Ausschreibung: Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau - D-Montabaur
Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau
Dokument Nr...: 71189-2010 (ID: 2010031004235421828)
Veröffentlicht: 10.03.2010
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  BEKANNTMACHUNG
    Dienstleistungsauftrag
    ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
    I.1)  NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N): VOF-Verfahren "Sanierung der
    Bachverrohrung" in Montabaur, Konrad-Adenauer-Platz 8, Kontakt
    Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur - Zentrale Vergabestelle -, z. Hd.
    von Herrn Klaeser, 56410 Montabaur, DEUTSCHLAND. Tel. +49 2602126-202.
    E-Mail: vergabestelle@montabaur.de. Fax +49 2602126-253.
    Internet-Adresse(n):
    Hauptadresse des Auftraggebers: www.vg-montabaur.de.
    Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen.
    Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich
    Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches
    Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten
    Kontaktstellen.
    Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten
    Kontaktstellen.
    I.2)  ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN):
    Agentur/Amt auf regionaler oder lokaler Ebene.
    Allgemeine öffentliche Verwaltung.
    Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
    Auftraggeber: Nein.
    ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
    II.1)  BESCHREIBUNG
    II.1.1)  Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
    Ingenieurleistungen für Anlagen des Wasserbaus (§42 Anlage 12 HOAI 2009)
    für eine vorh. Gewässerverrohrung sowie von 2 HRB (§40 Nr. 2 und Nr. 3
    HOAI 2009).
    II.1.2)  Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
    Dienstleistung: Dienstleistung.
    Dienstleistungskategorie: Nr. 12.
    Hauptort der Dienstleistung: 56410 Montabaur
    NUTS-Code: DEB1B.
    II.1.3)  Gegenstand der Bekanntmachung: Öffentlicher Auftrag.
    II.1.5)  Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens: Der
    verrohrte Bachlauf Stadtbach, ein Gewässer der III. Ordnung, bedarf im
    innerstädtischen Bereich einer Umbau- und Instandsetzungsmaßnahme und
    teilweise eines Neubaus. Die Gesamtlänge der Verrohrung beträgt ca. 1 900
    m. Davon sind nach derzeitigem Kenntnisstand ca. 1 000 m umzubauen bzw.
    instand zu setzen und ca. 500 m durch einen Kanalneubau zu ersetzen. Die
    Überprüfung und Bildung von Bauabschnitten sowie die genaue Aufteilung in
    Neubauabschnitte und Umbau- bzw. Instandhaltungsabschnitte ist neben der
    sonstigen Ingenieurleistung Gegenstand der zukünftigen Planung und
    Beauftragung.
    Der verrohrte Stadtbach wird durch die Zuläufe des Biebrichsbach und
    des Horresser Bach gespeist. Die beiden Gewässer verlaufen von Westen
    nach Osten zur Stadt Montabaur in der Gemarkung der Montabaurer Höhe.
    Zusätzlich zu den vorgenannten Umbau- bzw.- Instandsetzungs- und
    Neubaumaßnahmen zum Stadtbach sind im Bereich des Biebrichsbach und
    des Horresser Bach jeweils Hochwasserrückhaltemaßnahmen neu
    einzurichten, um die Hochwasserspitzen im verrohrten Stadtbach zu
    reduzieren.
    Die vorgenannten Baumaßnahmen sind das Ergebnis der Grundlagenermittlung
    des Büros Brüll & Löwenguth, das ein Sanierungskonzept aufbauend auf den
    Ergebnissen einer baulichen, konstruktiv-statischen und hydraulischen
    Schadensbewertung erarbeitet hat. In der ausführlichen Voruntersuchung
    werden verschiedene Lösungsvarianten bezogen auf verschiedene Teilstrecken
    aufgezeigt. Unter Abwägung von wirtschaftlichen, betrieblichen und
    synergetischen Bewertungskriterien sollen aufbauend auf der
    Grundlagenermittlung Planungsleistungen gemäß Leistungsbild §42 HOAI ab
    Leistungsphase 2 beauftragt werden.
    Der zu vergebende Auftrag umfasst die Objektplanung für Ingenieurbauwerke
    sowie die wasserrechtliche Planung mit Einholung der
    wasserwirtschaftlichen Genehmigung. Die Grundlagenermittlung des Büros
    Brüll & Löwenguth ist auf der Vergabeplattform des Aufraggebers unter
    www.subreport-elvis.de/E74852249 zum kostenfreien Download bereitgestellt.
    Ebenso der Bewerberbogen als Formularvordruck, dessen Verwendung empfohlen
    wird.
    Die folgenden Termine für die Planung sind angestrebt: Leistungsphase 2 /
    Vorplanung bis 30.9.2010, Leistungsphase 3 / Entwurfsplanung bis
    30.11.2010, Leistungsphase 4 / Genehmigungsplanung bis 15.1.2011.
    II.1.6)  Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV): 71322000.
    II.1.7)  Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): Ja.
    II.1.8)  Aufteilung in Lose: Nein.
    II.1.9)  Varianten/Alternativangebote sind zulässig: Nein.
    II.2)  MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
    II.2.1)  Gesamtmenge bzw. -umfang: Der Auftraggeber beabsichtigt die
    stufenweise Beauftragung gemäß Leistungsbild § 42 Anlage 12 HOAI,
    Leistungen im Leistungsbild Ingenieurbauwerke Leistungsphase (LP) 2 /
    Vorplanung, LP 3 / Entwurfsplanung, LP 4 / Genehmigungsplanung. Der
    Auftragsumfang umfasst die Einholung der wasserrechtlichen Genehmigung.
    Ab Leistungsphase 5 erfolgt die stufenweise Beauftragung nach noch zu
    bildenden Bauabschnitten, die mit der Planung festgestellt werden: LP 5 /
    Ausführungsplanung und 6 / Vorbereitung bei der Vergabe sowie LP 8 /
    Bauoberleitung inklusive der Leistungen der Besonderen Leistungen aus
    Anlage 2 Ziffer 2.8.8 HOAI 2009 / Örtliche Bauüberwachung und LP 9 /
    Objektbetreuung und Dokumentation.
    Soweit weitere Ingenieurleistungen erforderlich sind, wie z. B.
    Vermessungsleistungen, Leistungen der Tragwerksplanung (für
    Ingenieurbauwerke) oder Baugrunduntersuchung und Landschaftsplanerische
    Leistungen (Umweltverträglichkeitsstudie und Landschaftspflegerische
    Begleitpläne) werden diese vom Auftraggeber beigestellt.
    Geschätzter Wert ohne MwSt.: 285 000,00 EUR.
    II.2.2)  Optionen: Nein.
    II.3)  VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG: Dauer
    in Monaten: 7 (ab Auftragsvergabe).
    ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE
    INFORMATIONEN
    III.1)  BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
    III.1.1)  Geforderte Kautionen und Sicherheiten: Im Falle einer
    Beauftragung ist vom Bieter - im Falle der Beauftragung einer Arbeits-/
    Bietergemeinschaft von jedem Mitglied der Arbeits- und Bietergemeinschaft
    - eine Haftpflichtversicherung mit den Deckungssummen für Sach- und
    Vermögensschäden von 1 000 000 EUR und für Personenschäden von mindestens
    2 000 000 EUR nachzuweisen. Im Falle einer Beauftragung haftet die
    Arbeits- / Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch.
    III.1.2)  Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis
    auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend): HOAI 2009.
    III.1.4)  Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung: Ja.
    Im Falle der Beauftragung sind die Voraussetzungen bezüglich der
    Planvorlageberechtigung im Sinne des §110 Landeswassergesetz nachzuweisen.
    Der Auftraggeber sieht vor, dass alle Planungsleistungen des
    Auftragnehmers in den Formaten DXF und PDF sowie der Datenschnittstelle
    GAEB (XML-Format) zur Verfügung gestellt werden sowie sämtliche Texte im
    Word-Format.
    III.2)  TEILNAHMEBEDINGUNGEN
    III.2.1)  Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
    hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister: Angaben
    und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu
    überprüfen: Vorzulegende Angaben, Erklärungen und Nachweise der Bewerber
    zur Prüfung von Ausschlusskriterien:
    1. Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen (z. B.
    im Falle einer Kapitalgesellschaft) durch Vorlage eines
    Handelsregisterauszuges, bei Gesellschaften (z. B. GbR,
    Partnerschaftsgesellschaften, KG) durch Nachweis der Vertretungsmacht.
    2. Nachweis der Unterschriftsberechtigung im Falle einer Arbeits- /
    Bietergemeinschaft durch die Vorlage der Vollmachtserklärung des
    bevollmächtigten Vertreters durch die übrigen Mitglieder der
    Bietergemeinschaft.
    3. Verbindliche Erklärung des Bewerbers, dass die Umsetzung der
    freiberuflichen Leistung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen
    erfolgt, §4 (4) VOF.
    4. Unabhängigkeitserklärung nach §7(2) VOF (wirtschaftliche Zusammenarbeit
    / Unabhängigkeit).
    5. Verbindliche Erklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlußgründe nach
    §11 VOF vorliegen.
    6. Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung
    Ingenieur gemäß §23 (2) VOF oder nach der Richtlinie 2005/ 36 EG vom
    7.9.2007 für das Ingenieurbüro und für den in einer Arbeits- /
    Bietergemeinschaft zugeschalteten Ingenieur.
    7. Juristische Personen, Partnerschaftsgesellschaften,
    Kommanditgesellschaften und Gesellschaften bürgerlichen Rechts sind
    zugelassen, wenn sie für die Durchführung der zu übertragenden Leistungen
    verantwortliche Berufsangehörige benennen und deren Qualifikation gemäß
    Ziffer 6. nachweisen.
    8. Wird von § 12 (3) VOF Gebrauch gemacht, sind für die Leistungserbringer
    (andere Unternehmer) die Nachweise nach Ziffer 1. bis 7. vorzulegen.
    Werden die Angaben und Erklärungen unter Ziffer 1.- 8. nicht bis zum
    Ablauf der Bewerberfrist vorgelegt, führt dies zwingend zum Ausschluß des
    Bewerbers. Im Falle einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft hat jedes einzelne
    Mitglied die unter den Ziffern 1.- 8. geforderten Erklärungen vorzulegen.
    Der bevollmächtigte Vertreter der Arbeits- / Bietergemeinschaft, der die
    Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, ist zu
    benennen.
    III.2.2)  Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Angaben und
    Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu
    überprüfen: Vorzulegende Eignungsnachweise / -angaben der Bewerber, die
    durch Eigenerklärung zu führen sind:
    1. Durchschnittlicher Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren
    (20072009) für vergleichbare Leistungen (Ingenieurleistungen). / Wichtung
    10 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der
    maximalen Punktzahl ist ein Umsatz von mindestens 400 000 EUR netto
    erforderlich, bei Umsatz <400 000 EUR netto werden 2 Punkte erteilt, bei
    Umsatz <200 000 EUR netto wird 1 Punkt erteilt, bei fehlender Angabe 0
    Punkte.
    2. Angabe der aktuellen Zahl von Führungskräften (Inhaber oder Partner
    oder Festangestellte) (FK) und Technischen Mitarbeitern (MA) mit
    namentlicher Zuordnung und Angabe der Berufsabschlüsse. Bei Unternehmungen
    mit mehreren Standorten sind die Angaben auf die sich bewerbende
    Niederlassung zu beziehen. / Wichtung 10 %. Es können maximal 3 Punkte
    erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind in der Summe
    mindestens 4 Führungskräfte (FK) und technische Mitarbeiter (MA)
    erforderlich, bei Summe < 4 FK und MA werden 2 Punkte erteilt, bei Summe <
    3 FK und MA wird 1 Punkt erteilt, bei fehlender Angabe 0 Punkte. Wird von
    § 12(3) VOF Gebrauch gemacht, ist der Nachweis unter III.2.1) Ziffer 8. zu
    beachten.
    3. Organisationsschema bzw. Organigramm der derzeitigen Bürostruktur mit
    namentlicher Zuordnung der konkreten FK bzw. MA und Angabe der
    Tätigkeitsbereiche. Bei Unternehmungen mit mehreren Standorten sind die
    Angaben auf die sich bewerbende Niederlassung zu beziehen. / Wichtung 10
    %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der
    maximalen Punktzahl ist ein vollständiges und hinsichtlich der
    Organisation schlüssiges Organigramm vorzulegen. Für die Vollständigkeit
    werden 1,5 Punkte erteilt, für die Schlüssigkeit zusätzlich maximal 1,5
    Punkte, bei fehlender Angabe 0 Punkte.
    Bei Arbeits- / Bietergemeinschaften werden für die Eignungsnachweise
    /-angaben unter Ziffer 1. bis 3. getrennte Angaben verlangt. Bei der
    Bewertung im Rahmen der Eignungsprüfung werden im Fall einer Arbeits- /
    Bietergemeinschaft die Angaben bezüglich der Ziffern 1. und 2. addiert,
    bei der Bewertung zu 3. wird ein Mittel aus der jeweiligen Einzelbewertung
    gebildet.
    III.2.3)  Technische Leistungsfähigkeit: Angaben und Formalitäten, die
    erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
    Vorzulegende Eignungsnachweise / -angaben der Bewerber:
    1. Darstellung von maximal 2 ausgewählten Projekten, die der Bewerber
    geplant und deren Ausführung er überwacht hat:
    Referenzprojekt 1:
    Planung und Ausführung einer Kanalinnensanierung im innerstädtischen
    Bereich / Wichtung 30 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur
    Erreichung der maximalen Punktzahl ist die Zielgröße der anrechenbaren
    Kosten von mindestens 2 000 000 EUR netto und überwiegend mindestens
    Nennweite (DN) 1 200 mm erforderlich sowie die Planung und Ausführung des
    Projektes innerhalb der letzten ca. 5 Jahre (ab 1.1.2005). Bei
    anrechenbaren Kosten < 2 000 000 EUR netto und überwiegend < DN 1 200 mm
    werden bei vollem Leistungsbild 2 Punkte erteilt, bei anrechenbaren Kosten
    < 1 000 000 EUR netto und überwiegend < DN 800 mm bei vollem Leistungsbild
    1 Punkt. Bei Teilleistungen nur Planung (hier gilt mindestens die
    Erbringung der Leistungsphasen 1-4 gemäß HOAI) oder nur Ausführung (hier
    gilt mindestens eine vollständige Erbringung der Leistungsphase 5-9 gemäß
    HOAI) werden jeweils 50 % der über die anrechenbaren Kosten erreichten
    Punkte erteilt. Bei fehlenden Angaben und bei Projekten abweichend von der
    o. g. Definition werden 0 Punkte erteilt.
    Referenzprojekt 2:
    Erstellung der Unterlagen für ein wasserrechtliches
    Planfeststellungsverfahren im Sinne des §31 Wasserhaushaltsgesetz /
    Wichtung 10 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung
    der maximalen Punktzahl ist die Zielgröße der anrechenbaren Kosten von
    mindestens 2 000 000 EUR netto erforderlich sowie die Planung und
    Ausführung des Projektes innerhalb der letzten ca. 10 Jahre (ab 1.1.2000).
    Bei anrechenbaren Kosten < 2 000 000 EUR netto werden 2 Punkte erteilt,
    bei anrechenbaren Kosten < 1 000 000 EUR netto 1 Punkt. Bei fehlenden
    Angaben und bei Projekten abweichend von der o. g. Definition werden 0
    Punkte erteilt.
    Für beide Referenzprojekte gilt:
    Projekt eines öffentlichen Auftraggebers - aus den Bewerbungsunterlagen
    muss eindeutig und zweifelsfrei hervorgehen, dass es sich um öffentliche
    Auftraggeber handelt.
    Ergänzend zu den ausgewählten Projekten sind jeweils Angaben zu Bauherr,
    Projektleiter, Projektsachbearbeiter sowie zu den anrechenbaren Kosten
    netto zum Nachweis der Größenordnung des Projektes zu machen. Ferner
    Angaben zum Zeitraum der Leistungserbringung getrennt nach Planung und
    Ausführung, Termin der Baufertigstellung sowie zu dem Umfang der
    erbrachten Leistungen gemäß HOAI zu machen.
    Den im Bewerberbogen zu dokumentierenden Referenzprojekten sind jeweils
    Fotos, Zeichnungen o. ä. zur Darstellung des Projektes beizufügen, die
    nicht gestalterisch/technisch bewertet werden, sondern die als weiterer
    Beleg für die Größenordnung und Art des Projekts dienen. Je Objekt sind
    hierfür maximal 3 DIN A4 Seite (insgesamt maximal 6 Seiten DIN A4)
    vorzulegen.
    2. Vorlage von maximal 2 schriftlichen Referenzauskünften von öffentlichen
    Auftraggebern zu den obigen Referenzprojekten mit Aussagen zur Kosten- und
    Terminsicherheit sowie zur Ausübung der Tätigkeiten in den Leistungsphasen
    Planung und Ausführung / Wichtung je 15 %. Es können maximal 3 Punkte
    erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind eine
    vollständige Referenzauskunft und eine optimale Gesamtbeurteilung
    erforderlich. Bei fehlenden Aussagen wird die maximale Punktzahl in 0,6
    Punkte-Schritten abgestuft. Bei fehlender Referenzauskunft werden 0 Punkte
    erteilt.
    Bei Arbeits- / Bietergemeinschaften können die mit der Bewerbung
    vorzulegenden Referenzprojekte und Referenzauskünfte (Ziffern 1.-2.) aus
    den beteiligten Ingenieurbüros insgesamt nachgewiesen werden. Wird eine
    größere Anzahl als die vorgegebene Anzahl von 2 Referenzprojekten oder 2
    Referenzauskünften vorgelegt, wird keines der Referenzprojekte oder
    Referenzauskünfte gewertet, da die Auswahl der Referenzen, die zur
    Bewertung vorgelegt werden, beim Bewerber liegen muss.
    Das Ergebnis der unter III.2.2) und 3) beschriebenen Eignungsprüfung ist
    die Bildung einer Rangfolge, aus der die besten 3-5 Bewerber zu einer
    Verhandlung aufgefordert werden.
    III.2.4)  Vorbehaltene Aufträge: Nein.
    III.3)  BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
    III.3.1)  Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen
    Berufsstand vorbehalten: Ja.
    Zur Bewerbung sind zugelassen alle in den Mitgliedstaaten der EWR und der
    Schweiz ansässigen natürlichen Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften
    ihres Heimatlandes am Tag der Auslobung zur Führung der Berufsbezeichnung
    Ingenieur gemäß §23 (2) VOF berechtigt sind und über ein Diplom,
    Prüfzeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügen, dessen
    Anerkennung nach der Richtlinie 2005/ 36 EG vom 7.9.2007 gewährleistet
    ist. Dies gilt auch für juristische Personen, sofern deren satzungsmäßiger
    Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist. Der
    verantwortliche Verfasser muss die an die natürlichen Personen gestellten
    Anforderungen erfüllen. Bei Arbeits- / Bietergemeinschaften muss jedes
    Mitglied genannt werden und in der Summe die o. g. Teilnahmeanforderungen
    erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden.
    III.3.2)  Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche
    Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der
    betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen: Ja.
    ABSCHNITT IV: VERFAHREN
    IV.1)  VERFAHRENSART
    IV.1.1)  Verfahrensart: Verhandlungsverfahren.
    Bewerber sind bereits ausgewählt worden: Nein.
    IV.1.2)  Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
    Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden: Geplante Mindestzahl:
    3. Höchstzahl: 5.
    IV.1.3)  Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
    Verhandlung bzw. des Dialogs: Abwicklung des Verfahrens in aufeinander
    folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu
    erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Ja.
    IV.2)  ZUSCHLAGSKRITERIEN
    IV.2.1)  Zuschlagskriterien: Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug
    auf die nachstehenden Kriterien:
    1. Bezogen auf das konkrete Projekt: Darstellung des organisatorischen
    Planungs- und Bauablaufs anhand eines vergleichbaren Projektes -
    Kanalinnensanierung unter Berücksichtigung der Problematik einer
    innerstädtischen Situation einschließlich Darstellung der Kommunikation
    mit dem Bauherrn sowie der Koordination der an der Planung fachlich
    Beteiligten. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung
    der maximalen Punktzahl sind vollständige Angaben zur Bearbeitung der
    einzelnen Leistungsphasen, Maßnahmen zur Optimierung der Planungs- und
    Bauabläufe, Darstellung von besonderen Bauabläufen im innerstädtischen
    Bereich anhand eines vergleichbaren Kanalinnensanierungsprojektes
    darzustellen. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben und bei fehlendem
    oder unvollständigem Projektbezug bzw. Vergleichbarkeit wird die maximale
    Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. Gewichtung: 45.
    2. Bezogen auf das konkrete Projekt: Darstellung der Terminsverfolgung
    inklusive Darstellung der Methoden der Terminsplanung anhand eines
    vergleichbaren Projektes - Kanalinnensanierung im innerstädtischen
    Bereich. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der
    maximalen Punktzahl ist die Darstellung von Steuerungsinstrumenten anhand
    eines vergleichbaren Projektes erforderlich. Bei fehlenden oder
    unvollständigen Angaben und bei fehlendem oder unvollständigem
    Projektbezug bzw. Vergleichbarkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5
    Punkte-Schritten abgestuft. Gewichtung: 25.
    3. Bezogen auf das konkrete Projekt: Darstellung der Kostenverfolgung
    inklusive Darstellung der fortlaufenden Kostenkontrolle anhand eines
    vergleichbaren Projektes  Kanalinnensanierung im innerstädtischen
    Bereich. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der
    maximalen Punktzahl ist die Darstellung von Steuerungsinstrumenten anhand
    eines vergleichbaren Projektes erforderlich. Bei fehlenden oder
    unvollständigen Angaben und bei fehlendem oder unvollständigem
    Projektbezug bzw. Vergleichbarkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5
    Punkte-Schritten abgestuft. Gewichtung: 20.
    4. Honorar. Ein beziffertes Honorarangebot ist nicht vorzulegen. Erwartet
    werden die Honorarkomponenten für ein Honorar gemäß §§ 6 (1), 42, 35 und
    14 HOAI und für die Leistungen der Besonderen Leistungen aus Anlage 2
    Ziffer 2.8.8 HOAI 2009. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur
    Erreichung der vollen Punktzahl ist ein wirtschaftliches Angebot auf Basis
    des Mindestsatzes notwendig. Der fiktive Umbauzuschlag gemäß § 35 HOAI ist
    kein Mindestsatz. Bei fehlender Wirtschaftlichkeit wird die maximale
    Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. Gewichtung: 10.
    IV.2.2)  Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt: Nein.
    IV.3)  VERWALTUNGSINFORMATIONEN
    IV.3.1)  Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber: VOF-Verfahren
    Ingenieurleistungen Stadtbach Montabaur.
    IV.3.2)  Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags: Nein.
    IV.3.3)  Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und
    ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung: Schlusstermin für die
    Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen: 7.4.2010 - 10:00.
    Die Unterlagen sind kostenpflichtig: Nein.
    IV.3.4)  Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge:
    7.4.2010 - 10:00.
    IV.3.6)  Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
    verfasst werden können: Deutsch.
    ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
    VI.1)  DAUERAUFTRAG: Nein.
    VI.2)  AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
    GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD: Nein.
    VI.3)  SONSTIGE INFORMATIONEN: Nach Einschätzung des Auftraggebers ist
    gemäß HOAI 2009 derzeit von folgenden Honorarzonen und folgenden
    anrechenbaren Kosten auszugehen. Eine Bezifferung der Honorare ist nicht
    erforderlich, siehe auch IV.2.1) Ziffer 4.
    1. Leistungen für Ingenieurbauwerke gemäß §42 HOAI : Neubau von 2
    Hochwasserrückhaltemaßnahmen, Honorarzone II, anrechenbare Kosten: je ca.
    125 000 EUR netto
    2. Leistungen für Ingenieurbauwerke gemäß §42 HOAI: Umbau und
    Instandsetzung von Bauwerken und Anlagen des Abwasserentsorgung,
    Honorarzone III, anrechenbare Kosten: ca. 2 800 000 EUR netto ohne
    Umbauzuschlag / Umbauzuschlag bis Faktor 1,8 gemäß § 35 HOAI 2009
    3. Leistungen für Ingenieurbauwerke gemäß §42 HOAI: Neubau von Anlagen der
    Abwasserentsorgung, Honorarzone II, anrechenbare Kosten: ca. 400 000 EUR
    netto ohne Umbauzuschlag / Umbauzuschlag bis Faktor 1,8 gemäß § 35 HOAI
    2009
    Die Verwendung des Bewerberbogens als Formularvordruck wird für die
    Bewerbung empfohlen, maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung.
    Hinweis zum Download des Bewerberbogens siehe unter Ziffer II.1.5). Der
    eingereichte Bewerberbogen mit Anlagen wird nicht zurückgegeben. Der
    Umfang der Bewerbungsunterlagen soll die beschriebenen Anlagen nicht
    überschreiten.
    Erklärt die Vergabestelle auf eine Rüge, dass sie dieser Rüge nicht
    abhelfen wolle, gilt eine Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der
    Mitteilung für die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens.
    VI.4)  NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
    VI.4.1)  Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren: Vergabekammer
    Rheinland-Pfalz, Stiftstraße 9, 55116 Mainz, DEUTSCHLAND. E-Mail:
    Vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de. Tel. +49 613116-2234. URL:
    http://www.mwvlw.rlp.de. Fax +49 613116-2113.
    VI.4.3)  Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
    erhältlich sind: Vergabekammer Rheinland-Pfalz, Stiftstraße 9, 55116
    Mainz, DEUTSCHLAND. E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de. Tel. +49
    613116-2234. URL: http://www.mwvlw.rlp.de. Fax +49 613116-2113.
    VI.5)  TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG: 5.3.2010.
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       The Office for Official Publications of the European Communities
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