Ausschreibung, Auftragsbekanntmachung: Dienstleistungen für die öffentliche Verwaltung - D-Bonn Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung Planung und Ausführung von Forschung und Entwicklung Dienstleistungen für die öffentliche Verwaltung Dokument Nr...: 4879-2009 Veröffentlicht: 08.01.2009 * BEKANNTMACHUNG Dienstleistungsauftrag ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N): Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Rochusstraße 1, D-53107 Bonn. Tel. +49 22899527-1604. E-Mail: zentrale-vergabestelle@bmas.bund.de. Fax +49 22899527-2253. Internet-Adresse(n): Hauptadresse des Auftraggebers: www.BMAS.bund.de. Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen. Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen. Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen. I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN): Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen. Sozialwesen. Sonstiges: Renten- und Alterssicherung, Arbeitsrecht und Arbeitsschutz, Arbeitsmarktpolitik. Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: Nein. ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND II.1) BESCHREIBUNG II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber: Monitoring und Jahresberichterstattung ESF. II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung: Dienstleistung. Dienstleistungskategorie: Nr. 08. Hauptort der Dienstleistung: Bonn. NUTS-Code: DEA22. II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung: Öffentlicher Auftrag. II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens: Das BMAS ist als Verwaltungsbehörde im Sinne des Art. 59 Verordnung (VO) (EG) Nr. 1083/2006 des Rates verantwortlich für die Umsetzung des Europäischen Sozialfonds (ESF) in Deutschland. Zu den diesbezüglichen Aufgaben des BMAS als Verwaltungsbehörde gehören gem. Art. 69 VO (EG) Nr. 1083/2006 u.a. die Jahresberichterstattung über den Einsatz des ESF gemäß den Festlegungen des Operationellen Programms (OP) des Bundes für den ESF in der Förderperiode 2007-2013, sowie die die Begleitung (Monitoring) der Programmumsetzung. Die Ausschreibung verfolgt das Ziel, ein Unternehmen oder ein Unternehmenskonsortium mit dem laufenden Monitoring sowie der Erstellung der Durchführungsberichte (Jahresberichte) zum ESF-OP des Bundes 2007-2013 zu beauftragen. Das Vertragsverhältnis soll 2009 (nach Zuschlagserteilung) beginnen und endet am 31.12.2012 mit der Option der Verlängerung zum 30.6.2017. Die zentralen Aufgaben sind: 1. Erstellung der jährlichen Durchführungsberichte über den Zeitraum 2008-2011 und die Erstellung eines Abschlußberichts, soweit die Option der Verlängerung nicht in Anspruch genommen wird. Bei Verlängerung des Vertrages zusätzlich die Durchführungsberichte der Jahre 2012-2015 sowie im Jahr 2017 die Erstellung des abschließenden Berichts über die gesamte Förderperiode; 2. Laufende Unterstützung des BMAS bei seinem Aufgaben im Bereich der Programmsteuerung und des Programmcontrollings durch die Bereitstellung von geeigneten steuerungsrelevanten Daten und Informationen sowie ggfls. Erstellung von Änderungsanträgen zum OP; 3. Zusammenführung der in den verschiedenen Evaluationsvorhaben zur Bewertung des OPs bzw. einzelner Programme der im OP erfassten Indikatoren zu Programmverlauf und Programmergebnissen. II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV): 75131000, 73300000, 73000000. II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): Nein. II.1.8) Aufteilung in Lose: Nein. II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig: Nein. II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS II.2.2) Optionen: Ja. Beschreibung der Optionen: Die Auftragsdauer ist bis 30.6.20017 geplant. Aus haushaltsrechtlichen Gründen ist es nicht möglich, die Vertragsdauer über den 31.12.2012 hinaus verbindlich zu vereinbaren. Sofern für die Jahre 2013 bis 2017 die benötigten Haushaltsmittel zur Verfügung stehen, soll der Auftragnehmer seine Tätigkeit bis zum Ende des Projekts durchführen. Nähere Einzelheiten hierzu werden im Vertrag geregelt. ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister: Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Name und Adresse und Hauptsitz des Unternehmens, Angabe einer Kontaktperson, mit Telefonnummer und sonstigen Kommunikationsadressen, Kurze Beschreibung des Unternehmens, insbesondere der Geschäftstätigkeit, Mitarbeiterzahl und struktur, Gesellschaftsstruktur, ggf. Standorte, Angabe der Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die über Erfahrungen in folgenden Bereichen verfügen: 1. Durchführung von Monitoringaufgaben; 2. Erstellung von sozioökonomischen und SWOT-Analysen; 3. Beschaffung von statistischen Daten und deren grafische Aufbereitung; 4. Kenntnisse im Bereich des Arbeitsförderungsrechts und der Arbeitsmarktpolitik des Bundes; 5. Zusammenarbeit mit der öffentlichen Verwaltung, insbes. der Bundesministerien oder Bundesverwaltung; 6. Förderungen aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF); 7. Strukturfonds der EU sowie deren Durchführungsbestimmungen. III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Zur Beurteilung Ihrer wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit ist die dem Anschreiben als Anlage 2 / Anschreiben beigefügte Erklärung mit dem Angebot unterschrieben zurückzureichen. III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit: Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Zur Sicherstellung eines hochwertigen Monitorings, einer umfassenden Unterstützung der Verwaltungsbehörde des BMAS sowie der termingerechten Erstellung von Durchführungsberichten, sind vertiefte Kenntnisse: 1. Des ESF-OP des Bundes; 2. Der mit der Durchführung der Umsetzung des OP befassten zwischengeschalteten Stellen und Umsetzungsstellen; 3. Der einschlägigen Vorschriften der EU für die Berichterstattung und des Stammblattverfahrens notwendig. Aus diesem Grund sollen folgende Nachweise zur Leistungsfähigkeit des Unternehmens vorgelegt werden: Referenzliste mit stichwortartiger Beschreibung der bisher bearbeiteten Projekte in den letzten 3 Jahren, die mit der gewünschten Leistung vergleichbar sind, mit Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber, Benennung von einem, innerhalb der letzten 3 Jahre im Zusammenhang mit dem Europäischen Sozialfonds oder Europäischen Strukturfonds durchgeführten Monitoring-Projekt oder vergleichbarer Projekte unter Angabe der Organisation, der Projektbezeichnung, des Auftragsvolumens, der Laufzeit des Auftrags, einer kurzen Inhaltsbeschreibung und der Benennung eines Ansprechpartners (inkl. Telefonnummer) des Auftraggebers, Nachweis über Verfügbarkeit einer ausreichenden Anzahl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die fachlich erfahren sind und mit den einschlägigen Aufgaben vertraut sind, Benennung der für die Leistung verantwortlichen Personen (Projektleitung) und der weiteren für die Durchführung des Projekts vorgesehenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Nachweis über Fachexpertise der vorgesehenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den einschlägigen Aufgaben, insbesondere zu den Vorschriften der EU über die Berichtslegung, Nachweis der Kenntnisse des ESF-OP des Bundes 2007-2013, insbesondere der dort für die Programmkontrolle genannten Indikatoren, Die für die Leistung verantwortlichen Personen (Projektleitung) müssen mindestens über 5 Jahre praktische Erfahrung im Bereich des ESF verfügen. III.2.4) Vorbehaltene Aufträge: Nein. III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Nein. III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen: Ja. ABSCHNITT IV: VERFAHREN IV.1) VERFAHRENSART IV.1.1) Verfahrensart: Offenes Verfahren. IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN IV.2.1) Zuschlagskriterien: Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind. IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt: Nein. IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber: Zb 1 04812-6/1. IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags: Nein. IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung: Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen: 17.2.2009. Die Unterlagen sind kostenpflichtig: Nein. IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge: 24.2.2009. IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können: Deutsch. IV.3.7) Bindefrist des Angebots: Bis: 1.5.2009. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN VI.1) DAUERAUFTRAG: Nein. VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD: Ja. Geben Sie an, um welche Vorhaben und/oder Programme es sich handelt: Evaluation diverser ESF-Programme. VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN: 1) Für den Fall einer gemeinschaftlichen Abgabe eines Angebots im Rahmen einer Bietergemeinschaft ist eine Erklärung nach folgendem Muster abzugeben: Wir, [namentliche Nennung aller einzelnen Mitglieder der Bietergemeinschaft], erklären für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages [namentliche Nennung des aus vorstehender Auflistung ausgewählten Mitgliedes] als bevollmächtigten Vertreter. Wir haften im Rahmen dieses Vergabeverfahrens und im Falle der Zuschlagserteilung gesamtschuldnerisch (§ 421 BGB). Wir sichern die Erbringung der Leistung (§ 1 Werkvertrag) und insbesondere auch die Eignung für den Fall zu, dass ein Mitglied der Bietergemeinschaft die von ihm zu erbringende Leistung nicht bewirken kann. Bis zur Bewirkung der ganzen Leistung bleiben alle Mitglieder der Bietergemeinschaft verpflichtet. 2) Information zum Zuschlagsvorbehalt Die Erteilung des Zuschlags steht unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit der benötigten Haushaltsmittel. VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt, Kaiser-Friedrich-Straße 16, D-53113 Bonn. VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: siehe § 13 der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (Vergabeverordnung - VgV). VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG: 7.1.2009. -------------------------------------------------------------------------------- Database Operation & Alert Service (icc-hofmann) for: The Office for Official Publications of the European Communities The Federal Office of Foreign Trade Information Phone: +49 6082-910101, Fax: +49 6082-910200, URL: http://www.icc-hofmann.de