Ausschreibung: Verwaltung von Datennetzen - D-Berlin
Verwaltung von Datennetzen
Dokument Nr...: 65089-2010 (ID: 2010030404212119882)
Veröffentlicht: 04.03.2010
*
BEKANNTMACHUNG
Dienstleistungsauftrag
ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N): Kassenärztliche
Bundesvereinigung K.d.ö.R und GKV-Spitzenverband K.d.ö.R., Kassenärztliche
Bundesvereinigung: Herbert-Lewin-Platz-2, 10623 Berlin;
GKV-Spitzenverband: Mittelstraße 51, 10117 Berlin, Kontakt Institut des
Bewertungsausschusses Wilhelmstraße 138, 10963 Berlin, DEUTSCHLAND, z. Hd.
von Herrn Wolfgang Linke, Berlin, DEUTSCHLAND. Tel. +49 30814526017.
E-Mail: wolfgang.linke@institut-ba.de. Fax +49 30814526019.
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des Auftraggebers: http://www.kbv.de,
http://www.gkv-spitzenverband.de.
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen.
Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich
Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches
Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten
Kontaktstellen.
Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten
Kontaktstellen.
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN):
Einrichtung des öffentlichen Rechts.
Gesundheit.
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
Auftraggeber: Nein.
ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber: Betreiben der
Datenstelle des Bewertungsausschusses gemäß § 87 Abs. 3f SGB V.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung: Dienstleistung.
Dienstleistungskategorie: Nr. 7.
Hauptort der Dienstleistung: Berlin.
NUTS-Code: DE300.
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung: Öffentlicher Auftrag.
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Einrichtung und Betrieb einer externen Datenstelle des
Bewertungsausschusses für einen befristeten Zeitraum. Aufgaben der
Datenstelle sind die Annahme, Verwaltung und Aufbereitung des
Datenbestandes. Dieser Datenbestand umfasst Massendaten im zweistelligen
Terabyte-Bereich. Weiterer wesentlicher Auftragsbestandteil sind
Unterstützungsleistungen für die fachliche Auswertung der Daten.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV): 72315200.
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): Ja.
II.1.8) Aufteilung in Lose: Nein.
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig: Nein.
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang: Die Aufgabe des Auftragnehmers besteht
darin, als Betreiber der Datenstelle eine technische Infrastruktur auf
Mietbasis bereitzustellen. Darüber hinaus erbringt der Auftragnehmer die
Betreuung dieser technischen Infrastruktur, also Aufgaben der System- und
Datenbankadministration. Weiterhin erbringt der Auftragnehmer in enger
Abstimmung mit den Auftraggebern Aufgaben zur fachlichen Betreuung der
Daten. Dabei verantwortet der Auftragnehmer nicht die Qualität der
gelieferten Daten, jedoch schuldet er die Erstellung, Anwendung und
Reporting von Qualitätssicherungsschritten nach Vorgaben der Auftraggeber.
Die Datenstelle muss zum 20.9.2010 betriebsbereit sein. Ab dem 21.9.2010
erfolgt die Übernahme des vorhandenen Datenbestandes der Auftraggeber. Es
ist sicherzustellen, dass die übernommenen Daten und alle daran geknüpften
Verarbeitungsfunktionalitäten zum 31.12.2010 in der Datenstelle gemäß den
in der Leistungsbeschreibung genannten Bedingungen zur Aufgabenerfüllung
uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Für Teile des Datenbestandes ist
während der Vertragslaufzeit der Übergang von Stichprobe auf Vollerhebung
vorgesehen. Die Leistungsbeschreibung sieht dementsprechend technische und
personelle Kapazitätserweiterungen der Datenstelle in den Jahren 2011 und
2012 vor. Demzufolge muss die IT-Infrastruktur als skalierbares System
realisiert werden. Die Zeitpunkte der Erweiterungen sind in der
Leistungsbeschreibung dargestellt. Die vorstehenden
Kapazitätserweiterungen sind keine Bedarfspositionen, sondern sind im
Rahmen der Grundpositionen zu erbringen. Darüber hinaus enthält die
Leistungsbeschreibung Bedarfspositionen, die unter II.2.2 beschrieben
sind.
Die Vertragslaufzeit endet am 30.9.2015, wenn die Auftraggeber nicht von
der ihnen eingeräumten Möglichkeit Gebrauch gemacht haben, den Vertrag zum
30.9.2013 oder zum 30.9.2014 jeweils mit einer Kündigungsfrist von 6
Monaten ordentlich zu kündigen. Die Mindestvertragslaufzeit endet somit am
30.9.2013.
II.2.2) Optionen: Ja.
Beschreibung der Optionen: In der Leistungsbeschreibung sind
Bedarfspositionen vorgesehen für:
(1) zusätzlichen Plattenspeicher zzgl. Backup-Kapazitäten (Abruf während
der gesamten Laufzeit möglich);
(2) Installation zusätzlicher Software auf den Anwendungsservern nach
Vorgaben des Auftraggebers (Abruf während der gesamten Laufzeit möglich);
(3) Zusätzliche Personalkapazitäten im Bereich der fachlichen Betreuung
der Daten (Abruf ab 1. Januar 2011 möglich).
ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE
INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten: Der Auftragnehmer muss
eine kombinierte Vertragserfüllungs- und Mängelhaftungssicherheit durch
Einzahlung von Geld auf einem Sperrkonto oder Übergabe einer
entsprechenden Bürgschaft in Höhe von 5 % des für die vertragliche
Mindestlaufzeit (bis zum 30.9.2013) vereinbarten Pauschalfestpreises
stellen. Die kombinierte Vertragserfüllungs- und Mängelhaftungssicherheit
erstreckt sich auf die Erfüllung sämtlicher Verpflichtungen des
Auftragnehmers aus diesem Vertrag, insbesondere auf die vertragsgemäße
Ausführung der Leistung einschließlich Abrechnung, Mängelansprüche und
Schadensersatz. Der Bürge verzichtet auf die Einreden der Anfechtbarkeit
und der Vorausklage nach §§ 770 Abs. 1, 771 BGB sowie auf das Recht zur
Hinterlegung.
Aufgrund der im Jahre 2010 aus zwingenden haushalterischen Gründen
begrenzten Möglichkeit des Auftraggebers, Abschlagszahlungen zu leisten
(vgl. hierzu III.1.2), muss der Auftragnehmer die kombinierte
Vertragserfüllungs- und Mängelhaftungssicherheit nicht bei
Vertragsabschluss, sondern erst Zug um Zug gegen Leistung der am 31.3.2011
fälligen Abschlagszahlung erbringen.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis
auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend): Der Auftraggeber
kann aus zwingenden haushalterischen Gründen im Jahr 2010 lediglich
Abschlagszahlungen in Höhe von ca. 4 % des für die vertragliche
Mindestlaufzeit (bis zum 30.9.2013) vereinbarten Pauschalfestpreises
leisten. Die darauf folgende Abschlagszahlung wird am 31.3.2011 in Höhe
von 5 % des für die vertragliche Mindestlaufzeit vereinbarten
Pauschalfestpreises fällig. In der Folgezeit erhält der Auftragnehmer
Abschlagszahlungen gemäß einem leistungsorientierten Zahlungsplan, der den
Verdingungsunterlagen beigefügt ist. Die Abschlagszahlungen werden
innerhalb von 18 Werktagen nach Vorlage einer prüffähigen Rechnung über
die ordnungsgemäß erbrachten Teilleistungen geleistet.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung: Nein.
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister: Angaben
und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu
überprüfen: Es muss eine Erklärung über die Rechtsform des Bieters/ der
Bietergemeinschaft, über Angaben zu verbundenen Unternehmen sowie über die
Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren beschäftigten
Mitarbeiter abgegeben werden. Wenn der Bieter, die Bietergemeinschaft oder
ein Mitglied der Bietergemeinschaft eine in einem öffentlichen Register
(z. B. Handelsregister) geführte Gesellschaft ist, muss ein beglaubigter
Auszug aus diesem Register mit dem Angebot vorgelegt werden, der im
Zeitpunkt der Abgabe des Angebotes nicht älter als 6 Monate sein darf. Für
Bieter/ Bietergemeinschaften aus anderen EU-Mitgliedstaaten sind
entsprechende beglaubigte Registerauszüge des jeweiligen Mitgliedstaates
vorzulegen, die zum Zeitpunkt der Abgabe des Angebots nicht älter als 6
Monate sein dürfen.
Bewirbt sich eine Bietergemeinschaft, so muss diese eine Erklärung über
die Benennung eines bevollmächtigten Vertreters der Bietergemeinschaft
sowie über die einzelnen Mitglieder der Bietergemeinschaft abgeben.
Bei den Bietern bei Bietergemeinschaft bei jedem Mitglied der
Bietergemeinschaft dürfen die Ausschlussgründe nach § 7 Nr. 5 VOL/A und
nach § 7a Nr. 2 VOL/A nicht vorliegen. Hierzu müssen die Bieter bei
Bietergemeinschaften jedes Mitglied der Bietergemeinschaft sich
erklären.
Bei den Bietern bei Bietergemeinschaften bei jedem Mitglied der
Bietergemeinschaft dürfen keine Unzuverlässigkeitsgründe vorliegen, wie
sie sich z. B. aus dem Gewerbezentralregister ergeben können. Hierzu
müssen die Bieter bei Bietergemeinschaften jedes Mitglied der
Bietergemeinschaft sich erklären.
Die Bieter oder die Bietergemeinschaft können für die Erbringung der
Leistung Nachunternehmer einsetzen. Soweit sich der Bieter oder die
Bietergemeinschaft auf die Fachkunde oder Leistungsfähigkeit eines
Nachunternehmers beruft, muss er/sie mit dem Teilnahmeantrag eine
Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers und gegebenenfalls dessen
Nach-Nachunternehmern vorlegen. Die Verpflichtungserklärung ist mit der
Abgabe des Angebotes einzureichen.
Die von den Bietern geforderten Angaben sind in Formblättern
zusammengefasst, welche Bestandteil der Verdingungsunterlagen sind. Diese
Formblätter sind von den Bietern/den Bietergemeinschaften und deren
Nachunternehmern auszufüllen, zu unterschreiben und zusammen mit den darin
geforderten Nachweisen und Erklärungen mit dem Angebot einzureichen. Alle
Bescheinigungen und Nachweise können auch als Kopien vorgelegt werden.
Fehlende oder unvollständige Angaben oder Erklärungen oder Nachweise
führen zum Ausschluss des Angebots vom weiteren Verfahren.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Angaben und
Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu
überprüfen: Es muss eine Erklärung des Bieters/der Bietergemeinschaft über
die Umsätze der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre abgegeben werden.
Soweit sich der Bieter/ die Bietergemeinschaft für die Umsatzberechnung
auf den Umsatz eines Nachunternehmers beruft, wird dieser Umsatz nur
berücksichtigt, wenn der Nachunternehmer die Verpflichtungserklärung
abgibt. Die Verpflichtungserklärung ist mit der Abgabe des Angebotes
einzureichen. Die von den Bietern geforderten Angaben sind in Formblättern
zusammengefasst, welche Bestandteil der Verdingungsunterlagen sind. Diese
Formblätter sind von den Bietern/ den Bietergemeinschaften und deren
Nachunternehmern auszufüllen, zu unterschreiben und zusammen mit den darin
geforderten Nachweisen und Erklärungen mit dem Angebot einzureichen.
Außerdem müssen die Bieter bzw. jedes Mitglied der Bietergemeinschaften
den letzten erschienenen Geschäftsbericht vorlegen.
Weiterhin müssen die Bieter/alle Mitglieder der Bietergemeinschaft sich
durch Abgabe der Kopie einer Bankauskunft erklären. Die Bankauskunft hat
Angaben über Art und Dauer der Geschäftsbeziehung, Unregelmäßigkeiten im
Geschäfts- und Zahlungsverhalten, Bonität, Kreditwürdigkeit und eine
Empfehlung zum Eingehen einer Geschäftsbeziehung mit dem Bieter/ dem
Mitglied der Bietergemeinschaft zu enthalten. Bei der Bank muss es sich um
ein in den Europäischen Gemeinschaften, in einem Staat des Abkommens über
den Europäischen Wirtschaftsraum oder einem Staat der Vertragsparteien des
WTO-Abkommens über das öffentliche Beschaffungswesen zugelassenes
Kreditinstitut handeln. Die Bankerklärung ist mit der Abgabe des Angebotes
einzureichen.
Darüber hinaus sind mit dem Angebot Unbedenklichkeitsbescheinigungen der
zuständigen Behörden über die Zahlung von Steuern und Abgaben zur
Sozialversicherung vorzulegen:
Bescheinigung einer Krankenkasse, bei der die meisten Mitarbeiter
versichert sind,
Bescheinigung der zuständigen Berufsgenossenschaft,
Bescheinigung des zuständigen Finanzamtes (nicht älter als 6 Monate).
Von den Bietern aus anderen Mitgliedsstaaten sind entsprechende
Bescheinigungen der dort zuständigen Behörden vorzulegen.
Außerdem müssen die Bieter/ alle Mitglieder der Bietergemeinschaft eine
marktübliche Industriehaftpflichtversicherung oder eine vergleichbare
Versicherung aus einem Mitgliedsstaat der EU nachweisen. Hierzu müssen sie
die Kopie einer aktuell bestehenden Haftpflichtversicherung mit dem
Angebot vorlegen.
Alle Bescheinigungen und Nachweise können auch als Kopien vorgelegt
werden. Fehlende oder unvollständige Angaben oder Erklärungen oder
Nachweise führen zum Ausschluss des Angebots vom weiteren Verfahren.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Der Bieter oder die
Bietergemeinschaft muss in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren
einen Gesamtumsatz von mindestens 10 000 000 EUR (davon mindestens 5 000
000 EUR im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr) aufweisen.
Die Haftpflichtversicherung muss mindestens folgende Deckungssummen
aufweisen: für Vermögensschäden 500 000 EUR und für Personenschäden 1 000
000 EUR.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit: Angaben und Formalitäten, die
erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Vom Bieter sind mit dem Angebot die folgenden Nachweise und Erklärungen
vorzulegen:
(1.) Darstellung von Referenzprojekten;
(2.) Darstellung der Verfügbarkeit der für die Leistungserbringung
vorgesehenen Personen;
(3.) Darstellung der Eignung der für die Leistungserbringung vorgesehenen
Personen.
Die von den Bietern geforderten Angaben sind in Formblättern
zusammengefasst, welche Bestandteil der Verdingungsunterlagen sind. Diese
Formblätter sind von den Bietern/ den Bietergemeinschaften und deren
Nachunternehmern auszufüllen, zu unterschreiben und zusammen mit den darin
geforderten Nachweisen und Erklärungen mit dem Angebot einzureichen. Alle
Bescheinigungen und Nachweise können auch als Kopien vorgelegt werden.
Fehlende oder unvollständige Angaben oder Erklärungen oder Nachweise
führen zum Ausschluss des Angebots vom weiteren Verfahren.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
(1.) Referenzprojekte aus dem Bereich "Data Management und Data Mining"
deren Durchführungsende im Zeitpunkt der Abgabe des Angebotes nicht länger
als 3 Jahre zurückliegt, davon mindestens ein Projekt mit: Umsatzvolumen >
800 000 EUR, Datenvolumen > 1 Terabyte und Anzahl Datensätze > 100 Mio.;
(2.) Verfügbarkeit des eingesetzten Personals (keine Mehrfachnennung
möglich) im Bereich System- und Datenbankadministration mindestens 3
Mitarbeiter, im Bereich Projektmanagement mindestens 1 Mitarbeiter, im
Bereich Datenmanagement und analyse mindestens 4 Mitarbeiter. Die
verfügbaren Personen dürfen in mehreren Bereichen eingesetzt werden (z. B.
SAN/Netzwerk/VPN kann von einer Person betreut werden,
Datenbankadministrator kann auch Datenbankprogrammierer sein);
(3.) Qualifikation des eingesetzten Personals (Mehrfachnennung möglich):
Mindestens 2 Mitarbeiter mit mindestens dreijähriger Erfahrung in den
Bereichen System- und Datenbankadministration, mindestens 2 Mitarbeiter
mit mindestens zweijähriger Erfahrung im Betrieb von Datenbank-Anwendungen
mit einem Speichervolumen von mehr als 1 Terabyte, mindestens 2
Mitarbeiter mit mindestens zweijähriger Erfahrung im Umgang mit
Massendaten (z. B. Performance-Tuning des DB-Servers, Parallelisierung,
Partitionierung), mindestens 1 Mitarbeiter mit mindestens einjähriger
Erfahrung in der Administration von Netzwerkspeichersystemen (SAN),
mindestens 1 Mitarbeiter mit mindestens einjähriger Erfahrung mit
Netzwerktechnologien und VPN-Lösungen, mindestens 1 Mitarbeiter mit
mindestens einjähriger Erfahrung in der Administration von
Terminal-Servern, mindestens 2 Mitarbeiter mit mindestens dreijähriger
Erfahrung mit der Administration der Betriebssysteme Windows Server
und/oder UNIX/Linux, mindestens 2 Mitarbeiter mit zertifizierten
Kenntnissen der Architektur und Struktur des eingesetzten RDBMS,
mindestens 2 Mitarbeiter mit mindestens zweijähriger Erfahrung in der
Datenmodellierung und des Schema-Designs, mindestens 2 Mitarbeiter mit
mindestens dreijähriger Erfahrung in der Datenbankprogrammierung (SQL und
prozedurales SQL), mindestens 1 Mitarbeiter mit Erfahrung mit ETL-Tools,
mindestens 2 Mitarbeiter mit mindestens einem abgeschlossenen Projekt aus
dem Bereich Data Warehouses (einschließlich Erstellung von
OLAP-Anwendungen), für mindestens 2 Mitarbeiter den Nachweis methodischer
Kenntnisse in Abfrageoptimierung durch Angabe nachprüfbarer Referenzen
und/oder von Zertifikaten, mindestens 1 Mitarbeiter mit mindestens
zweijähriger Erfahrung im Bereich XML und mit der Verarbeitung großer
Datenmengen im XML-Format.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge: Nein.
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen
Berufsstand vorbehalten: Nein.
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche
Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der
betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen: Ja.
ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart: Offenes Verfahren.
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien: Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug
auf die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der
Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der
Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind.
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt: Nein.
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber: Vergabe-Nr.:
EU-09-001DS.
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags: Nein.
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und
ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung: Schlusstermin für die
Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen: 16.4.2010.
Die Unterlagen sind kostenpflichtig: Nein.
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge:
26.4.2010 - 12:00.
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
verfasst werden können: Deutsch.
IV.3.7) Bindefrist des Angebots: Bis: 21.6.2010.
IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote: Personen, die bei der
Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen: Nein.
ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG: Nein.
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD: Nein.
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN: Die Kassenärztliche Bundesvereinigung und
der GKV-Spitzenverband sind Körperschaften des öffentlichen Rechts im
Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung und führen diese
Ausschreibung als Trägerorganisationen des Bewertungsausschusses für die
vertragsärztliche Versorgung durch. Der Bewertungsausschuss ist ein nicht
rechtsfähiger Vertragsausschuss. Sein Handeln wird seinen
Trägerorganisationen als Eigenes zugerechnet. Die öffentliche
Auftragsvergabe des Bewertungsausschusses erfolgt durch die
Trägerorganisationen, welche in ihrer gesamthänderischen Verbundenheit
gemeinsam Vertragspartner werden. Der Bewertungsausschuss wird bei der
Wahrnehmung seiner Aufgaben von einem Institut unterstützt. Dieses
Institut des Bewertungsausschusses nimmt die Funktion der Vergabestelle
wahr.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren: Bundeskartellamt
Vergabekammern des Bundes, Kaiser-Friedrich-Str. 16, 53113 Bonn,
DEUTSCHLAND. Tel. +49 22894990. URL: http://www.bundeskartellamt.de. Fax
+49 2289499163.
VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erhältlich sind: die unter I.1 ganannte Kontaktstelle.
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG: 2.3.2010.
--------------------------------------------------------------------------------
Database Operation & Alert Service (icc-hofmann) for:
The Office for Official Publications of the European Communities
The Federal Office of Foreign Trade Information
Phone: +49 6082-910101, Fax: +49 6082-910200, URL: http://www.icc-hofmann.de