Ausschreibungen und Aufträge:
Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung - D-Bonn
Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
Dokument Nr...: 68719-2010 (ID: 2010030904214325889)
Veröffentlicht: 09.03.2010
Vergabe an: Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, an den der Auftrag vergeben
wurde: VDI/VDE-IT, Steinplatz 1, 10623 Berlin, DEUTSCHLAND. E-Mail:
vdivde-it@vdivde-it.de. Tel. +49 30310078-0. Fax +49 30310078-141.
*
BEKANNTMACHUNG ÜBER VERGEBENE AUFTRÄGE
Dienstleistungsauftrag
ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N): Bundesministerium für
Wirtschaft und Technologie (BMWi), Villemombler Str. 76, Kontakt Referat I
D 4, z. Hd. von Herrn Apostel, 53123 Bonn, DEUTSCHLAND. Tel. +49
228996154893. E-Mail: johann.apostel@bmwi.bund.de. Fax +49 228996152698.
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des Auftraggebers: www.bmwi.de.
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN):
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen.
Wirtschaft und Finanzen.
ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber: Evaluation,
wissenschaftliche Begleitung und Ergebnistransfer zum Technologieprogramm
"Autonomik Autonome und Simulationsbasierte Systeme für den
Mittelstand".
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, der Lieferung bzw. der
Dienstleistung: Dienstleistung.
Dienstleistungskategorie: Nr. 8.
Hauptausführungsort, Hauptlieferort, Hauptort der Dienstleistung: Berlin.
NUTS-Code DE.
II.1.4) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Projekt-Nr. 55/09.
Thema:
Evaluation, wissenschaftliche Begleitung und Ergebnistransfer zum
Technologieprogramm "Autonomik Autonome und Simulationsbasierte Systeme
für den Mittelstand".
Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) beabsichtigt,
eine Begleitforschung zu den Gewinnerprojekten des Technologiewettbewerbs
"Autonomik Autonome und Simulationsbasierte Systeme für den Mittelstand"
in Auftrag zu geben. Damit soll sichergestellt werden, dass die im Rahmen
von Autonomik geförderten Projekte die bestmögliche Unterstützung zur
erfolgreichen und effizienten Umsetzung der angestrebten Entwicklungen
erhalten, Synergieeffekte erzielt und gewonnene Ergebnisse im Sinne
nachhaltiger Verwertung verbreitet und für betroffene Zielgruppen
aufbereitet werden. Außerdem soll die Begleitforschung zur Identifizierung
und Lösung von Querschnittsaufgaben (z.B. Fortentwicklung von
Rahmenbedingungen, Standardisierungserfordernisse, Entwicklung neuer
Geschäftsmodelle, Entwicklung von Sicherheitskonzepten) beitragen und die
dazu notwendige Zusammenarbeit zwischen den Projektnehmern und darüber
hinaus mit weiteren Kompetenzträgern aus Wissenschaft, Industrie und
Verbänden organisieren. Weitere Ziele sind ein möglichst frühzeitiger
Technologietransfer und eine Bewertung der Projektergebnisse im
internationalen Vergleich.
a) Ausgangslage
Am 22.7.2008 hatte das BMWi die Richtlinien zum Technologiewettbewerb
"Autonomik" im Bundesanzeiger veröffentlicht. Ziel von Autonomik ist es,
neue und zukunftsweisende Potenziale eines Internet der Dinge zu
erschließen, die mit neuen Geschäftsaussichten für Hersteller und Anbieter
verbunden sind und zur weiteren Steigerung von Effizienz und Qualität auf
Anwenderseite beitragen. Autonomik zielt auf eine neue Generation von
intelligenten Werkzeugen und Systemen, die eigenständig in der Lage sind,
sich via Internet zu vernetzen, Situationen zu erkennen, sich wechselnden
Einsatzbedingungen anzupassen und mit Nutzern zu interagieren. Im
Mittelpunkt der angestrebten Entwicklungen stehen vor allem
mittelständische Einsatzfelder. Autonomik schließt an das inzwischen
erfolgreich abgeschlossene Programm "NextGenerationMedia Vernetzte
Lebens- und Arbeitswelten" des BMWi an, mit dem in den Anwendungsbereichen
von Produktion und Logistik, der Gesundheitsversorgung sowie der
Konsumelektronik viel beachtete und aussichtsreiche Entwicklungen
angestoßen wurden.
Fortsetzung unter Punkt VI.3).
II.1.5) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV): 73000000.
II.1.6) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): Nein.
ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart: Beschleunigtes Verhandlungsverfahren.
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien: Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug
auf folgende Kriterien:
1. Qualität und Vollständigkeit des Konzepts. Gewichtung: 25 %.
2. Zweckmäßigkeit der Leistung und Zielorientiertheit der Vorgehensweise.
Gewichtung: 25 %.
3. Projektmanagementkompetenz und Fachreputation des Konsortiums.
Gewichtung: 25 %.
4. Preis. Gewichtung: 25 %.
IV.2.2) Es wurde eine elektronische Auktion durchgeführt: Nein.
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber: I D 4 - 02 08 15 -
55/09.
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags: Nein.
ABSCHNITT V: AUFTRAGSVERGABE
AUFTRAGS-NR.: 1
V.1) Tag der Auftragsvergabe: 10.11.2009.
V.2) ZAHL DER EINGEGANGENEN ANGEBOTE: 3.
V.3) Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, an den der Auftrag
vergeben wurde: VDI/VDE-IT, Steinplatz 1, 10623 Berlin, DEUTSCHLAND.
E-Mail: vdivde-it@vdivde-it.de. Tel. +49 30310078-0. Fax +49 30310078-141.
V.4) ANGABEN ZUM AUFTRAGSWERT Endgültiger Gesamtauftragswert:
Niedrigstes Angebot 1 296 340,40 und höchstes Angebot, 3 856 100,00 EUR.
Ohne MwSt.
V.5) ES KÖNNEN UNTERAUFTRÄGE/SUBAUFTRÄGE VERGEBEN WERDEN: Nein.
ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD: Nein.
VI.2) SONSTIGE INFORMATIONEN: Fortsetzung von Punkt II.1.5).
An dem Wettbewerb hatten sich insgesamt 40 Projektkonsortien beteiligt.
Mit Unterstützung einer unabhängigen Expertenjury und unter
Berücksichtigung des verfügbaren Budgets von insgesamt rd. 20 000 000 EUR
können voraussichtlich ca. 8 bis maximal 10 Projektkonsortien für eine
Förderung ausgewählt werden. Die nominierten Forschungs- und
Entwicklungsvorhaben adressieren die Anwendungsbereiche Produktion,
Logistik, Robotik und Medizin. Sie sollen zur Schaffung von Modellen und
Demonstratoren beitragen, die Machbarkeit und wirtschaftlichen Nutzen
nachweisen und die als Ausgangspunkte für marktfähige Lösungen dienen
können.
Die organisatorische und administrative Abwicklung des Programms wird vom
Projektträger Konvergente IKT / Multimedia des BMWi beim Deutschen Zentrum
für Luft- und Raumfahrt (DLR) durchgeführt. Weitere Informationen zu
Autonomik und der Wettbewerbsausschreibung stehen im Internet unter
www.autonomik.de zur Verfügung.
b) Ziel des Forschungsvorhabens
Die wissenschaftliche Begleitforschung soll insbesondere zur
Qualitätssicherung und Erreichung der mit Autonomik verbundenen
übergeordneten innovationspolitischen Ziele beitragen. Dazu gehört die
Aufgabe, den Verlauf und die Ausrichtung der Autonomik-Förderprojekte im
Kontext der international fortschreitenden Technologieentwicklung und sich
verändernden Marktbedingungen kontinuierlich zu analysieren und zu
bewerten. Empfehlungen sowohl für die Zuwendungsempfänger als auch für den
Zuwendungsgeber in Bezug auf mögliche Fehlentwicklungen und erforderliche
Korrekturen sollen daraus abgeleitet werden. Eine zentrale Aufgabe besteht
außerdem in der Initiierung von geeigneten Netzwerken zur Stimulierung des
Wissenstransfers und von projekt- und programmübergreifenden Kooperationen
sowie eines gemeinsamen Vorgehens bei Querschnittsfragen (z.B.
Rechtsrahmen, Datensicherheit, Standardisierung, Geschäftsmodelle). Die
Marke "Autonomik" soll dabei als verbindendes Synonym die Ausstrahlung der
geförderten Projekte verstärken. Zu den innovationspolitischen Zielen von
Autonomik gehört insbesondere die Verdeutlichung der technologischen
Leistungsfähigkeit Deutschlands in diesem zukunftsweisenden Bereich.
Autonomik soll ein weiteres Aushängeschild werden, das Deutschland als
attraktiven Standort und Ausgangspunkt für lohnende Zukunftsinvestitionen
ausweist. Es ist daher ggf. auch erforderlich, eine standortbezogene
Bestandsaufnahme und Potenzialanalyse in den Themenfeldern Autonomie und
Simulation hinsichtlich Entwicklungs- und Anwendungsperspektiven
durchzuführen.
Zeithorizont.
a) Beginn: voraussichtlich 15.10.2009
b) Laufzeit: 42 Monate
Ihren Teilnahmeantrag unter Verwendung der Formblätter und
Nebenbestimmungen des BMBF (AAK inkl. Anlagen und Hinweis-blätter; BEBF 98
und BEBF-AN 98) zu dem unter Abschnitt II.1.1) genannten Thema können Sie
ausschließlich:
entweder über die elektronische Vergabeplattform des Bundes
(www.evergabe-online.de),
oder per Post- oder Expresszustellung (in zweifacher Ausfertigung) in
der Poststelle des BMWi, Geschäftsbereich Bonn (Adresse siehe Abschnitt I
Nr. 1)
einreichen; er muss -komplett mit allen Bestandteilen- spätestens am
14.7.2009 bis 16:30 Uhr (siehe auch Abschnitt IV Nr. 3.4) eingegangen
sein.
Die Übermittlung per elektronischer Vergabeplattform ist -bis zum Ablauf
der Abgabefrist- zu jeder Zeit möglich. Informationen zum elektronischen
Vergabeverfahren (Registrierung, Nutzung, Datenaustausch und -sicherheit
usw.) finden Sie auf der Internetseite "www.evergabe-online.de". Wenn Sie
Ihren Antrag per Post- oder Expresszustellung einreichen, ist auch eine
spätere Angebotsabgabe über die Vergabeplattform nicht möglich.
Bei Post- oder Expresszustellung kennzeichnen Sie Ihre Sendung bitte
deutlich mit "Nicht öffnen! Teilnahmeantrag zu Projekt I D 4 - 55/09!" und
beachten Sie, dass die Poststelle des BMWi nur zu folgenden (Dienst-)
Zeiten besetzt ist: Mo.-Do. 8:00 Uhr 16:30 Uhr, Fr. 7:30 Uhr 15:00
Uhr. Außerhalb dieser Zeiten besteht keine Möglichkeit, Ihren Antrag
rechtskräftig zuzustellen. Leiten Sie die Einreichung Ihres Antrags daher
so frühzeitig ein, dass er spätestens zu dem o. g. Termin eingehen kann.
Per Fax, per E-Mail, zu spät, an anderen als den o.g. Stellen oder
unvollständig eingereichte Anträge gelten als nicht eingegangen und werden
nicht berücksichtigt.
Arbeitsgemeinschaften/Kooperationen auch internationale sind zulässig.
VI.3) RECHTSBEHELFSVERFAHREN/NACHPRÜFUNGSVERFAHREN:
VI.3.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren: Vergabekammer:
Bundeskartellamt, Kaiser-Friedrich-Straße 16, 53113 Bonn, DEUTSCHLAND.
Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren:
Vergabeprüfstelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie,
Referat I B 3, Villemombler Straße 76, 53123 Bonn, DEUTSCHLAND.
VI.3.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erhältlich sind: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Referat
I B 3, Villemombler Straße 76, 53123 Bonn, DEUTSCHLAND.
VI.4) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG: 4.3.2010.
--------------------------------------------------------------------------------
Database Operation & Alert Service (icc-hofmann) for:
The Office for Official Publications of the European Communities
The Federal Office of Foreign Trade Information
Phone: +49 6082-910101, Fax: +49 6082-910200, URL: http://www.icc-hofmann.de