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Ausschreibung, Auftragsbekanntmachung: Softwarepaket für die Flugsicherung - D-Langen
Softwarepaket für die Flugsicherung
Dokument Nr...: 3460-2009
Veröffentlicht: 07.01.2009
*
  BEKANNTMACHUNG
  Lieferauftrag
  ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
  I.1)	NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N): DFS Deutsche Flugsicherung
  GmbH, Unternehmenszentrale, Am DFS Campus 10, Kontakt KE/I, z. Hd. von
  Joachim Hartmann, D-63225 Langen. Tel. +49 61037074655. E-Mail:
  Joachim.Hartmann@dfs.de. Fax +49 61037074695.
  Internet-Adresse(n):
  Hauptadresse des Auftraggebers: www.dfs.de.
  Adresse des Beschafferprofils: www.dfs.de - Procurement.
  Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen.
  Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich
  Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches
  Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten
  Kontaktstellen.
  Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: Kontakt VF/EO.
  I.2)	ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN):
  Sonstiges: Öffentlicher Auftraggeber gemäß § 98 (2) GWB.
  Sonstiges: Verkehrswesen - Flugsicherung.
  Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
  Auftraggeber: Nein.
  ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
  II.1)  BESCHREIBUNG
  II.1.1)  Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber: Einführung einer
  Testautomatisierung im Bereich Betriebliche Tests und Abnahmen ATCAS (Air
  Traffic Control Automation System).
  II.1.2)  Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
  Dienstleistung: Lieferung.
  Kauf.
  Hauptlieferort: Langen.
  NUTS-Code: DE713.
  II.1.3)  Gegenstand der Bekanntmachung: Öffentlicher Auftrag.
  II.1.5)  Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
  Einführung einer Testautomatisierung im Bereich Betriebliche Tests und
  Abnahmen ATCAS (Air Traffic Control Automation System).
  II.1.6)  Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV): 48121000.
  II.1.7)  Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): Ja.
  II.1.8)  Aufteilung in Lose: Nein.
  II.1.9)  Varianten/Alternativangebote sind zulässig: Nein.
  II.2)  MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
  II.2.1)  Gesamtmenge bzw. -umfang: A) Testsuite zum Einsatz im Bereich
  funktionaler Regressionstests, mit Abdeckung der folgenden
  Themenschwerpunkte:
  1. Testmanagement:
  a) Steuerung von Tests und Verwaltung von Testergebnissen,
  b) Erstellung von Testreports,
  c) Verwaltung und Release-Management der Testware,
  d) Schnittstelle zu Testprozess-Management Tools.
  2. Testspezifikation:
  a) Ohne Programmierkenntnisse anwendbar und getrennt von technischen
  Komponenten,
  b) Testfälle (Summe von Einzelschritten) kombinierbar mit anderen
  Testfällen,
  c) Unterschiedliche Transaktionstypen (Benutzereingaben und externe
  Meldungen) sowie Ausführung von Systemkommandos definierbar,
  d) Vielfältige Optionen zur Ablaufsteuerung,
  e) Schnittstelle zu Anforderungs-Management Tools.
  3. Testausführung:
  a) Steuerbar von einer regional möglichst unabhängigen, zentralen Stelle,
  b) Szenarien ablauffähig in einem Client/Server Umfeld unter den
  Betriebssystemen Unix Tru64 4.0F (Digital(HP)) und Suse Linux 10,
  c) Manuell (auf der Basis von aus dem Tool generierten Testdokumenten)
  oder automatisch ausführbar,
  d) Möglichkeit zur Einbindung von GUI Treibern (keine Web-Applikation) zur
  Simulation von Benutzereingaben.
  4. Testauswertung:
  a) Übertragen von Testergebnissen von den SUT,
  b) Vergleich von Testergebnissen mit Baseline (ggf. Einbindung fremder
  Compare-Tools),
  c) Testbewertung (pass/fail).
  5. Allgemein:
  a) Rollenabhängige Konfiguration der Benutzeroberfläche (Testmanager,
  fachlicher Testentwickler, Techniker, Tester),
  b) Standard-Schnittstelle zum Datenaustausch.
  Die Anzahl der Benutzer (in unterschiedlichen Rollen wie Testmanager,
  Test-Entwickler, Tester, Techniker) liegt bei ca. 20.
  Die Benutzer müssen parallel arbeiten können. Zwischen den einzelnen
  Testsystemen darf es bei der Testausführung keine Abhängigkeiten geben.
  B) Probeinstallation:
  Nach Eingang der Teilnahmeanträge wird eine Bewertung der Teilnahmeanträge
  durchgeführt. Auf Grund der Ergebnisse der Bewertung der Teilnahmeanträge
  erfolgt die Festlegung der Bieter, die zur Abgabe eines Angebotes
  aufgefordert werden. Für die Erstellung des Angebotes erhält der Bieter
  keine Vergütung.
  Im Rahmen der Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes werden die
  Anforderungen detaillierter beschrieben. Neben den fachlichen
  Anforderungen wird eine konkrete Aufgabe definiert, welche einen
  repräsentativen Testablauf beschreibt und für welche von den Bietern eine
  theoretische Lösung zu erarbeiten ist, die nachfolgend im DFS Systemumfeld
  praktisch demonstriert werden muss (Probeinstallation).
  Für die Probeinstallation erhalten die Bieter keine Vergütung.
  Danach erfolgt eine abschließende Bewertung der Angebote. Die Ergebnisse
  der Bewertung der Teststellungen sind u. a. mit Bestandteil der
  abschließenden Angebotsbewertung.
  C) Unterstützungsleistungen:
  Für allgemeine Beratungsleistungen und Migrationsunterstützung, sowie (ggf
  erforderliche) technische Anpassungen und Implementierung ist der Tages-
  bzw. Stundensatz zu nennen.
  Bei der Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes (siehe B) sind die
  Aufwände für technische Anpassungen und Implementierung zu nennen.
  D) Sonstiges:
  Es ist aufzeigen, welche Tools zur Simulation von Benutzereingaben (siehe
  A)3.d)) und zum Vergleich von Testergebnissen verwendet werden sollen bzw.
  können.
  II.2.2)  Optionen: Nein.
  ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE
  INFORMATIONEN
  III.1)  BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
  III.1.2)  Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis
  auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend): Werden mit der
  Angebotsaufforderung mitgeteilt.
  III.1.3)  Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
  wird: Bei Bietergemeinschaften muss sich jedes Unternehmen der
  Bietergemeinschaft verpflichten, die gesamtschuldnerische Haftung zu
  übernehmen. Die Bietergemeinschaft benennt einen festen Ansprechpartner
  für den Auftraggeber (Konsortialführer). Insofern ist eine entsprechende
  rechtsverbindliche Erklärung dem Angebot beizufügen. Grundsätzlich sind
  für Lieferungen und Leistungen, die die Konsortialpartner untereinander
  bzw. an das Konsortium (Bietergemeinschaft) zur Vertragserfüllung
  erbringen, Kalkulationsansätze wie z.B. Federführungsgebühr,
  Konsortial-Zuschläge ausgeschlossen.
  III.1.4)  Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung: Nein.
  III.2)  TEILNAHMEBEDINGUNGEN
  III.2.1)  Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
  hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister: Angaben
  und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu
  überprüfen: Mit dem Teilnahmeantrag müssen folgende Nachweise vorgelegt
  werden:
  Gewerbsmäßige Erbringung der in diesem Wettbewerb geforderten/ähnlicher
  Leistungen,
  Hauptsächliche/r Auftraggeber Ihres Unternehmens (Branche/n) inkl.
  prozentuale Verteilung sowie Leistungsumfang bei öffentlichen
  Auftraggebern,
  Referenzprojekte bezogen auf die beschriebene Leistungsart in der
  geforderten Größenordnung (Firmen und jeweilige Leistung mit
  Ansprechpartner),
  Unterlieferanten/Partner.
  Nach welchen Kriterien wählen Sie diese Partner aus, bezogen auf:
  Fachkunde,
  Leistungsfähigkeit,
  Zuverlässigkeit?
  Welche Partner werden Sie bei dem anstehenden Projekt einsetzen?
  (für welche der beschriebenen Leistungen).
  Mitarbeiter des Unternehmens?
  Weltweit,
  Deutschland,
  Davon bezogen auf die beschriebene Leistungsart.
  III.2.2)  Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Angaben und
  Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu
  überprüfen: 1. Eine Unternehmensdarstellung hinsichtlich Organisation,
  Fachkunde und Leistungsfähigkeit (Kennzahlen des Unternehmens: z.B.
  Mitarbeiteranzahl, Umsätze, Gewinne).
  2. Angaben über die Jahresumsätze der letzten 3 Geschäftsjahre bezüglich
  der ausgeschriebenen Leistungsart.
  3. Geschäftberichte (oder analoge Dokumente) der letzten 3 Jahre zum
  Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit.
  4. Nachweis: Haftpflichtversicherungen (Betriebshaftpflichtversicherung,
  Produkthaftpflichtversicherung), die alle Risiken, die sich aus einer
  Vertragserfüllung ergeben, abdeckt (Deckungssummen erkennbar).
  5. Deckungsgrenzen für Personenschäden, Vermögensschäden, Vermögensschäden
  bei Datenschutzgesetzverletzungen, Sachschäden.
  6. Bescheinigung der Krankenkasse über die Entrichtung der Sozialabgaben
  (Kranken-/Rentenversicherung).
  7. Nachweis Finanzamt über Entrichtung der Steuern.
  8. Nachweis der Eintragung in die entsprechenden Berufsregister
  (Registergericht, Handelskammer).
  Es können nur Bewerbungen mit allen für den Teilnahmeantrag geforderten
  Unterlagen und Nachweisen berücksichtigt werden.
  III.2.3)  Technische Leistungsfähigkeit: Angaben und Formalitäten, die
  erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: a) Sofern
  verfügbar:
  Aussagefähige Angabe von Software-Herstellerzertifizierungen und/oder
  -Partnerschaften und entsprechende Nachweise,
  Zertifikate/besondere Qualifikationen bzgl. der Leistungserbringung; ISO
  Zeritifizierungen,
  b) Schulungsangebot (Inhalte, Kosten, Rahmenbedingungen),
  c) Hotline-Support (Organisation und Bedingungen),
  d) Aktuelle Releasenummer und Angaben zu Releasezyklen,
  e) Anzahl Installationen (Kunden und Lizenzen) in Deutschland und
  international.
  Es können nur Bewerbungen mit allen für den Teilnahmeantrag geforderten
  Unterlagen und Nachweisen berücksichtigt werden.
  III.2.4)  Vorbehaltene Aufträge: Nein.
  ABSCHNITT IV: VERFAHREN
  IV.1)  VERFAHRENSART
  IV.1.1)  Verfahrensart: Verhandlungsverfahren.
  Bewerber sind bereits ausgewählt worden: Nein.
  IV.1.2)  Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
  Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden: Geplante Zahl der
  Wirtschaftsteilnehmer 7
  Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
  Auswahlkriterien sind:
  Anhand der nachgewiesenen Projekte und der eingereichten Unterlagen werden
  die Bewerber nach folgenden Kriterien ausgewählt:
  Nachweise gemäß Ziffer III.2.1, III.2.2 und III.2.3.
  IV.1.3)  Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
  Verhandlung bzw. des Dialogs: Abwicklung des Verfahrens in aufeinander
  folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu
  erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Ja.
  IV.2)  ZUSCHLAGSKRITERIEN
  IV.2.1)  Zuschlagskriterien: Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug
  auf die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der
  Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der
  Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind.
  IV.2.2)  Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt: Nein.
  IV.3)  VERWALTUNGSINFORMATIONEN
  IV.3.1)  Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber: Siehe Ziffer
  II.1.1).
  IV.3.2)  Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags: Nein.
  IV.3.3)  Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und
  ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung: Die Unterlagen sind
  kostenpflichtig: Nein.
  IV.3.4)  Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge:
  26.1.2009 - 15:00.
  IV.3.5)  Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur
  Teilnahme an ausgewählte Bewerber: 16.2.2009.
  IV.3.6)  Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
  verfasst werden können: Deutsch.
  Sonstige: Teilnahmeanträge sind in deutscher Sprache einzureichen. Die
  gesamte Projektdokumentation muss ebenfalls in deutscher Sprache erfolgen.
  Vertragssprache ist deutsch.
  Die projektspezifischen Anforderungen stehen in deutscher Sprache zur
  Verfügung.
  ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
  VI.2)  AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
  GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD: Nein.
  VI.3)  SONSTIGE INFORMATIONEN: Die Abgabe eines Teilnahmeantrages schließt
  nicht das Recht auf die Teilnahme am Wettbewerb ein. Es können nur
  Bewerbungen mit allen für den Teilnahmeantrag geforderten Unterlagen und
  Nachweisen berücksichtigt werden.
  Die Auftragserteilung steht unter dem Vorbehalt einer abschließenden
  Budgetfreigabe durch die Geschäftsführung der DFS.
  Die Vertragssprache ist Deutsch, Deutsches Recht findet hierbei Anwendung.
  II.3) Lieferung: ca. 7.2009. Abnahme der Software einschließlich
  Unterstützungsleistungen: ca. 12.2009.
  III.3.1) nein.
  III.3.2) nein.
  IV.3.4) 26.1.2009, als Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge,
  Uhrzeit: 15:00 Uhr (MEZ).
  VI.4)  NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
  VI.4.1)  Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren: Vergabekammer des
  Bundes - Bundeskartellamt, Kaiser-Friedrichstrasse 16, D-53113 Bonn.
  E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de. Tel. +49 2289499561. URL:
  www.bundeskartellamt.de. Fax +49 2289499163.
  Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren:
  Siehe VI.4.1).
  VI.5)  TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG: 19.12.2008.
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             Database Operation & Alert Service (icc-hofmann) for:
       The Office for Official Publications of the European Communities
                The Federal Office of Foreign Trade Information
 Phone: +49 6082-910101, Fax: +49 6082-910200, URL: http://www.icc-hofmann.de
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