Ausschreibung, Auftragsbekanntmachung: Terminplanungs- und Produktivitätssoftwarepaket - D-Bonn
Terminplanungs- und Produktivitätssoftwarepaket
Dokument Nr...: 3605-2009
Veröffentlicht: 07.01.2009
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BEKANNTMACHUNG
Dienstleistungsauftrag
ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N): Beschaffungsamt des BMI, St.
Augustiner Str. 86, Kontakt ReferatB 2, z. Hd. von Heribert Genreith,
D-53225 Bonn. Tel. +49 22899610-2920. E-Mail:
heribert.genreith@bescha.bund.de. Fax +49 2289910610-2920.
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des Auftraggebers: www.beschaffungsamt.de.
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen.
Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich
Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches
Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: Beschaffungsamt des BMI, z. Hd.
von Herrn Heribert Genreith, D-53225 Bonn.
Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: Beschaffungsamt des BMI,
Kontakt Nur an e-Vergabeplattform!!, z. Hd. von B 2.40 - 9677/08/VV : 1,
D-53225 Bonn.
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN):
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen.
Allgemeine öffentliche Verwaltung.
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
Auftraggeber: Ja.
ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber: Software - Neue
Steuerungsinstrumente für den BRH -.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung: Dienstleistung.
Dienstleistungskategorie: Nr. 7.
Hauptort der Dienstleistung: Bonn.
NUTS-Code: DEA22.
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung: Öffentlicher Auftrag.
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Softwareentwicklung oder -anpassung, Softwareimplementierung, Pflege sowie
Weiterentwicklung.
Es soll eine Software entwickelt werden, die die Kernprozesse des
Bundesrechnungshofes unterstützt, d.h. von der Aufgabenanalyse und der
Arbeitsplanung über die Durchführung von Projekten bzw. Prüfungen bis zum
kontradiktorischen Verfahren.
Im Einzelnen handelt es sich dabei um die:
- Unterstützung der Aufgabenanalyse und Risikobewertung des Prüfungsstoffs
nach bestimmten Kriterien (z.B. Finanzvolumen, Fehlerträchtigkeit, Anzahl
und Größe der zu prüfenden Organisationseinheiten),
- Unterstützung der Prüfungsplanung, -steuerung und -durchführung,
- Generierung einer Berichtsfunktion für Standardberichte,
Abweichungsberichte und Bedarfsberichte,
- Unterstützung eines "Empfehlungscontrolling" (Umsetzung der
Beanstandungen und Empfehlungen des Bundesrechnungshofes/der Prüfungsämter
des Bundes),
und die:
- Integration von Arbeitshilfen und Dokumentenvorlagen.
Die fachlichen Forderungen basiern auf den rechtlichen Bestimmungen über
den Bundesrechnungshof (z.B. das Bundesrechnungshofgesetz, die
Geschäftsordnung und die Prüfungsordnung des Bundesrechnungshofes).
Weitere Informationen können der Internetseite www.bundesechnungshof.de
entnommen werden.
Angeboten werden können sowohl vollständige Neuentwicklungen als auch eine
angepasste, vorhandene Software.
Die Software muss Daten mit folgenden IT-Systemen austauschen:
Personalverarbeitungssystem EPOS,
- Kosten- und Leistungsrechnung Mach M1,
- Dokumentenmanagementsystem VISkompakt.
Zum Leistungsumfang gehört:
- Erstellung (Anpassung) der Software,
- Installation der Software auf beigestellter Hardware,
- Nur bei Individualsoftware: Übertragung des nichtausschließlichen,
zeitlich und örtlich sowie inhaltlich unbeschränkten und übertragbaren
Rechtes zur Nutzung, Vervielfältigung und Änderung,
- Schulung,
- Dokumentation,
- Pflege der Software für mindestens 1 Jahr mit Option der Verlängerung,
- Beratungs- und Unterstützungsleistung im Zusammenhang mit der Software,
Weiterentwicklung nach Abnahme (Projektrahmenvertrag).
Die angebotene Software muss auf der im Bundesrechnungshof eingesetzten
Datenbankplattform Oracle betrieben werden können.
Pilotierung.
Um verwertbare Anhaltspunkte zum Nutzen, der Leistungsfähigkeit, der
Akzeptanz und möglicher Schwächen zu erhalten, wird die Software - in
ausgewählten Organisationseinheiten - in Form eines Pilotbetriebes über
ein Jahr erprobt. Die Entscheidung über eine flächendeckende Einführung
der Software im gesamten Geschäftsbereich des Bundesrechnungshofes erfolgt
nach Abchluss des einjährigen Pilotbetriebes auf Basis der dann gewonnenen
Erfahrungen.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV): 48330000.
II.1.8) Aufteilung in Lose: Nein.
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.2) Optionen: Ja.
Beschreibung der Optionen: (a) Flächendeckende Aussttung im gesamten
Geschäftsbereich nach einjähriger Pilotbetrieb.
(b) Verlängerung des Pflegevertrages und Projektrahmenvertrag.
Siehe Abschnitt II.1.5).
ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE
INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten: Keine.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis
auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend): Zahlungsbedingungen
gemäß Verdingungsunterlagen (AGB des Beschaffungsamtes und EVB-IT).
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird: Keine besondere Rechtsform; BGB-Gesellschaften haben einen
bevollmächtigten Vertreter zu benennen und sich zur gesamtschuldnerischen
Haftung zu verpflichten.
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Angaben und
Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu
überprüfen: I) Unternehmensdarstellung (10 % Gewichtung für die
Bewertung).
(a) Standort und Struktur des Unternehmens sowie des für die Ausschreibung
maßgeblichen Geschäftszweiges (Softwareentwicklung, -anpassung,
Datenbanksysteme, Support) (ausschließlich Information, keine
Bewertung!!);
(b) Umsatz- und Personalentwicklung der letzten 3 Jahre des für die
Ausschreibung maßgeblichen Geschäftszweiges (Sotwareentwicklung,
-anpassung, Datenbanksysteme, Support);
(c) Schwerpunkte des Unternehmens;
(d) Unternehmenseigenes Qualitätsmanagement (ggf. Zertifizierung).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Mit dem Teilnahmewettberb ist
das ausgefüllte Formular "Eigenerklärung Zuverlässigkeit" einzureichen.
Das Formular ist auf der E-Vergabeplattform im Ordner Teilnahmeunterlagen
verfügbar.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit: Angaben und Formalitäten, die
erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: II)
Projektspezifische Anforderungen (35 % für die Bewertung).
(a) Geben Sie an, ob Sie eine bereits vorhandene Software anbieten, die
ggf. modifiziert werden muss. Beschreiben Sie diese Software
(Eigenschaften, Funktionalität, Betriebssystem, Programmiersprache,
Anwender u.ä.);
(b) Anzahl potentieller Projektmitarbeiter;
(c) Qualifikation/vergleichbare Erfahrung der potentiellen
Projektmitarbeiter, deren Funktion im Unternehmen und Art des
Beschäftigungsverhältnisses (festangestellt/freiberuflich) - (hier werden
zu den Anforderungeb quantitative Angaben angefordert, keine einzelnen
Mitarbeiterprofile);
(d) Geben Sie an, was von ein Mitarbeiter die Projektleitung übernehmen
würde und welche Qualifikationen, Erfahrungen und Referenzen aus
vergleichbaren Projekten dieser geplante Projektleiter mitbringen würde.
III) Referenzprojekte der letzten 3 Jahre, welche eine Entwicklung bzw.
Anpassung und Inbetriebnahme einer vergleichbaren Datenbanksoftware
umfassen, mit folgenden Angaben (40 % für die Bewertung):
(a) Name der Auftraggeber-Organsiation; Benennung eines Ansprechpartners
der Organsiation;
(b) Dauer des Projektes (Feinkonzept bis Aufnahme Regelbetrieb); Aufwand
in Personentagen;
(c) Detaillierte Beschreibung des Leistungsumfangs und des Vorgehens
hinsichtlich Entwicklung, Integration, Projektleitung und
Konzepterstellung.
IV) Erfahrung bei der Realisierung von vergleichbaren Datenbankanwendungen
(15 % Gewicht bei der Bewertung).
Beschreiben Sie Ihre Erfahrung/Knowhow im Zusammenhang mit dem hier
geplanten Projekt für:
(a) Betriebssystem MS-Windows Server 2000/2003;
(b) Datenbanksystem Oracle, Version 10g.
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen
Berufsstand vorbehalten: Nein.
ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart: Nichtoffenes Verfahren.
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden: Geplante Mindestzahl:
6. Höchstzahl: 8
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Eignung gemäß III.2.2) und III.2.3).
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs: Abwicklung des Verfahrens in aufeinander
folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu
erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Nein.
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien: Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug
auf die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der
Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der
Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind.
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt: Nein.
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber: B 2.40 - 9677/08/VV
: 1.
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags: Nein.
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und
ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung: Schlusstermin für die
Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen: 12.2.2009 - 11:59.
Die Unterlagen sind kostenpflichtig: Nein.
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge:
12.2.2009 - 12:00.
IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur
Teilnahme an ausgewählte Bewerber: 31.3.2009.
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
verfasst werden können: Deutsch.
ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG: Nein.
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD: Nein.
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN: Dieses Vergabeverfahren wird nur
elektronisch durchgeführt. Nähere Details siehe I.1)
(Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen;
Angebote/Teilnahmeanträge).
I.1) Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen
(einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein
dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: Postanschrift: Dieses
Vergabeverfahren wird nur elektronisch durchgeführt! Voraussetzung hierfür
ist die Verwendung einer zugelassenen Signatur und die Registrierung auf
der E-Vergabeplattform des Bundes unter www.evergabe-online.de. Die
zugelassenen Signaturen finden Sie unter
http://www.evergabe-online.info/signaturen. Sie erhalten ausschließlich
elektronische Vergabeunterlagen und können Teilnahmeanträge und Angebote
nur elektronisch abgeben.
Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: Postanschrift: Dieses
Vergabeverfahren wird nur elektronisch durchgeführt! Voraussetzung hierfür
ist die Verwendung einer zugelassenen Signatur und die Registrierung auf
der E-Vergabeplattform des Bundes unter www.evergabe-online.de. Die
zugelassenen Signaturen finden Sie unter
http://www.evergabe-online.info/signaturen. Sie erhalten ausschließlich
elektronische Vergabeunterlagen und können Teilnahmeanträge und Angebote
nur elektronisch abgeben.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren: Vergabekammer des
Bundes beim Bundeskartellamt, Kaiser-Friedrich-Straße 16, D-53113 Bonn.
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de. Tel. +49 2289499-0. URL:
www.bundeskartellamt.de. Fax +49 2289499-400.
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG: 5.1.2009.
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Database Operation & Alert Service (icc-hofmann) for:
The Office for Official Publications of the European Communities
The Federal Office of Foreign Trade Information
Phone: +49 6082-910101, Fax: +49 6082-910200, URL: http://www.icc-hofmann.de