprechenden Transportgenehmigung bzw.
Nachweis, dass der Bieter ein Entsorgungfachbetrieb ist).
Ausländische Bieter haben eine gleichwertige Bescheinigung ihres
Herkunftslandes vorzulegen. Diese Nachweise gelten auch für alle
Nachunternehmer.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Angaben und
Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu
überprüfen: Umsatz des Bieters, Nennung der durchschnittlich
beschäftigten Arbeitskräfte, sowie eine Referenzliste mit Name, Anschrift
und Telefonnummer von vergleichbaren Leistungen jeweils der letzten 3
abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Ausländische Bieter haben eine gleichwertige Bescheinigung ihres
Herkunftslandes vorzulegen. Diese Nachweise gelten auch für alle
Nachunternehmer.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Die nebenstehend genannten
Anforderungen für den Versicherungsschutz sind Mindeststandards. Sollten
diese zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe nicht vom Bieter zu erfüllen sein,
ist dem Angebot eine Erklärung des Bieters beizufügen, in der er sich im
Auftragsfall verpflichtet, die Versicherungssummen entsprechend den
Vorgaben anzupassen oder ggf. die Versicherungen für die Vertragslaufzeit
abzuschließen.
Der Auftragnehmer muss dem Auftraggeber unaufgefordert nach Zusage der
beabsichtigten Beauftragung (gemäß § 101a GWB), jedoch vor der
Auftragserteilung die geforderten Nachweise vorlegen. Ohne diese Nachweise
kann nicht mit den Arbeiten begonnen werden.
Nachweis einer bestehenden Kfz-Haftpflichtversicherung, einschließlich
einer Umwelthaftpflichtversicherung, mit einer Deckungssumme von
mindestens 100 000 000 EUR. In den Versicherungsschutz sind auch Be- und
Entladevorgänge sowie die Benutzung von Anhängern einzubeziehen.
Eine Betriebshaftpflichtversicherung für die vom Vertrag umfassten
Tätigkeiten, einschl. einer darauf bezogenen
Umwelthaftpflichtversicherung, mit einer Deckungssumme von mindestens 2
500 000 EUR.
Eine darüber hinausgehende Versicherung, die Schäden abdeckt, welche sich
aus Ansprüchen nach dem Umweltschadensgesetz ergeben können, mit einer
Deckungssumme von mindestens 5 000 000 EUR.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit: Angaben und Formalitäten, die
erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
1.) Zur besonderen Qualifikation als Entsorger: Nachweis zur Berechtigung
zum Führen des Gütezeichens als Entsorgungsfachbetrieb einer nach § 52
Abs. 3 KrW-/AbfG anerkannten Entsorgergemeinschaft oder Nachweis einer
gleichwertigen Qualifikation;
2.) Auflistung des bestehenden Fuhrparks und eventueller Subunternehmer.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Geforderter Mindeststandard ist die ausreichende technische
Leistungsfähigkeit zur Ausführung der ausgeschriebenen Leistung.
Mindeststandard ist ferner die Zertifizierung als Entsorgungsbetrieb oder
ein gleichwertiger Qualifikationsnachweis sowie bei Einschaltung von
Subunternehmern die Vorlage der entsprechenden Verpflichtungserklärungen.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge: Nein.
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen
Berufsstand vorbehalten: Nein.
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche
Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der
betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen: Nein.
ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart: Offenes Verfahren.
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien: Niedrigster Preis.
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt: Nein.
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags: Vorinformation
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2010/S 17-023202 vom 26.1.2010.
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und
ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung: Schlusstermin für die
Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen: 22.3.2010 - 12:30.
Die Unterlagen sind kostenpflichtig:
Preis: 13,00 EUR.
Zahlungsbedingungen und -weise: Sparkasse Düren, Konto 169 060, BLZ 395
101 10.
IBAN: DE66 3955 0110 0000 1960 60, Swift-Bic: SDUEDE33XXX.
Vermerk: Firmenname + "KST 110410".
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge:
24.3.2010 - 11:00.
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
verfasst werden können: Deutsch.
IV.3.7) Bindefrist des Angebots: Bis: 30.4.2010.
IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote: Tag: 24.3.2010 - 11:00.
Ort: Wasserverband Eifel-Rur, Raum U 01, Eisenbahnstr. 5, 52353 Düren.
Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen: Nein.
ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG: Ja.
Voraussichtlicher Zeitpunkt weiterer Bekanntmachungen: Voraussichtliche
Neubeauftragung im April 2011.
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD: Nein.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren: Vergabekammer der
Bezirksregierung Köln, Zeughausstr. 2-10, 50677 Köln, DEUTSCHLAND. E-Mail:
roland.gloeckner@bezreg-koeln.nrw.de. Tel. +49 221147-2120. URL:
http://www.bezreg-koeln.nrw.de. Fax +49 221147-2889.
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG: 8.3.2010.
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The Office for Official Publications of the European Communities
The Federal Office of Foreign Trade Information
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